Die Grünen und ihre Wahlversprechen
dergeschichtenerzaehler, Dienstag, 12. Mai 2009, 18:33
Die Grünen wollen eine Million Jobs schaffen, sie wollen einen Mindestlohn und sie wollen Frieden in der Welt. Das Parteiprogramm der Grünen liest sich wie eine Illustrierte der Versprechungen.
Das Programm klingt aber auch wie eine Aufforderung zur Generalamnesie. Glauben die wirklich wir sind so doof und vergessen die alten Grünen? Den Realpolitiker und Schröderfreund Joschka Fischer. Hartz 4, Agenda 2010…
Renate Künast spricht davon, dass sich Arbeit wieder lohnen muss. Wer hat es denn erst zu gelassen, dass es so weit kommt. Dass sich Arbeit eben nicht mehr lohnt? Das waren die Grünen!
Jürgen Trittin spricht von Frieden in der Welt. Da frag ich mich doch wer die ersten Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg wieder raus in die Welt zum Töten geschickt hat. Das waren die Grünen!
Die Grünen wollen eine Million Jobs schaffen und die Finanzkrise bekämpfen. Warum konnte denn die Finanzkrise in unserem Land so viel Schaden anrichten? Das waren die Grünen!
Es gab Zeiten, da konnte man die Grünen ohne schlechtes Gewissen wählen, doch dann verloren sie ihre Unschuld unter Rot-Grün. Man bewies, dass die Differenzen zu den anderen Parteien gar nicht so groß sind.
Mein Vertrauen in die Partei ist definitiv weg! Wie ist es bei ihnen?
Das Programm klingt aber auch wie eine Aufforderung zur Generalamnesie. Glauben die wirklich wir sind so doof und vergessen die alten Grünen? Den Realpolitiker und Schröderfreund Joschka Fischer. Hartz 4, Agenda 2010…
Renate Künast spricht davon, dass sich Arbeit wieder lohnen muss. Wer hat es denn erst zu gelassen, dass es so weit kommt. Dass sich Arbeit eben nicht mehr lohnt? Das waren die Grünen!
Jürgen Trittin spricht von Frieden in der Welt. Da frag ich mich doch wer die ersten Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg wieder raus in die Welt zum Töten geschickt hat. Das waren die Grünen!
Die Grünen wollen eine Million Jobs schaffen und die Finanzkrise bekämpfen. Warum konnte denn die Finanzkrise in unserem Land so viel Schaden anrichten? Das waren die Grünen!
Es gab Zeiten, da konnte man die Grünen ohne schlechtes Gewissen wählen, doch dann verloren sie ihre Unschuld unter Rot-Grün. Man bewies, dass die Differenzen zu den anderen Parteien gar nicht so groß sind.
Mein Vertrauen in die Partei ist definitiv weg! Wie ist es bei ihnen?
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An alle Vollidioten, die wegen einer Atemmaske zur Apotheke rennen!!
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 30. April 2009, 20:11
Noch mal zum mitschreiben:
Ein Mundschutz hilft rein gar nichts gegen die Schweinegrippe!!!
Ich glaube diese Forscher vom Robert-Koch Institut sollten mal eher nach einem Impfstoff gegen diesen Blödsinn suchen.
Ein Mundschutz hilft rein gar nichts gegen die Schweinegrippe!!!
Ich glaube diese Forscher vom Robert-Koch Institut sollten mal eher nach einem Impfstoff gegen diesen Blödsinn suchen.
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Neues vom Spielplatz Berlin
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 29. April 2009, 17:35
Es sind schwierige Zeiten auf dem Spielplatz Berlin. Angela sitzt allein in der Mitte der Wippe und der Oskar und der kleine Frank Walter sitzen links von ihr. „Du musst weiter nach rechts Angela, sonst klappt das nicht mit dem Wippen.“, brüllen ihre Lieblingsspielkameraden, doch die kleine Angela traut sich nicht.
