Donnerstag, 24. Juli 2014
Eine Kolumnität von Jan Gemüsehauer Thema: Der Russ!!
Hallo mein Name ist Jan Gemüsehauer und ich bin ein Konserventiver.
Ich gebe offen zu eine verfolgte Minderheit zu sein, die aber trotzdem immer recht haben will. Die Mehrheitsgesellschafft bestehend aus nichtkonserventiven Besserwissern stellt eine Bedrohung vür Unsereins dar.

Aufgewachsen bin ich unter anarchoiden Geröllaffen im Onsabrücker Zoo, die mich sträflichst in meiner Erziehung benachteiligt haben. Schon früh versuchte ich dem entgegenzusteuern indem ich eine elektrische Zahnbürste richtig anwendete. Später erfolgte noch die Beziehung zu einem effektiven Waschlappen, der es mir ermöglichte mich aus meiner Unhygiene zu befreien, da er mich an den passenden Stellen säuberte.
Nach der Flucht aus dem Onsabrücker Zoo erlernte ich den Umgang mit Schreibgeräten jeglicher Couleur. Mein linksintelektualistischer Schreiblehrer meinte jedoch: „Man kriegt den Geröllaffen aus dem Onsabrücker Zoo, aber nicht den Onsabrücker Zoo aus dem Geröllaffen.“ woraufhin ich ihm mit Anlauf ins Gesicht kackte.
Heute schreibe ich für die elektronsische Ausgabe des Legeips Red meine verfolgten Minderheizgedanken auf.


Der Russ ist schon vor der Türe am Sein. So visualisiert es sich meine Mitaffen und Mitäffininnen. Schon seit Jahren beobachte ich den Russ genau, erfreute mich zeitweilig an seiner zur Schau getragenen Homsophobie. Auch ich bin ein bekennender und bekannter Homsophobist, bin auch schon auf einem Pferd mit befreiten Oberskörper auf einem Hengst durch den Onsabrücker Zoo geritten. Man warf mir aus Respektion Bananen und Liebesbekundungen zu, biss mich einer dieser Pflegerflegel vom Pferd und in die angestammte Subordination riss.
Jetzt will der Russ es aber nicht gewesen sein. Flugzeuge fallen vom Himmel und er will es nicht gewesen sein. Dabei ist er es immer am Sein, der Russ und sein Volk. Selbst wenn man den Russ mit seinen Rattanfingern in der Keksdose erwischt, er will es nicht sein. Flucht aus der Realität nenne ich das!
Und dann ist er am behaupten dran, dass wir, ich und meine transatlantisch-pazifischen Mittaffen ihn auf der Pelle am vorrücken sind. In der Ukrainsischen Tiefebene ist doch nur der Schokoladenmann, verteilt entweder Schokolade oder Ohrfeigen, je nachdem, wie man sich ihm in der Begegnung verhält. Europa ist da noch weit weg! Das sind nur die zarten Wurzeln einer Demokratzie.
Außerdem hätte sich der Russ doch schon längst an die Verkleinerung machen können. Ein Riesenreich in ein Zwergenland, den Konsumismus quasi im Dorf lassen. Aber nein er hat die Minsimierung versäumt. Kein Wunder also, dass ich und meine Mittaffen unsere Stahlkappen bewährten Stiefel an der Sowjetunion stoßen, weil kein Raum im Osten vorhanden ist.

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Samstag, 27. Oktober 2012
Immer diese kapitalistischen Kommunisten!!
Heute Morgen las ich mal wieder FAZ und trank gleichzeitig Kaffee, was man einfach nicht mehr machen darf in der heutigen Zeit, weil man dann immer vor lauter Lachen den Kaffee gleichmäßig über die Zeitung verteilt.

Lachen musste ich heute über die chinesischen Kommunisten, besser gesagt über den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao, der sich mehr als 2 Milliarden Dollar durch fleißige Korruption verdient hat. Wenn man sich mal überlegt, wie viele Vortäge der Steinbrück bei der Deutschen Bank halten müsste, um auf diese Summe hochgeschmiert zu werden. Der müsste quasi ununterbrochen Reden halten...

Noch lustiger ist aber wohl die Bezeichnung Kommunist oder Sozialist, was bei der FAZ immer für irgendwelche Cretins benutzt wird, die man gefälligst hassen soll. Der Sozialdemokrat Hollande zum Beispiel ist laut FAZ ein böser Sozialist.

