Neues vom Spielplatz Berlin
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 29. April 2009, 17:35
Es sind schwierige Zeiten auf dem Spielplatz Berlin. Angela sitzt allein in der Mitte der Wippe und der Oskar und der kleine Frank Walter sitzen links von ihr. „Du musst weiter nach rechts Angela, sonst klappt das nicht mit dem Wippen.“, brüllen ihre Lieblingsspielkameraden, doch die kleine Angela traut sich nicht.
Schon seit einigen Jahren ist die Angela Chefin des Spielplatzes und demnächst steht eine Wahl an. Ein neuer Chef soll gewählt werden und der Frank Walter ist ihr schärfster Konkurrent. Frank Walter war immer ein kompetenter Partner. Mit seinem kleinen Dreirad fuhr er meist durch die Gegend und besuchte andere Spielplätze. Er musste sich um die interplatzionalen Dinge kümmern, Export von Schaufeln und kleinen Förmchen oder Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Spielplätzen. Er war ein kleiner, ruhiger Diplomat und trotzdem will er ihr den Chefinnenplatz streitig machen.

Ein Bild von damals als noch alles in Ordnung war. Vollbeschäftigung war kein Traum mehr und die kleine Angela war auf einem Höhenflug.
Dabei fing alles so gut an. Auf dem Spielplatz waren so viele Kinder wie noch nie beschäftigt und kaum einer musste sich langweilen. Einige sprachen damals schon von Vollbeschäftigung. Es war einfach eine tolle Zeit
Doch dann kam die interplatzionale Sandkrise. Sie müssen wissen, dass ohne Sand rein gar nichts funktioniert auf dem Spielplatz Berlin. Sand ist nun mal spielplatznotwendig.
Und damit immer genug Sand da ist, hatte schon der Vorgänger von Angela, der Gerhardt, sogenannte Sandmanager eingestellt. Die sollten sich um den Sanderhalt kümmern. Denn jedes Kind nimmt immer eine gewisse Menge Sand mit nach Hause. Entweder bleibt es in der Kleidung hängen oder es steckt was in den Sandalen. Das ist sozusagen ein Naturgesetz.
Die Sandmanager waren jedoch raffgierige Kinder die einfach schlecht erzogen waren. Sie handelten zum Beispiel mit anderen Spielplätzen und deren Sandmanagern. Ich gebe dir 3 Schaufeln und dafür bekomme ich eine gewisse Menge Sand. So lief das ab. Nur leider behielten die Sandmanager immer einen gewissen Prozentsatz an Sand für sich. Doch das war noch nicht das Schlimmste. Irgendwann kamen dann außerplatzige Sandvestoren und tauschten den Sand gegen Sandschuldscheine, wodurch sie sich noch viel mehr Sand versprachen. Irgendwann hatten die Sandmanager das Spiel nicht mehr unter Kontrolle und mussten eingestehen, dass ihre Sandreserven zur Neige gingen.
Doch anstatt die Sandmanager zur Rechenschaft zu ziehen, füllte die Angela die Sandreserven mit ihrem eigenen Sand wieder auf.
Doch das Dilemma blieb nicht aus. Viele Kinder sind nicht mehr beschäftigt weil sie keinen Sand mehr haben. Kürzere Spielzeiten und Langeweile sind die Folge.
Den Weg aus der Krise, sieht Angela in der Auffüllung der Sandreserven, doch ihr ehemaliger Kollege der Spielplatz Deppen (SPD) Frank Walter hat schon ganz andere Pläne. Wenn er mal Chef ist will er die reichen Kinder schröpfen. „Die reichen Kinder die zu Hause einen eigenen Sandkasten haben sollen ihren Sand auch gefälligst hierher mitbringen, damit wir alle was davon haben.“, sagte der Frank Walter in einer seiner berühmten Reden gleich links neben der Rutsche.
Angela ist wirklich sauer über den ehemaligen Diplomaten. War es nicht er und sein bester Kumpel Gerhardt, die die Sandmanager einführen ließen?
Harte Zeiten kommen auf die Chefin des Spielplatzes Berlin zu. Wirklich harte Zeiten!
Schon seit einigen Jahren ist die Angela Chefin des Spielplatzes und demnächst steht eine Wahl an. Ein neuer Chef soll gewählt werden und der Frank Walter ist ihr schärfster Konkurrent. Frank Walter war immer ein kompetenter Partner. Mit seinem kleinen Dreirad fuhr er meist durch die Gegend und besuchte andere Spielplätze. Er musste sich um die interplatzionalen Dinge kümmern, Export von Schaufeln und kleinen Förmchen oder Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Spielplätzen. Er war ein kleiner, ruhiger Diplomat und trotzdem will er ihr den Chefinnenplatz streitig machen.