Schon seit einigen Jahren ist die Angela Chefin des Spielplatzes und demnächst steht eine Wahl an. Ein neuer Chef soll gewählt werden und der Frank Walter ist ihr schärfster Konkurrent. Frank Walter war immer ein kompetenter Partner. Mit seinem kleinen Dreirad fuhr er meist durch die Gegend und besuchte andere Spielplätze. Er musste sich um die interplatzionalen Dinge kümmern, Export von Schaufeln und kleinen Förmchen oder Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Spielplätzen. Er war ein kleiner, ruhiger Diplomat und trotzdem will er ihr den Chefinnenplatz streitig machen.

Ein Bild von damals als noch alles in Ordnung war. Vollbeschäftigung war kein Traum mehr und die kleine Angela war auf einem Höhenflug.
Dabei fing alles so gut an. Auf dem Spielplatz waren so viele Kinder wie noch nie beschäftigt und kaum einer musste sich langweilen. Einige sprachen damals schon von Vollbeschäftigung. Es war einfach eine tolle Zeit
Doch dann kam die interplatzionale Sandkrise. Sie müssen wissen, dass ohne Sand rein gar nichts funktioniert auf dem Spielplatz Berlin. Sand ist nun mal spielplatznotwendig.
Und damit immer genug Sand da ist, hatte schon der Vorgänger von Angela, der Gerhardt, sogenannte Sandmanager eingestellt. Die sollten sich um den Sanderhalt kümmern. Denn jedes Kind nimmt immer eine gewisse Menge Sand mit nach Hause. Entweder bleibt es in der Kleidung hängen oder es steckt was in den Sandalen. Das ist sozusagen ein Naturgesetz.
Die Sandmanager waren jedoch raffgierige Kinder die einfach schlecht erzogen waren. Sie handelten zum Beispiel mit anderen Spielplätzen und deren Sandmanagern. Ich gebe dir 3 Schaufeln und dafür bekomme ich eine gewisse Menge Sand. So lief das ab. Nur leider behielten die Sandmanager immer einen gewissen Prozentsatz an Sand für sich. Doch das war noch nicht das Schlimmste. Irgendwann kamen dann außerplatzige Sandvestoren und tauschten den Sand gegen Sandschuldscheine, wodurch sie sich noch viel mehr Sand versprachen. Irgendwann hatten die Sandmanager das Spiel nicht mehr unter Kontrolle und mussten eingestehen, dass ihre Sandreserven zur Neige gingen.
Doch anstatt die Sandmanager zur Rechenschaft zu ziehen, füllte die Angela die Sandreserven mit ihrem eigenen Sand wieder auf.
Doch das Dilemma blieb nicht aus. Viele Kinder sind nicht mehr beschäftigt weil sie keinen Sand mehr haben. Kürzere Spielzeiten und Langeweile sind die Folge.
Den Weg aus der Krise, sieht Angela in der Auffüllung der Sandreserven, doch ihr ehemaliger Kollege der Spielplatz Deppen (SPD) Frank Walter hat schon ganz andere Pläne. Wenn er mal Chef ist will er die reichen Kinder schröpfen. „Die reichen Kinder die zu Hause einen eigenen Sandkasten haben sollen ihren Sand auch gefälligst hierher mitbringen, damit wir alle was davon haben.“, sagte der Frank Walter in einer seiner berühmten Reden gleich links neben der Rutsche.
Angela ist wirklich sauer über den ehemaligen Diplomaten. War es nicht er und sein bester Kumpel Gerhardt, die die Sandmanager einführen ließen?
Harte Zeiten kommen auf die Chefin des Spielplatzes Berlin zu. Wirklich harte Zeiten!
Schon seit einigen Jahren ist die Angela Chefin des Spielplatzes und demnächst steht eine Wahl an. Ein neuer Chef soll gewählt werden und der Frank Walter ist ihr schärfster Konkurrent. Frank Walter war immer ein kompetenter Partner. Mit seinem kleinen Dreirad fuhr er meist durch die Gegend und besuchte andere Spielplätze. Er musste sich um die interplatzionalen Dinge kümmern, Export von Schaufeln und kleinen Förmchen oder Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Spielplätzen. Er war ein kleiner, ruhiger Diplomat und trotzdem will er ihr den Chefinnenplatz streitig machen.