Aber auch Wen Jiabao ist natürlich ein Kommunist. Wenn die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer, dann ist das eindeutig Kommunismus. So schrecklich wie das klingt, muss das einfach Kommunismus sein.

Ist schon schlimm, wenn Journalisten jahrelang an Denkmustern stricken und dann entpuppen sich diese chinesischen Kommunisten doch auf irgendeine Art und Weise als Kapitalisten.

Schlimmer noch! Die haben eine Marktwirtschaft, wie man es sich bei der FDP/CDU oder SPD schon lange wünscht. Ohne nervige Demokratie, Sozialstaat und Menschenrechte und son Kack!

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Donnerstag, 2. Februar 2012
Aus dem Innenleben einer sensationellen Nachricht, chronologisch geordnet:
9 Dezember 2011 - Berlin 23:34 Uhr: Im Büro des obersten Hexenverbrenners Kai Diekmann geht ein Anruf ein. Es klingelt 5 Mal, dann nimmt der Anrufbeantworter ein sehr wichtiges Gespräch entgegen.

10 Dezember - Berlin 8:00 Uhr: Kai Diekmann betritt sein Büro und hört als Erstes pflichtbewusst seinen Anrufbeantworter ab. Zuerst hört er seine Mutter reden, die ihm warme Wollsocken gestrickt und diese zusammen mit warmen Kakao mit der Post verschickt hatte. Beides wird demnächst im sibirischen Berlin ankommen, lässt sie besorgt verlauten.
Doch erst bei der zweiten Nachricht muss Diekmann ganz genau hinhören. Es war eine Ente, die ihm da aufs Band gequasselt hatte. Er ist sich völlig sicher, dass es eine Ente ist, denn er hatte während seines Demagogiestudiums eine Ente als Mitbewohnerin und weiß daher ganz genau, wie eine Ente klingt.
„Quak, schnack, schnatter...die Spree ist überschwommen...schnack, schnatter,. Das bedeutet Krieg, quak!“, spricht die Ente, aber Diekmann wird nicht schlau aus dieser „Message“.
8:15 Uhr Diekmanns Büro: Kai Diekmann kratzt sich am Kopf und denkt nach. Eigentlich wollte er das Tittenbild für den nächsten Tag heraussuchen, aber das muss jetzt warten. Die Ente ließ ihn nicht los.
10:00 Uhr Redaktionssitzung: Diekmann hatte seinen Chef Mathias Döpfner dazugerufen und spielt ihm und seinen Kollegen das ominöse Band vor. Man ist sichtlich schockiert über diese Androhung. Ein Mitarbeiter kippt gelangweilt vom Stuhl und wird nie wieder aufstehen. Döpfner kommt auf die grandiose Idee einfach mal die Nummer zurück zu rufen.
10:04 Uhr: Die Spannung steigt ins unermessliche. Der Ressortchef vom Sport kippt sich aus lauter Verzweiflung eine Tasse heißen Kaffee ins Gesicht, um nicht einzuschlafen.
10:05 Uhr: Döpfner kann nur den Anrufbeantworter erreichen, welcher folgenden Satz wiedergibt: „Der Bundespräsident sitzt gerade auf der Spree und lässt sich von aufmerksamen Passanten mit Brotkrumen füttern. Er ist daher nicht zu erreichen. Nach dem Quakton können Sie ihm aber gerne eine präsidiale Nachricht hinterlassen.“
„Ist der Bundespräsident eine Ente?“, fragte Döpfner feierlich in den Raum hinein.
„Zumindest würde das die Nachricht auf dem Anrufbeantworter erklären. Wir haben doch letztens aus lauter Spaß die Schlagzeile: Ist der Bundespräsident in Wirklichkeit eine Bundespräsidente? Und darunter „10 Tipps, wie man erkennt, dass man eine Ente ist.“ auf die erste Seite, quasi als Notdurft, genommen. Konnte doch keiner ahnen, dass wir mal einen Treffer landen.“, erklärte Diekmann seinem Chef, der schon jetzt die Hosen gestrichen voll hatte.
10:56 Uhr Schloss Bellevue: Bei einer Gardine im Amtszimmer geht der Vibrationsalarm los. Die Gardine geht mit den Worten: „Ja hier Günter Wallraff!“ ans Handy.
„Ja Hallo! Hier ist Diekmann. Sie sind doch gerade auf einer „An der Gardine“-Mission im Schloss Bellevue.“
„Scheiße, woher wissen Sie das?“, fragte die Gardine erzürnt.
„Sie arbeiten für uns! Sie haben doch damals, als Sie bei uns heimlich „An der Schreibmaschine“ gearbeitet haben und uns bloßstellen wollten, vergessen zu kündigen.“
„Verdammt!“, brüllte Wallraff, sammelte sich aber schnell wieder, „Was wollen Sie Chef?“.
„Wir haben den dringenden Verdacht, dass der Bundespräsident eine Ente ist...“
„Eine was?“
„Eine Ente! Haben Sie eine Ente im Schloss Bellevue gesehen?“, fragte Diekmann genervt.
„Keine Ahnung! Ich stehe die ganze Zeit hinter dieser Gardine und sehe nicht viel.“
„Vielleicht haben Sie eine Ente gehört! Sie müssen doch irgendwas mitkriegen. Notfalls enthüllen Sie sich doch mal! Sie sind doch einer der besten Enthüllungsjournalisten.“
„Wie klingt denn eine Ente? Können Sie das phonetisch spezifizieren?“, fragt Wallraff seinen Chef, doch der hatte schon vor Wut aufgelegt.