Ein Bild von damals als noch alles in Ordnung war. Vollbeschäftigung war kein Traum mehr und die kleine Angela war auf einem Höhenflug.
Dabei fing alles so gut an. Auf dem Spielplatz waren so viele Kinder wie noch nie beschäftigt und kaum einer musste sich langweilen. Einige sprachen damals schon von Vollbeschäftigung. Es war einfach eine tolle Zeit
Doch dann kam die interplatzionale Sandkrise. Sie müssen wissen, dass ohne Sand rein gar nichts funktioniert auf dem Spielplatz Berlin. Sand ist nun mal spielplatznotwendig.
Und damit immer genug Sand da ist, hatte schon der Vorgänger von Angela, der Gerhardt, sogenannte Sandmanager eingestellt. Die sollten sich um den Sanderhalt kümmern. Denn jedes Kind nimmt immer eine gewisse Menge Sand mit nach Hause. Entweder bleibt es in der Kleidung hängen oder es steckt was in den Sandalen. Das ist sozusagen ein Naturgesetz.
Die Sandmanager waren jedoch raffgierige Kinder die einfach schlecht erzogen waren. Sie handelten zum Beispiel mit anderen Spielplätzen und deren Sandmanagern. Ich gebe dir 3 Schaufeln und dafür bekomme ich eine gewisse Menge Sand. So lief das ab. Nur leider behielten die Sandmanager immer einen gewissen Prozentsatz an Sand für sich. Doch das war noch nicht das Schlimmste. Irgendwann kamen dann außerplatzige Sandvestoren und tauschten den Sand gegen Sandschuldscheine, wodurch sie sich noch viel mehr Sand versprachen. Irgendwann hatten die Sandmanager das Spiel nicht mehr unter Kontrolle und mussten eingestehen, dass ihre Sandreserven zur Neige gingen.
Doch anstatt die Sandmanager zur Rechenschaft zu ziehen, füllte die Angela die Sandreserven mit ihrem eigenen Sand wieder auf.
Doch das Dilemma blieb nicht aus. Viele Kinder sind nicht mehr beschäftigt weil sie keinen Sand mehr haben. Kürzere Spielzeiten und Langeweile sind die Folge.
Den Weg aus der Krise, sieht Angela in der Auffüllung der Sandreserven, doch ihr ehemaliger Kollege der Spielplatz Deppen (SPD) Frank Walter hat schon ganz andere Pläne. Wenn er mal Chef ist will er die reichen Kinder schröpfen. „Die reichen Kinder die zu Hause einen eigenen Sandkasten haben sollen ihren Sand auch gefälligst hierher mitbringen, damit wir alle was davon haben.“, sagte der Frank Walter in einer seiner berühmten Reden gleich links neben der Rutsche.
Angela ist wirklich sauer über den ehemaligen Diplomaten. War es nicht er und sein bester Kumpel Gerhardt, die die Sandmanager einführen ließen?
Harte Zeiten kommen auf die Chefin des Spielplatzes Berlin zu. Wirklich harte Zeiten!
feuerlibelle,
Mittwoch, 29. April 2009, 18:19
.
dergeschichtenerzaehler,
Mittwoch, 29. April 2009, 18:21
Wieso? Fehlt irgendwo noch einer? :-)
Außerdem könnt ich noch ein paar Kommas gebrauchen, die vergesse ich nämlich immer.
Außerdem könnt ich noch ein paar Kommas gebrauchen, die vergesse ich nämlich immer.
guenterkrass,
Mittwoch, 29. April 2009, 18:19
"Die reichen Kinder die zu Hause einen eigenen Sandkasten haben sollen ihren Sand auch gefälligst hierher mitbringen, damit wir alle was davon haben.“
Dafür!
Dafür!

dergeschichtenerzaehler,
Mittwoch, 29. April 2009, 18:22
Schau mal, du hast jetzt sogar deinen eigenen Link! he he he
dergeschichtenerzaehler,
Mittwoch, 29. April 2009, 18:49
Ja ja ja bitte bitte!! Jetzt nicht hyporealventilieren!!
Ich hab mir doch fast den Kopf zerbrochen bei dem Text und so ganz ergibt das auch noch keinen Sinn... Naja was solls ist ja nur ein Spielplatz...
Ich hab mir doch fast den Kopf zerbrochen bei dem Text und so ganz ergibt das auch noch keinen Sinn... Naja was solls ist ja nur ein Spielplatz...
ericpp,
Donnerstag, 30. April 2009, 01:48
Eine schöne Gutenachtgeschichte.
dergeschichtenerzaehler,
Donnerstag, 30. April 2009, 02:29
Is mein Blog jetzt schon so langweilig, dass man den zum Einschlafen benutzen kann? :-)
dergeschichtenerzaehler,
Donnerstag, 30. April 2009, 19:11
Ha ha ha ha ich weiß! Ich will Sie doch nur vergackeiern, wie man bei uns im Südosten so schön sagt. 
Upps jetzt habe ich auch noch ihr Smiley geklaut... *wegrenn*

Upps jetzt habe ich auch noch ihr Smiley geklaut... *wegrenn*
cabman,
Donnerstag, 30. April 2009, 21:07
HEHEHE, die ist gut. Sie sollten Sie vorlesen. Übrigens: Viel Glück bei der Lesung!
dergeschichtenerzaehler,
Freitag, 1. Mai 2009, 01:58
Gut mache ich. Sie sprechen da ein heikles Thema an. Ich weiß wirklich nicht was ich da vorlesen soll... :-)