Wie ich einen Großkonzern in die Knie zwang
dergeschichtenerzaehler, Freitag, 11. Juli 2008, 20:33
Es war einmal ein schöner Abend und ich war zu Besuch bei Klaus. Klaus ist der stolze Manager des Mc Donalds Restaurant bei uns im Ort. Früher war Klaus der Klassenclown und heute arbeitet er für einen. Viel geändert hatte sich also nicht. Als Klaus und ich beim 10. Tequila Glas angekommen waren erzählte er mir jedoch ein Geheimnis welches er lieber nicht hätte erzählen sollen. Das Geheimnis drehte sich um die Warteschildchen die man im Restaurant immer dann bekommt wenn ein Burger nicht gleich fertig ist und es eben noch ein bisschen dauert.

Mein allererstes Warteschildchen. Den Augenblick konnte ich einfach nicht erwarten...äh...abwarten
Jedes Mc Donalds Restaurant in Deutschland bekommt zur Einweihung genau 6, dieser Schildchen ausgeliefert und darf dann auch keine mehr nachbestellen. Der Grund für diese Sparsamkeit liegt in der Produktion der Schilder, welche aus gepressten Mercedes SL 300 und kostbarem Feenstaub hergestellt werden. Ein extrem teurer Prozess also, der schon 100000 chinesischen Arbeitern das Leben gekostet hat und auch weiterhin noch kosten wird.
Am nächsten Tag besuchte ich Klaus Fastfood Hölle und fragte die Bedienung nach einem Burger der noch nicht mal im Ansatz präpariert sei und daher noch ein wenig Zeit benötigen würde. Man empfahl mir den Mc Super Special Long Waiting Time mit extra Käse und gab mir nachdem ich bezahlt hatte ein Tablett mit einem niedlichen Schildchen darauf. Man sagte mir, dass ich mich noch ein wenig gedulden müsste, da der Burger sich noch im Fertigungsprozess befände und dass er mir dann sobald er diesen verlassen habe an meinen Tisch gebracht werde. Ich hatte mein Ziel also erreicht, ich hatte das Schildchen mit der Nummer 2. Doch anstatt brav auf meinen Burger zu warten wie das wohl jeder Bürger getan hätte, nahm ich das Schildchen einfach mit nach Hause.
Am nächsten Tag klingelte in zeitiger Frühe das Telefon und ich ließ den Anrufbeantworter seines Amtes walten: „Ja hallo hier ist Klaus. Pass auf! Bei uns im Restaurant fehlt die Nummer 2 und ich weiß genau dass du sie hast. Ich hätte dir das nicht erzählen sollen. Ich bitte dich. Bring das Schild zurück sonst muss ich den Laden hier dicht machen. Das ist kein Spaß mehr! Die Leute fragen schon wo die Nummer 2 geblieben ist…Es wird ernst …Wenn nicht muss ich der Zentrale in Amerika Bescheid sagen.“
Ich hatte Klaus also genau da, wo ich ihn haben wollte. Am Nachmittag schnappte ich mir meine Nr 2 und setzte mich in den Wagen und fuhr los. Schließlich gab es da draußen noch mehr Fastfood Ketten die man um ihre Schilder bringen konnte. Jedoch hatte ich keine Ahnung mit wem ich mich da eigentlich angelegt habe…
Zwei Tage später. Mein Auto war mittlerweile voller Warteschilder und ich war auf der A4 unterwegs Richtung Frankfurt. Seit zwei Stunden verfolgten mich schon diese geheimen Leute vom KGB (Killing Group Burger) und wollten mir ans Leder. Ich hätte auch nicht gedacht wie schnell das alles ging. Mittlerweile habe ich schon 20 Filialen dem Erdboden gleich gemacht und die Oberen Burgerbrater aus Amerika waren mächtig angepisst und wollten mich frittiert sehen. Ich hätte es lieber nicht so übertreiben sollen. Nun war ich auf dem Weg zu einer Bank mit Schließfach denn ich wollte meine wertvolle Fracht sichern und gleichzeitig eine Möglichkeit haben, durch Erpressung noch einigermaßen heil aus der Sache rauszukommen.
Zwei Tage später: Ich hatte die Schilder, mittlerweile waren es 100, denn ich konnte auf der Fahrt zur Bank einfach nicht widerstehen noch welche zu holen, nun in ein Schließfach verstaut. Wenig später ergab ich mich dann den Oberen Burgerbratern um mit ihnen einen Deal zu machen. Sie gaben mir 100 Millionen und ich sollte ihnen den Schlüssel zum Schließfach der Schilder geben. Noch könnte man einige Filialien retten meinte der Clown Mario Pommes der Chef von Mc Donalds, der extra wegen mir aus dem Fastfood Land angereist kam. Jedoch war er nicht so freundlich wie die Werbung ihn immer angepriesen hatte.