Hamburg 16:22 Uhr: Chefredakteur von Dem Spiegel Georg Mascolo hat gerade die nervige Aufgabe das nächste Titelbild zu wählen und kann sich nicht zwischen: „Irgendwas mit 2. Weltkrieg.“ und „Deutschland burnt sich out!“ entscheiden, als sein Telefon klingelt.
„Hey Dieki! Was geht ab?“
„Schorsch, pass auf! Wir haben hier eine ganz heiße Geschichte, die wir aber nicht mehr unter die riesigen Titten einer prallen 19 Jährigen pressen können. Der Bundespräsident ist eine Ente! Na was sagst du dazu?“. In Wahrheit will Diekmann natürlich gerne diese Story bringen, doch es ist ihm zu riskant. Bei solch heiklen Enthüllungen muss man eben ein, in den Augen der Bevölkerung als seriös angesehenes, Nachrichtenmagazin vor schicken, sonst könnte man ganz schnell als Lügner dastehen. Mascolo willigt ein. 2 Tage später wird die Nachricht, mit Auszügen aus dem Geschnattere, welches der Bundespräsident auf dem AB hinterlassen hatte, veröffentlicht.

12. Dezember: Es ist Sonntag und die Nachricht Des Spiegels hat sich schon in ganz Deutschland herumgesprochen.
21:45 Uhr in einem mit heißer Luft angefülltem Gasometer der ARD in Berlin: Günter Jauch stellt seine Gäste zum Thema: "Eine Ente als Staatsoberhaupt? Muss die Republik federn lassen?" vor.
Der Fernsehphilosoph Richard David Precht, Autor der beiden Bücher: „Wer bin ich und wenn ja, warum?“ und „Sind wir noch zu retten und wenn ja, wie viele?“ gibt zu bedenken, dass der Bundespräsident eine moralische Instanz sei und Enten ja von Natur aus, liebe Tiere sind.
Entenrechtlerin Alice Schwarzer ist der Meinung, eine Entenquote in der Politik ist unumgänglich und prangert an, dass es kaum Enten in den Führungsetagen großer Firmen gibt.
Sigmar Gabriel erklärt, dass wohl kaum eine Ente Ministerpräsident von Niedersachsen gewesen sein konnte und dass das alles eine Lüge ist. Er selbst war ja schon in Niedersachsen Ministerpräsident und kann sich nicht vorstellen, wie eine Ente die schwierigen Aufgaben, wie zum Beispiel Hände schütteln oder mit einer Schere ein Band, zur Eröffnung von „irgendwas Langweiligem“, zerschneiden kann.

