Der Mann vom Musiksender
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 20. August 2008, 22:49
Er klatschte noch einen stinkigen Fisch an die Wand und dann ließ er einen grünen Cockerspaniel in den Flur kacken. Es war alles Teil eines Plans, eines genialen Plans. Zumindest dachte er das.

Einen Hund in eine Wohnung kacken zu lassen ist zwar äußerst unmusikalisch, passt aber trotzdem perfekt zum Musiksender
Sein Name war Johnny und er arbeitete für den einzigen Musiksender seines Landes. Er hatte eine neue Show und für die musste er noch eine Wohnung entsprechend präparieren. Der Hund kackte und der Kameramann der Johnny nicht von der Seite wich, nahm diesen wichtigen Akt für die Nachwelt auf. Der Kot im Flur, die stinkigen Fische an der Wand und die Drogenabhängigen die im Wohnzimmer um ein Lagerfeuer saßen, hatte sich der 23 Jährige Fliesenlegerlehrling Karl, als Rache für seinen besten Kumpel ausgedacht. Deshalb hat er Johnny und seine Show „Rache ist Abgefahrn“ damit beauftragt.
Johnny war wie sein Klient Karl irgendwo zwischen dem 14. Und 15. Lebensjahr hängengeblieben, geistlich gesehen. Aber auch von außen sahen sie eher wie Erwachsene in Kinderklamotten aus.
Sie hatten unheimlich viel Spaß, waren sie doch pervers anmutende, Auswüchse unserer Spaßgesellschaft. Einer der Drogenabhängigen setzte sich einen Schuss wo normalerweise die Familie des Racheopfers immer zusammen gegessen haben und Johnny lachte sich halb tot. Wie lustig das doch alles sei. Wahnsinn, total abgefahrn!!
Noch lustiger wurde es als die Polizei am Tatort erschien, da sich Anwohner über den Gestank beschwerten. Der Polizist fragte nach dem Grund der Störung und der Mann vom Musiksender stellte sich breitbeinig vor ihm auf: „Hey Officer,“, er nannte die Polizisten immer Officer da das Englisch war, und Englisch war cool, „ hör mal zu. Wir drehen hier ne Show. Ich habe alles unter Kontrolle. Sie können jetzt wieder nach Hause gehen und ihre Frau schlagen.“, sagte Johnny mit einem coolen Lächeln in die Kamera.
„So jetzt reicht es! Ich hätte gerne mal ihren Ausweis gesehen…“, sagte der Polizist.
„Ruhig Blut Officer Doofy! Ich bin ein Fernsehstar! Schon vergessen? Jetzt lassen Sie uns mal unsere Arbeit hier machen bevor unser Opfer wieder zurück kommt.“, sagte Johnny und schob den Polizisten vor die Türe. Doch das ließ er sich keineswegs gefallen.
„Was denn für ein Opfer? Was haben Sie hier vor?“, der Polizist betrat die Wohnung und schaute sich um. „Was machen Sie hier? Hier stinkt es ja bestialisch.“, fragte der Polizist.
Zwei Stunden später wurde Johnny in Handschellen aus dem Haus geführt. Die Anklage lautete auf Hausfriedensbruch, mutwillige Zerstörung und dann war da noch die Sache mit den Drogenabhängigen. Denen hatte er Geld gegeben, damit sie sich vorher Heroin kaufen können.
Ein paar Tage später wurde er aus dem Sender geschmissen.
Jetzt verkauft er Klingeltöne der alte Johnny, zusammen mit seinem grünen Cockerspaniel…

Einen Hund in eine Wohnung kacken zu lassen ist zwar äußerst unmusikalisch, passt aber trotzdem perfekt zum Musiksender
Sein Name war Johnny und er arbeitete für den einzigen Musiksender seines Landes. Er hatte eine neue Show und für die musste er noch eine Wohnung entsprechend präparieren. Der Hund kackte und der Kameramann der Johnny nicht von der Seite wich, nahm diesen wichtigen Akt für die Nachwelt auf. Der Kot im Flur, die stinkigen Fische an der Wand und die Drogenabhängigen die im Wohnzimmer um ein Lagerfeuer saßen, hatte sich der 23 Jährige Fliesenlegerlehrling Karl, als Rache für seinen besten Kumpel ausgedacht. Deshalb hat er Johnny und seine Show „Rache ist Abgefahrn“ damit beauftragt.
Johnny war wie sein Klient Karl irgendwo zwischen dem 14. Und 15. Lebensjahr hängengeblieben, geistlich gesehen. Aber auch von außen sahen sie eher wie Erwachsene in Kinderklamotten aus.
Sie hatten unheimlich viel Spaß, waren sie doch pervers anmutende, Auswüchse unserer Spaßgesellschaft. Einer der Drogenabhängigen setzte sich einen Schuss wo normalerweise die Familie des Racheopfers immer zusammen gegessen haben und Johnny lachte sich halb tot. Wie lustig das doch alles sei. Wahnsinn, total abgefahrn!!
Noch lustiger wurde es als die Polizei am Tatort erschien, da sich Anwohner über den Gestank beschwerten. Der Polizist fragte nach dem Grund der Störung und der Mann vom Musiksender stellte sich breitbeinig vor ihm auf: „Hey Officer,“, er nannte die Polizisten immer Officer da das Englisch war, und Englisch war cool, „ hör mal zu. Wir drehen hier ne Show. Ich habe alles unter Kontrolle. Sie können jetzt wieder nach Hause gehen und ihre Frau schlagen.“, sagte Johnny mit einem coolen Lächeln in die Kamera.
„So jetzt reicht es! Ich hätte gerne mal ihren Ausweis gesehen…“, sagte der Polizist.
„Ruhig Blut Officer Doofy! Ich bin ein Fernsehstar! Schon vergessen? Jetzt lassen Sie uns mal unsere Arbeit hier machen bevor unser Opfer wieder zurück kommt.“, sagte Johnny und schob den Polizisten vor die Türe. Doch das ließ er sich keineswegs gefallen.
„Was denn für ein Opfer? Was haben Sie hier vor?“, der Polizist betrat die Wohnung und schaute sich um. „Was machen Sie hier? Hier stinkt es ja bestialisch.“, fragte der Polizist.
Zwei Stunden später wurde Johnny in Handschellen aus dem Haus geführt. Die Anklage lautete auf Hausfriedensbruch, mutwillige Zerstörung und dann war da noch die Sache mit den Drogenabhängigen. Denen hatte er Geld gegeben, damit sie sich vorher Heroin kaufen können.
Ein paar Tage später wurde er aus dem Sender geschmissen.
Jetzt verkauft er Klingeltöne der alte Johnny, zusammen mit seinem grünen Cockerspaniel…