Ein Bild von damals als noch alles in Ordnung war. Vollbeschäftigung war kein Traum mehr und die kleine Angela war auf einem Höhenflug.
Dabei fing alles so gut an. Auf dem Spielplatz waren so viele Kinder wie noch nie beschäftigt und kaum einer musste sich langweilen. Einige sprachen damals schon von Vollbeschäftigung. Es war einfach eine tolle Zeit
Doch dann kam die interplatzionale Sandkrise. Sie müssen wissen, dass ohne Sand rein gar nichts funktioniert auf dem Spielplatz Berlin. Sand ist nun mal spielplatznotwendig.
Und damit immer genug Sand da ist, hatte schon der Vorgänger von Angela, der Gerhardt, sogenannte Sandmanager eingestellt. Die sollten sich um den Sanderhalt kümmern. Denn jedes Kind nimmt immer eine gewisse Menge Sand mit nach Hause. Entweder bleibt es in der Kleidung hängen oder es steckt was in den Sandalen. Das ist sozusagen ein Naturgesetz.
Die Sandmanager waren jedoch raffgierige Kinder die einfach schlecht erzogen waren. Sie handelten zum Beispiel mit anderen Spielplätzen und deren Sandmanagern. Ich gebe dir 3 Schaufeln und dafür bekomme ich eine gewisse Menge Sand. So lief das ab. Nur leider behielten die Sandmanager immer einen gewissen Prozentsatz an Sand für sich. Doch das war noch nicht das Schlimmste. Irgendwann kamen dann außerplatzige Sandvestoren und tauschten den Sand gegen Sandschuldscheine, wodurch sie sich noch viel mehr Sand versprachen. Irgendwann hatten die Sandmanager das Spiel nicht mehr unter Kontrolle und mussten eingestehen, dass ihre Sandreserven zur Neige gingen.
Doch anstatt die Sandmanager zur Rechenschaft zu ziehen, füllte die Angela die Sandreserven mit ihrem eigenen Sand wieder auf.
Doch das Dilemma blieb nicht aus. Viele Kinder sind nicht mehr beschäftigt weil sie keinen Sand mehr haben. Kürzere Spielzeiten und Langeweile sind die Folge.
Den Weg aus der Krise, sieht Angela in der Auffüllung der Sandreserven, doch ihr ehemaliger Kollege der Spielplatz Deppen (SPD) Frank Walter hat schon ganz andere Pläne. Wenn er mal Chef ist will er die reichen Kinder schröpfen. „Die reichen Kinder die zu Hause einen eigenen Sandkasten haben sollen ihren Sand auch gefälligst hierher mitbringen, damit wir alle was davon haben.“, sagte der Frank Walter in einer seiner berühmten Reden gleich links neben der Rutsche.
Angela ist wirklich sauer über den ehemaligen Diplomaten. War es nicht er und sein bester Kumpel Gerhardt, die die Sandmanager einführen ließen?
Harte Zeiten kommen auf die Chefin des Spielplatzes Berlin zu. Wirklich harte Zeiten!
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Bad Bank
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 23. April 2009, 16:53
Ja ja die Bad Bank. Eine tolle Sache ist das.
Bei so einer Bank kann man sich auch zu 100 Prozent sicher sein, dass die niemals überfallen wird und man zufällig als Geisel endet.