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Montag, 23. Januar 2012
Es gibt Dinge, die ich echt zum Kotzen finde...2 Zitate von Innenminister Friedrich und Familienministerin Schröder
„Nur wenn wir uns alle aktiv für unsere Demokratie und für Toleranz starkmachen, können wir den Rechtsextremismus aus unserer Gesellschaft verbannen.“

So einen Satz unterschreibe ich sofort, Herr Friedrich. Das klingt gut!
Und wenn Sie das nächste Mal wieder gegen den Islam hetzen, dann können wir Ihnen diesen Satz vor die Füße knallen. PENG!

Aber nicht nur der Friedrich liefert die Munition gegen sich selbst gleich mit, auch seine Kollegin im Kampf gegen Rechtsextremismus, Kristina Schröder entdeckt ganz neue Aufgaben:
„Meine Aufgabe als Jugendministerin ist die Prävention (von Rechtsextremismus)...allein in meinem Haushalt sind dafür jährlich 24 Millionen Euro eingestellt.“

Das ist ne Menge Holz, was die Frau Schröder da im ganzen Land verteilt. Und wenn die Frau schon von Prävention spricht, warum feuert sie sich nicht selbst und nimmt den Friedrich gleich mit. Das spart Kosten!

Wie entsteht denn Rechtsextremismus?

Er entsteht durch rechtes Gedankengut. Und der, nennen wir ihn mal Heinz Nazi, kommt doch nicht von selbst auf die Idee, dass alle Ausländer arbeitslose Terroristen sind. Dieses Bild wurde doch von den Medien und Politikern erschaffen.
Die braune Scheiße fließt doch nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt. Das ist ein physikalisches Gesetz!

Wenn Kristina Schröder von einer „Deutschenfeindlichkeit“ faselt und damit eine Minderheit denunziert, dann ist das sicherlich nicht sehr gut für den Kampf gegen Rechts.

Und wie blöd müssen sich eigentlich Sozialarbeiter vorkommen, die jahrelang gegen Rechts kämpfen, denen man immer weniger Geld gibt und die dann auch noch eine Ministerin als Chefin haben, die mit rechten Parolen auf Wählerfang geht.

Das man Rechtsextremismus von rechtem Gedankengut trennt ist natürlich reiner Selbstschutz. Eine Frau Schröder nutzt ihre rechten Parolen zum Machterhalt. Mit Aussagen wie, dass der Islam Gewalt fördert (was ja von Wissenschaftlern eindeutig widerlegt wurde) macht sie den Leuten Angst und sich selbst unverzichtbar, indem man sich als Mahner und Retter hinstellt. Dass dabei ein paar Rechtsextreme entstehen, nimmt man wahrscheinlich in Kauf oder besser gesagt, man kann sie auch noch zusätzlich bekämpfen und hat damit eine weitere Funktion.

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Mittwoch, 18. Januar 2012
Weniger Demokratie ist mehr, oder was?
Letztens las ich ja einen Text vom Herrn Westerwelle in der FAZ.
Der Guido macht sich Sorgen um die arabischen Staaten. Also die frischgeborenen Demokratien da unten, wenn man mit dem Dampfer über das Mittelmeer fährt, so weit es eben geht und nicht vorher an einem Felsen hängen bleibt. Ihr wisst schon...
Auf jeden Fall hat der Guido Angst, dass die Araber nicht wissen wie Demokratie geht und dass die ja gerne mal die Falschen wählen. Er kennt das ja selbst. Er wurde schließlich auch gewählt.

Aber selbst in der EU wissen schon manche nicht mehr wie Demokratie geht. Und so kann da monatelang völlig unbemerkt eine kleine Diktatur in Ungarn entstehen. Wir sind alle ganz überrascht und der Guido hat auch noch nix dazu gesagt.
Der neue ungarische Diktator Victor Orban hat jetzt auch erst mal mächtig Schimpfe im EU-Parlament bekommen. Kann nicht sein, dass er da einfach Einfluss auf die ungarische Notenbank ausübt. Dass man vorher die Pressefreiheit einschränkte, war ja okay. Presse mag auch in Deutschland keiner, besonders wenn der Rubikon durchschritten wird. Da kann man sich ganz schnell nasse Füße holen.
Aber bei der Notenbank war Schluss mit lustig, da verstehen die Forinten Kacker der EU kein Spaß.
Wahrscheinlich will der Piefke sich einfach aus der Schuldenkrise rausdrucken. Ne, ne das geht so nich!

