Von Raketen und so...
Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.

Das hat übrigens Wernher von Braun gesagt und der Mann muss es wirklich wissen, denn er hat seine Wissenschaftlichen Erkenntnisse Mördern und Chirurgen zugänglich gemacht. Am Anfang hat er für die Nazis in Peenemünde Raketen entwickelt. Jahre später nutzte er dann die gleiche Technik um ein paar verrückte Amerikaner auf den Mond zu schießen. Erst die Mörder, dann die Chirurgen.
So eine Rakete ist ja eigentlich ein relativ einfaches Konstrukt. Ein längliches Flugobjekt, worin eine nach hinten gerichtete Verbrennung stattfindet. Mehr ist es ja nun wirklich nicht.
Es waren mal wieder die Chinesen die irgendwann im 12 Jahrhundert auf die tolle Idee kamen ein paar Röhren mit Schwarzpulver zu füllen und diese in den Himmel zu schießen. Die Rakete war geboren.
Ein paar Jahrhundertchen später hatte dann Opel die tolle Idee ein Raketenauto zu bauen. Doch leider hatte sich dieses Auto niemals durchgesetzt, weil man damit so schlecht rückwärts einparken konnte. Schade eigentlich. Wäre bestimmt lustig gewesen, wenn man mit diesem Ding an der Ampel steht und hinter einem wartet ein Fahrradfahrer geduldig darauf, gegrillt zu werden.

Wernher von Braun war der erste der die Rakete auch als Massenvernichtungsmittel sah und so steckt seine Technik auch heute noch in den Atomraketen.

Und das sogar mitten in Deutschland. Ich finde das ist eine tolle Sache. Deutschland gilt offiziell als ein Land ohne Atomwaffen und hat aber trotzdem welche. „Die gehören uns nicht!“, sagt man und natürlich hat man damit recht. Die gehören ja den Amerikanern. Wir wissen ja nicht mal wie die Dinger funktionieren und wir haben nur rein zufällig ein paar Flugzeuge rumstehen wo diese Atomwaffen perfekt ran passen.
Laut Atomwaffensperrvertrag darf Deutschland keine Atomwaffen besitzen, lediglich ein ziviles Atomprogramm darf betrieben werden und das gleiche müsste dann ja auch für den Iran gelten.
Ich finde Deutschland sollte man als Vorbildrolle in der ganzen Welt betrachten. Wenn die Iraner, jetzt Atomwaffen haben wollen, dann könnten sie ja Nordkorea oder Russland fragen, ob die nicht mal ein paar ausleihen. Immerhin hat Iran das gleiche Recht wie Deutschland auf „Die gehören uns nicht!“-Atomwaffen. Aber wenn man denen nicht mal das zivile Atomprogramm erlaubt, wird das wahrscheinlich auch nichts mit der Leihbombe...

Deutschland könnte natürlich auch die Atomwaffen abrüsten und die Kernkraftwerke will man ja sowieso schließen. Aber solange das nicht passiert, kann man den Iraner rein gar nichts vorwerfen, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Die steckt nämlich tiefer in der Scheiße als man vermutet.

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deutschland hat doch gar keine a-waffen...

und was die rakete betrifft: einfach das untere ende zukneifen, dann fliegts in alle richtungen ;o)

Also rein theoretisch stimmt das. Aber es befinden sich dennoch Atomsprengköpfe auf deutschem Boden...

ach was, total harmlos, sonst würden die briten diese z.b. nicht durch die "mso" (interner jargon: mörder, säufer, obdachlose) und einigen gänsen bewachen lassen ;o)

Die Kernkraftwerke will man schließen?
Kommt doch sehr drauf an, wer mit man gemeint ist.
Wenn mit man die 50 Anti-Atomkraft-Aktivisten aus Biblis gemeint sind, haben Sie recht. Der Rest möchte billigen Strom.

Und nebenbei: Hat mal einer nachgezählt, ob die Leihbomben noch alle da sind?
So Atomsprengköpfe haben ja aufgrund ihrer überschaulichen Größe die Angewohnheit, spurlos zu verschwinden. Fragt mal die Amis. Die vermissen schon ein paar.

Die Kernkraftwerke werden geschlossen. Sagen wir es mal so. Und das ist das Beste was Rot-Grün erreicht hat...meiner Meinung nach!

Pakistan hat Atombomben und das Land steht kurz davor von den Taliban regiert zu werden... Warum macht sich eigentlich darüber keiner Gedanken?

Ich weiß bis heute nicht, wie dieser Entschluss gefasst werden konnte. Und ich zweifel auch daran, ob es wirklich dazu kommen wird. :S

RWE klagt ja schon eifrig und versucht hie und da ein paar Jährchen Restlaufzeit zu schinden.
Das klappt zwar bislang nicht, aber wer weiß, ob das so bleibt.