Einmal Pommes mit Mario bitte!!
Nach der Übergabe stieg ich schnell in einen Flieger und ließ mich an den letzten Ort der Welt transportieren wo man noch kein Mc Donalds kannte.
Etwa zur gleichen Zeit als ich in Südtumbuktu ankam öffnete Mario Pommes das Schließfach und fand einen Zettel worauf stand: „Ha Ha verarscht! Deutschland ist jetzt McDonalds frei!“. Dann kam eine große Straßenbahn um die Ecke und ich wachte schweißgebadet aus dem Fastdream auf. Man war das verrückt.
Bild von Mario Pommes sponsored by karsten bier (Wortspielminister)

Mein allererstes Warteschildchen. Den Augenblick konnte ich einfach nicht erwarten...äh...abwarten
Jedes Mc Donalds Restaurant in Deutschland bekommt zur Einweihung genau 6, dieser Schildchen ausgeliefert und darf dann auch keine mehr nachbestellen. Der Grund für diese Sparsamkeit liegt in der Produktion der Schilder, welche aus gepressten Mercedes SL 300 und kostbarem Feenstaub hergestellt werden. Ein extrem teurer Prozess also, der schon 100000 chinesischen Arbeitern das Leben gekostet hat und auch weiterhin noch kosten wird.
Am nächsten Tag besuchte ich Klaus Fastfood Hölle und fragte die Bedienung nach einem Burger der noch nicht mal im Ansatz präpariert sei und daher noch ein wenig Zeit benötigen würde. Man empfahl mir den Mc Super Special Long Waiting Time mit extra Käse und gab mir nachdem ich bezahlt hatte ein Tablett mit einem niedlichen Schildchen darauf. Man sagte mir, dass ich mich noch ein wenig gedulden müsste, da der Burger sich noch im Fertigungsprozess befände und dass er mir dann sobald er diesen verlassen habe an meinen Tisch gebracht werde. Ich hatte mein Ziel also erreicht, ich hatte das Schildchen mit der Nummer 2. Doch anstatt brav auf meinen Burger zu warten wie das wohl jeder Bürger getan hätte, nahm ich das Schildchen einfach mit nach Hause.
Am nächsten Tag klingelte in zeitiger Frühe das Telefon und ich ließ den Anrufbeantworter seines Amtes walten: „Ja hallo hier ist Klaus. Pass auf! Bei uns im Restaurant fehlt die Nummer 2 und ich weiß genau dass du sie hast. Ich hätte dir das nicht erzählen sollen. Ich bitte dich. Bring das Schild zurück sonst muss ich den Laden hier dicht machen. Das ist kein Spaß mehr! Die Leute fragen schon wo die Nummer 2 geblieben ist…Es wird ernst …Wenn nicht muss ich der Zentrale in Amerika Bescheid sagen.“
Ich hatte Klaus also genau da, wo ich ihn haben wollte. Am Nachmittag schnappte ich mir meine Nr 2 und setzte mich in den Wagen und fuhr los. Schließlich gab es da draußen noch mehr Fastfood Ketten die man um ihre Schilder bringen konnte. Jedoch hatte ich keine Ahnung mit wem ich mich da eigentlich angelegt habe…
Zwei Tage später. Mein Auto war mittlerweile voller Warteschilder und ich war auf der A4 unterwegs Richtung Frankfurt. Seit zwei Stunden verfolgten mich schon diese geheimen Leute vom KGB (Killing Group Burger) und wollten mir ans Leder. Ich hätte auch nicht gedacht wie schnell das alles ging. Mittlerweile habe ich schon 20 Filialen dem Erdboden gleich gemacht und die Oberen Burgerbrater aus Amerika waren mächtig angepisst und wollten mich frittiert sehen. Ich hätte es lieber nicht so übertreiben sollen. Nun war ich auf dem Weg zu einer Bank mit Schließfach denn ich wollte meine wertvolle Fracht sichern und gleichzeitig eine Möglichkeit haben, durch Erpressung noch einigermaßen heil aus der Sache rauszukommen.
Zwei Tage später: Ich hatte die Schilder, mittlerweile waren es 100, denn ich konnte auf der Fahrt zur Bank einfach nicht widerstehen noch welche zu holen, nun in ein Schließfach verstaut. Wenig später ergab ich mich dann den Oberen Burgerbratern um mit ihnen einen Deal zu machen. Sie gaben mir 100 Millionen und ich sollte ihnen den Schlüssel zum Schließfach der Schilder geben. Noch könnte man einige Filialien retten meinte der Clown Mario Pommes der Chef von Mc Donalds, der extra wegen mir aus dem Fastfood Land angereist kam. Jedoch war er nicht so freundlich wie die Werbung ihn immer angepriesen hatte.

Einmal Pommes mit Mario bitte!!
Nach der Übergabe stieg ich schnell in einen Flieger und ließ mich an den letzten Ort der Welt transportieren wo man noch kein Mc Donalds kannte.
Etwa zur gleichen Zeit als ich in Südtumbuktu ankam öffnete Mario Pommes das Schließfach und fand einen Zettel worauf stand: „Ha Ha verarscht! Deutschland ist jetzt McDonalds frei!“. Dann kam eine große Straßenbahn um die Ecke und ich wachte schweißgebadet aus dem Fastdream auf. Man war das verrückt.
Bild von Mario Pommes sponsored by karsten bier (Wortspielminister)