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Freitag, 13. Januar 2012
Unerwünschte Demokratie
Die Stadt hat sich monatelang dagegen gesträubt, doch nun ist es soweit. Ich darf den Sauerland abwählen:



Natürlich möchte die Stadt Duisburg so wenig wie möglich Abwahlstimmen erreichen und deshalb hat man den Zettel in winziger, fast schon mikroskopischer, Schrift verfasst. Alte Leute will man wohl damit von den Wahlurnen fernhalten. Einige müssen zum Beispiel in 11 Kilometer Entfernung wählen gehen (Ich wäre froh, wenn das ein Scherz wäre), weil da wohl ein "Fehler" in der Verteilung unterlaufen ist. Ha ha!

Ich muss nur ein paar Meter...unter Umständen wird der Raum vielleicht verschlossen sein, oder man muss vorher durch einen Feuerreifen springen. Wir werden sehen...

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Samstag, 10. Dezember 2011
Hasel News
Berlin:

Die Ministerin für antiislamische Ressentiments, Kristina Schröder muss sich neuerdings völlig alleine um die Vorurteile der Bevölkerung gegenüber Migranten kümmern. Ihr wissenschaftlicher Beirat sei in ihren Augen „zu nichts zu gebrauchen“, da er zum wiederholten Male auf wissenschaftliche Ergebnisse stieß, die völlig konträr zu ihrer eigenen Meinung standen. „Wenn ich sage, dass Muslime von Natur aus faul und kriminell sind, dann dürfen diese verpickelten Höhlenforscher doch nicht einfach das Gegenteil herausfinden!!“ ,erklärte die Ministerin, welche sich womöglich schon vor Monaten einen ernsthaften Rassismus eingefangen hat.
Alles begann damit, als ihr Mann sie beim Sex „als Deutsche Schlampe“ bezeichnete und sie dadurch „mega geil“ wurde. Ihr gespaltenes Verhältnis zu ihrer eigenen Identität verhärtete sich weiterhin, als sie ihren Mann unter großem familiären Protest mit sich selbst zwangsverheiraten musste. „Wir sind ja nicht die Einzigen, die das machen. Auch bei den Muslimen ist das völlig normal, wenn der Partner einfach nicht will.“, so die Ministerin in einem privaten Gespräch mit dem Geschichtenerzähler.

Krise:

Beim dieswöchigen Krisengipfel in Brüssel kam es zu einem unverhofften Unfall. Anscheinend haben die Briten in letzter Sekunde die franko-germanischen Allmachtsphantasien der Kanzlerpräsidentin Merkozy durchschaut und wollen nun doch nicht in die geplante Fäkalunion einsteigen. „Schön blöd wäre man ja auch gewesen, hätte man sich unserer deutschen Spardiktatur unterworfen.“, erklärte die zweiköpfige Hegemonie-Hydra den Misserfolg und meinte, dass man jetzt wohl auf illegalem Wege Groß Britannien unter Kontrolle bringen muss. Notfalls mit Spekulanteristen, die man über den Eurotunnel ins Pfundland einschleusen kann.
Die neue Fäkalunion ist dennoch toll, schließlich sind wir hier bei der Jubelpresse. Unter der Haube steckt eine kräftige, automatische Schuldenbremse, die den Karren zwar nicht aus dem Dreck aber immerhin völlig zum Stehen bringen wird. Zusätzlich hält der ESM, ein Europäischer Stabilitäts Mechanismus, die Schuldensünder in der Spur. Wir wissen zwar nicht, was das alles bedeutet, werfen aber gerne noch ein paar Wörter wie Rettich-Soßen-Fonds und Schuldenscherenschnitt in die illustre Runde und warten mal ab, wie die Wochenmärkte reagieren werden.

Klimagipfel:

Im beschaulichen Durban versammelten sich ein paar wichtige Menschen zu einem Klimagipfel um mal wieder Nichts zu erreichen. Einen überraschenden Gastauftritt hatte diesmal das Klima selbst und erklärte den Menschen, dass man es eigentlich gar nicht kaputt machen kann. Es sei angeblich unzerstörbar und existierte schon, als die Erde noch ein lavaspuckendes Baby ohne schützende Ozonschicht war und es überall mächtig nach faulen Eiern roch. Der Mensch zerstört lediglich seinen eigenen Lebensraum, meinte das Klima und er soll endlich aufhören immer im Namen des Klimas zu handeln. In Zukunft wird der Klimagipfel nun Der-Mensch-rettet-seinen-Arsch-Gipfel heißen.