Ich denke schon, dass es dazu kommen wird. Die Atomkraft hat keine Zukunft, nicht nur in Deutschland, sondern überall.

Es geht ja nicht nur um die Endlagerung... schon allein der Abbau von Uran ist lebensgefährlich. Dann können die Kraftwerke auch noch in die Luft fliegen... Die Liste der Nachteile ist endlos! :-)

Besser ist ja noch, daß der Brennstoff langsam knapp wird. Seit Mitte der 90er wird mehr Uran verheizt als abgebaut und die ganze Chose funktioniert nur deswegen noch, weil die Amis so ab und an ein wenig abrüsten - und dann landen wieder ein paar Atomsprengköpfe in Kernkraftwerken.

Und zurück bleibt am Ende halt der Dreck, den man im Wendland verbuddelt.

Zum Schließen von AKWs warten die Stromkonzerne aktuell auf die nächste Bundesregierung. Sollte die SPD rausfliegen, stehen die Chancen wohl sehr gut für einen Wiedereinstieg in den Atomstrom - was man jetzt für gut oder schlecht halten mag, aber es es sind doch mehr als die 50 Wendländer dagegen, auf dem angeblich-nur-Zwischenlager wohnen dürfen.

Generell führt am Atomausstieg kein Weg vorbei. Auf Dauer werden regenerative Energien günstiger sein als Atom- oder auch Kohlestrom. Die Herstellungskosten fallen, während die Nachfrage nach Uran - und damit der Preis - steigen. Würde man den Konzernen auch die Entsorgung in Rechnung stellen, würde doch schon heute keiner mehr Atomstrom wollen.

Danke Herr PP, dass Sie ihre Argumente hier kostenlos zur Verfügung stellen. :-) Ich dachte schon ich bin der Einzige der gegen Atomstrom ist.

Ich finde dennoch die Argumente dieser AKW Gegner (Grenpeace) immer so bescheuert... Zum Beispiel, dass Kernkraftwerke radioaktive Strahlung aussenden. Ein handelsübliches Kohlekraftwerk sendet da deutlich mehr Strahlung aus...

Ohje. Ich wurde gravierend missverstanden.
Ich bin auch nicht für Atomstrom. Ganz im Gegenteil. Und das mit den 50 Aktivisten war natürlich auch überspitzt.
Aber wenn man mal ehrlich fragt, ob die Leute lieber billigen oder ökologischen Strom haben wollen, antworten viele: Billig. Das ist Realität. Klar haben sie Recht, dass Atomstrom de facto nicht billig ist, aber auf der Rechnung sieht das anders aus.
Jeder ist sich selbst der nächste. Warum blasen wir denn immer noch so viel CO2 in die Atmosphäre? Weil man zu bequem ist, auf die damit verbundenen Annehmlichkeiten zu verzichten. Hier nehme ich mich selber nicht aus.
Die Natur ist uns doch scheiß egal. Sie wird uns erst wichtig werden, wenn wir sie zerstört haben.

Und dass die CDU einen Ausstieg vom Ausstieg vorbereitet, beobachte ich mit Schrecken. Aber so läuft das halt in Politik und Wirtschaft.
Ein paar Idioten finden Atomenergie ganz toll und mit prall gefüllten Brieftaschen findet man halt schnell viele Menschen, die das auch nicht so schlecht finden. Moralische Flexibilität heißt das Stichwort.

Halten wir fest:
Das Leben ist eines der härtesten.

Mist und ich hatte mich so auf einen Streit gefreut!! :-)

Fällt aus wegen ist nicht.

Pass auf, sonst schick ich dir den Tony Clifton auf den Hals. Keiner kann so gut Krawall wie er...

Von und wegen Argumente kostenlos zur Verfügung stellen: Die Rechnung ist schon unterwegs. Und nicht zahlen nehmen meine Anwälte Ihnen sehr übelst... ;o)

Ähm, was wollt ich eigentlich sagen? Genau, Geiz ist geil - wenn darauf am Ende wirklich alles hinausläuft, bekommen die großen Atomstromkonsorten in ein paar Jahren wirklich Probleme. Dann nämlich, wenn der Ökoschlunzenstrom wirklich billiger angeboten wird als der aus dem Atommeiler - und wir arbeiten uns unwiderbringlich darauf zu. Spätestens dann wird für ärR Wee Eh und Watt en Fall der letzte Vorhang fallen, und niemand wird ihnen hinterherweinen.

Ja ja heutzutage ist nischt mehr kostenlos... AAAsgeier!! :-)