Hurra, wir sind beleidigt!!!
Als Karli zur Tafel schritt, hatte er noch keine Ahnung dass der nächste Schritt, den er tun wird, sein ganzes Leben verändern wird. Er schnappte sich die Kreide und beging damit einen Weg, den schon viele Menschen vor ihm gegangen sind. Es ist der Weg des Protests.
„Mohamed ist doof“, schrieb Karli an die Tafel und eröffnete damit nicht nur einen klasseninneren Disput. Mohammed ist Karlis Albtraum. Jeden Tag klaut der Deutsche türkischer Abstammung sein Pausenbrot und falls mal Schinken auf dem Brot drauf sein sollte wurde Karli verhauen. Denn Schinken darf Mohammed nicht essen, so sagt es jedenfalls seine Mutter.
Beweis
Beweisfoto...

Als Mohammed die Tafel betrachtete und sah was Karli sich erlaubte, rastete er aus. Er wollte Karli die Prügel seines Lebens verpassen, doch zum Glück kam die Lehrerin dazwischen.
Als Mohammed am Abend ein Photo von der Tafel seiner Mutter zeigte, wurde sie in etwa so bleich wie die Kreide die Karli am Vormittag benutzt hatte. Oder aus ihrer Sicht missbraucht hatte. Denn ihren geliebten Propheten beleidigt man nicht so einfach. Sie hatte geahnt dass es irgendwann mal so weit kommen würde. Dass ihr Sohn unter diesen Ungläubigen nur Schaden nehmen würde. Ja es wird langsam Zeit, dass sie ihn wieder in die sichere Parallelwelt zurückholt, dachte sie sich. Auf den Gedanken, dass mit Mohammed ihr Sohn gemeint sein könnte, kam sie erst gar nicht. Zu sehr war sie mit beleidigt sein beschäftigt. Die besorgte Mutter schickte eine E-Mail an sexy-imam156@aol.de mit dem Foto und schilderte ihrem Imam ihre Sorgen.
Der Imam Abdullah S. war gerade dabei zu überlegen ob er in seiner kommenden Freitagsgebet über Juden oder über die Amerikaner herziehen soll, als die Stimme „Sie haben Post!“ ertönte. Als er einige Sekunden später das Foto erblickte, vergaß er seine Ideen für die Hasstiraden. Spontan richtete er seinen Kopf nach Mekka und sprach ein Dankesgebet an Allah. Sein Freitagsgebet war gerettet. Danach sandte er eine E-Mail in die gleiche Richtung.
Die E-Mail ging nach Mekka an die SOKO Mohammed die man infolge des Karikaturenstreits ins Leben gerufen hatte. Ein verschlafener Mann las die E-Mail und läutete kurze Zeit später die Alarmglocken. Er meldete einen Notfall Stufe 3. Eine Stunde später waren die Mitarbeiter der SOKO Mohammed versammelt und diskutierten den Fall.
„Also der Täter heißt Karl Maria Dennis Ochsenfuß. Er ist zehn Jahre alt und ein Deutscher.“, sagte der Leiter der SOKO.
„Irgendwelche religiösen Hintergründe?“, fragte ein anderer.
„Evangelisch! Heilige Scheiße, hier in seinem Bericht steht, dass er letztes Weihnachten den Josef im Krippenspiel mimte.“
Ein grummeln ging durch die Runde und einer faselte: „Ungläubiger geht’s gar nicht!“
„Ja das ist wirklich ein schwerwiegender Fall und gerade von Deutschland hätte ich so was nicht erwartet. Ich meine, wir haben unsere Vorbilder aus Deutschland und auch nach dem zweiten Weltkrieg waren sie uns fast immer loyal.“, sprach der Anführer traurig.
„Was werden wir dagegen unternehmen?“
„Ja die Sache müssen wir wieder ganz groß aufblähen. Das wird ein Knaller! Wir brauchen das Fernsehen...Ruft al-Dshasira an. Wir brauchen Deutschlandflaggen... und natürlich Leute die sie anzünden. Von der Fußball-WM müssten noch ein paar übrig sein.“
„Wie wär’s mit Papstpuppen. Sind noch einige da vom letzten Mal.“
„Setzt den Papstpuppen blonde Perücken auf und macht aus ihnen Karli-Puppen...Okay das war’s dann. Schönen Abend noch.“
Als Sindbad S. am Freitag mit seinen Kollegen aus der Moschee trat hatte er sage und schreibe 2,4 Promille Hass im Blut. Diesen lebensbedrohlichen Wert kann man nur durch Gewaltanwendung abbauen und die hastig aufgebauten Stände mit Deutschlandflaggen für umgerechnet 1.50€ und Karlipuppen für 5.00€ kamen der gewaltbereiten Menge gerade Recht. Doch warum war Sindbad so sauer? Ganz einfach, der Imam hatte in der Freitagspredigt erzählt, dass an Deutschen Schulen Mohammed in den Dreck gezogen wird. Und um das noch ein bisschen auszuschmücken erzählte man, dass die Muslime an den Schulen unterdrückt werden und der ständigen Blasphemie der Ungläubigen ausgesetzt sind.
Das wurde aber nicht nur in Sindbads Moschee erzählt sondern überall dort wo ihnen dieser Schwachsinn abgekauft wurde. Forscher fanden heraus dass ein Wert von 3 Promille Hass tödlich ist und Sindbad und seine Freunde hätten diesen Wert beinah erreicht doch zu ihrem Glück hatten sie in ihrer Stadt eine Deutsche Botschaft an der sie ihren Pegel senken konnten. (Mein Gott mit 3 Promille Hass darf man in Deutschland nicht mal Autofahren oder ein Fußballspiel besuchen.)Der Fernsehsender al-Dshasira war natürlich auch da und hielt die Szenen für die fest, die nicht dabei sein können. Ein Glück das jeder Einwohner der Islamischen Welt eine Satellitenschüssel besitzt, sogar die, die nicht mal etwas zu Essen haben. Dieses Spektakel sollte wirklich keiner verpassen.

Propaganda
Aktion: Satellitenschüssel statt Suppenschüssel-Noch nie war Propaganda so einfach!

Am nächsten Tag schlug die Medienbombe in Deutschland ein und nach kurzer Zeit streckten die Führungskräfte die Köpfe aus den Löchern und fragten sich wie man schon wieder dazu kam, die Muslime zu beleidigen. Der Schuldige war schnell gefunden und des Weiteren fragte man sich wie man einen solchen Vorfall in Zukunft verhindern kann.
Die Bundeskanzlerin Angelina Ferkel (Name von der Redaktion geändert.) gab am Abend eine Stellungnahme. Man bedaure den Vorfall, der die so schon angespannten Beziehungen zwischen dem Westen und den Muslimen noch fester anspannen wird. Laut Ferkel wird die Regierung versuchen den Muslimen so gut wie möglich in den Hintern zu kriechen indem wir unsere hart erkämpfte Freiheit Stück für Stück auflösen. Denn nur so kann man die Beständige Gefahr eines Terroranschlags verringern.

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