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Mittwoch, 30. März 2011
Wählen Sie verbrauchsarm!! Weniger als 3 Prozent auf 100 Wähler Durchschnittsverbrauch!!

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Dienstag, 22. März 2011
Nachrichten
Baden-Württemberg:
Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus ist nun völlig im Wahlkampffieber angekommen. Nach Augenzeugenberichten kettete er sich in der Nacht vom Montag zum Dienstag nackt an das Eingangstor des AKW Neckarwestheim und demonstrierte lauthals schreiend gegen die Atomkraft, welche, seiner Meinung nach, völlig wahlschädigend für die kommende Landtagswahl sei. Der ehemalige Atomfreund und, in Kennerkreisen eher als Atomlobbyschlampe bekannte, Ministerpräsident, warnt vor den katastrophalen Risiken der Atomkraft und spricht von einer kompletten Auslöschung der CDU Wählerschaft.
Doch nicht nur die Atomkraft bereitet dem Ministerpräsidenten Sorgen: „Die Deutsche Bahn möchte den Stuttgarter Bahnhof abreißen und unter die Erde legen. Die wollen unseren schönen Bahnhof kaputt machen.. Dagegen müssen wir protestieren!“, sagte Mappus bei einer Pressekonferenz und drohte, dass für jeden Stuttgart 21 Befürworter mindestens 2 Wasserwerfer bereit stehen.Desweiteren bezeichnete Mappus den Bahnhofchef Grube öffentlich als „geldgeiler Terrorist“ und „Durchgangsbahnhofnazi“.

Berlin:
Die Hauptstadt liegt, politisch gesehen, nur einen Steinwurf von Baden-Württemberg entfernt und eine Wahlschlappe im Ländle wäre auch für die Kanzlerin eine Katastrophe.
Ein Atomkraftwerk zu betreiben, ist momentan einfach viel zu gefährlich für die CDU und aus diesem Grund nimmt man die alten Meiler vorübergehend vom Netz bis sich die Bevölkerung wieder enthysterisiert hat. Merkels Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass sich innerhalb von drei Monaten das Hysterielevel auf Normalnull einpegeln wird und die Atomkraftwerke gefahrlos wieder ans Netz gehen können.
Um kommende Krisen besser meistern zu können, benutzt die Bundesregierung eine neue Strategie die unter Historikern auch als politische Problemannihilation bekannt. Die ursprünglich von Walter Ulbricht entwickelte Strategie, beinhaltet die öffentliche Stellungnahme zu einem Problem und eine völlig entgegengesetzte Handlungsweise. Also, dass man zum Beispiel sagt, dass man nicht vor habe eine Mauer zu errichten und es dann doch irgendwie tut. Pro und Contra löschen sich beim Aufeinandertreffen in Luft auf, eben eine klassische Annihilation.
Ob das funktioniert, weiß aber keiner so recht. Außenminister Westerwelle ließ zum Beispiel probeweise verkünden, dass man einen Krieg gegen Libyen mit UN-Mandat nicht unterstützen, aber doch gerne noch mehr Soldaten nach Afghanistan in einen Krieg ohne UN-Mandat schicken möchte. Das ist ein wahres Musterbeispiel politischer Problemannihilation.
Aber auch die Kanzlerin probiert fleißig und stellt sich in Walter Ulbrichts Fußstapfen. Die Atomkraftwerke sind sicher, aber man will sie trotzdem vorübergehend abschalten, um die Sicherheit zu überprüfen. Das klingt nicht nur gut für Atomgegner und -befürworter gleichzeitig, das stiftet auch noch eine Menge Verwirrung.

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Dienstag, 15. Dezember 2009
Offener Brief an den Verteidigungsminister
Es ist Krieg, Herr vorn und hinten zu Guttenberg. Es einfach nur Krieg zu nennen wäre ein Anfang, doch ihre Worte, Sie nannten es einen kriegsähnlichen Zustand, sind immerhin schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Es ist auch nicht ihr Krieg, Sie haben ihn nur übernommen. Sie müssen sich nicht einmal rechtfertigen für diesen Krieg. Schuld sind ein paar rot-grüne Pazifisten, die schlauerweise „Nein!“ zum Irakkrieg (von dem man ja gar nichts mehr hört) und dummerweise „Ja!“ zum Afghanistankrieg sagten. Man beugte sich dem Druck der internationalen Gemeinschaft und sah es als das kleinere Übel, in den friedlichen Norden von Afghanistan zu ziehen. Das waren damals noch tolle Zeiten und das größte Problem der Soldaten war die fachgerechte Mülltrennung, besoffene KSK Soldaten und der Unfall mit einem Fuchspanzer der in einen Swimmingpool geraten ist. Was haben wir gelacht...Wir erinnern uns mittlerweile sehnsüchtig daran, das war die pure Sozialromantik.

Ihre Vorgänger mussten diesen Einsatz auch nicht unbedingt Krieg nennen, nicht einmal kriegsähnlich, denn es war einfach nichts los dort. Der Norden des Landes war eine blühende Landschaft voller blühender Mohnfelder.
Doch mittlerweile sind die Taliban im Norden des Landes angekommen und es ist zum Krieg geworden. Wenn Menschen anfangen andere Menschen zu erschießen, dann ist das ein Krieg, mein lieber Herr Guttenberg. Ich weiß, das ist kein tolles Wort für so einen Menschen wie Sie, der sich seinen Hintern jahrelang mit goldenen Klopapier abwischen durfte und sich nicht getraut sogenannte Gossensprache anzuwenden. Stellen Sie sich doch mal vor einen Spiegel und üben Sie das Wort.

Wenn wir es dann endlich Krieg nennen dürfen, sind wir doch schon einen großen Schritt weiter. Dann brauchen wir nicht mehr so peinlich berührt zu sein, wenn ein paar unschuldige Zivilisten sterben. In einem Krieg passiert so etwas, das ist die traurige Realität. Damit müssen wir uns nun abfinden.

Der nächste Schritt wäre endlich öffentlich zu zugeben, dass der Krieg ein Fehler war und dass der Krieg auch nicht mehr zu gewinnen ist. Die Katze ist eh schon längst aus dem Sack, denn mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist sich dessen bewusst. Es ist Zeit, dass man sich Gedanken über einen Strategiewechsel macht. Die Taliban genießen einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. Teilweise ist dieser durch Waffengewalt erzwungen, teilweise sind viele Menschen aber auch einfach von den Taliban überzeugt. Und das liegt auch am Fehlverhalten der Bundeswehr.

Die Linkspartei fordert einen sofortigen Abzug der Soldaten aus Afghanistan und immer mehr Menschen scheinen von dieser absolut hirnrissigen Lösung überzeugt. Diesem Oskar Lafontaine sollte man mal gehörig die Ohren langziehn und in Afghanistan aussetzen. Vielleicht kommt er dann wieder zur Besinnung.

Aber das immer mehr Leute diesem Demagogen glauben schenken, liegt auch an ihnen Herr Guttenberg. Ihre Regierung wirkt unglaubwürdig und planlos in dieser Sache. Diese ganze Verschleierungstaktik ist nicht fair. Und wenn Sie anfangen die Dinge beim Namen zu nennen, dann helfen Sie auch den Soldaten vor Ort. Man kann die doch nicht in einen Krieg schicken und sich hinterher mokieren, dass sie einen Menschen erschossen haben. Das ist doch mehr als nur bescheuert!

Leisten Sie Überzeugungsarbeit! Sie müssen uns überzeugen und Sie müssen die Afghanen überzeugen. Nur so ist der Krieg lösbar.

In der arabischen Welt besitzen wir Deutschen einen deutlichen Sympathievorsprung gegenüber den anderen westlichen Ländern. Deutschland wird respektiert, ob das nun in Damaskus oder Kairo ist. Die Muslime mögen unsere Korrektheit, unsere Verlässlichkeit und deutsche Wertarbeit steht hoch im Kurs. Warum nutzt man das nicht aus? Nicht die verhasste USA sollte den Afghanistan Krieg führen, sondern Deutschland sollte eine wichtigere Rolle einnehmen. Das schafft Vertrauen in der afghanischen Bevölkerung. Man muss nicht den Krieg gewinnen, man muss die Leute für sich gewinnen. Das ist doch die Hauptsache.

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