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Klaus Skarabäus und die Gegner der Umwelt
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 22. April 2009, 18:08
Mistkäfer Klaus ging mit bedächtigem Schritt durch die langen Reihen seines Maisfeldes. Er hatte den ganzen Tag hart gearbeitet und nun ging eine orangerote Sonne hinter seinem pedantisch aufgestapelten Mistkugelhaufen unter. In solchen Momenten musste er immer daran denken wie schön sein Leben eigentlich ist. Währenddessen seine Frau sich um die Mistkäferbrut kümmerte, hatte er in mühsamer Detailarbeit die Kuhscheiße im Stall vom Bauern Jupp zu Kugeln geformt und diese dann den ganzen weiten Berg hinauf auf das Maisfeld gerollt. Dort lebten er und seine Frau in einem höhlenartigen Gangsystem, welches schon vor vielen Generationen oder genauer gesagt vor 5 Jahren dort angelegt wurde. Sein Ururururgroßvater Hans Skarabäus hatte sich damals für das Maisfeld vom Bauern Jupp entschieden und hätte es bis heute nicht bereut, würde er noch leben.

Klaus trainiert jeden Morgen seine muskulösen Vorderbeinchen. Nur so kann er den stressigen Kugelrolljob bewältigen.
Klaus Skarabäus stand also vor seinem riesigen Haufen Mistkugeln, als dieser einfach zerlatscht wurde. Und nicht nur das, nein das ganze Maisfeld wurde zerstört. Klaus wusste, dass diese Dinger da die auf seiner Wohnung rumtrampeln Menschen sind. Doch bis jetzt kannte er ja nur Bauer Jupp und er hatte nicht gedacht, dass es so viele von diesen Menschen gibt. Er fragte sich was die alle hier wollten und warum sie Bauer Jupps Feld zerstören.
Bauer Jupp war ziemlich sauer, dass konnte Klaus an seinem Gesichtsausdruck sehen als er mit seiner alten Flinte auf die anderen Menschen schoss. Er rannte schnell zu Bauer Jupp denn der brauchte scheinbar Hilfe in dieser bitteren Stunde.
„Was wollt ihr hier?“, fragte Bauer Jupp.
Einer der anderen Menschen schnippte ein brennendes Ding fort und antwortete: „Wir machen das kaputt, was uns kaputt macht.“
Ach so, das Maisfeld macht also diese Leute kaputt, dachte sich Klaus. Letztes Jahr gab es hier im Feld diesen bescheuerten Maiszünsler, ein arrogantes Arschloch, welcher unseren Lebensraum zerstören wollte. Dieses Jahr hat der Mais den Maiszünsler kaputt gemacht und Bauer Jupp und seine Familie feierten die ganze Nacht. Er hatte aber nicht gewusst, dass der Mais nicht nur das Zünslerschwein kaputtmacht, sondern auch noch diese Menschen. Doch als sich Klaus die Menschen ansah erkannte er relativ schnell, dass sie wirklich kaputt waren. Sie sahen so aus als ob sie noch nie richtig gearbeitet haben aber dafür mit Vorliebe Anderen die Arbeit kaputt machen. Er hatte wirklich lange gebraucht bis er so einen tollen Mistkugelhaufen erschaffen hatte. Diese Leute sollten mal probieren einen riesigen Berg Scheiße kugelrund zu kneten und dann dieses mehrere Milligramm schwere Ding einen Berg hochzurollen. Das schaffen die bestimmt nicht, so wie die aussehen, dachte sich Klaus.
Bauer Jupp hatte sich mittlerweile in eine ernste Diskussion verwickelt. Es ging unter anderen um Gott. Dass diese Menschen immer Gott mit reinziehen müssen. Sie werfen Bauer Jupp vor, dass er Gott spielen will und das sei nicht in Ordnung. Gleichzeitig sagen diese Leute, dass Gott in uns allen steckt.
Aber wahrscheinlich nicht in Bauer Jupp, denn der spielt ja nur den Gott. Langsam wurde es auch für Klaus dem Mistkäfer zu hoch. Wenn Gott in uns allen steckt, dann ist es auch Gott der den Genmais erschaffen hat. Punkt aus Nikolaus!!
Klaus hatte genug von der dummen Diskussion. Er schnappte sich seine Frau und seine 50 Kinder und verließ das Schlachtfeld.

Klaus trainiert jeden Morgen seine muskulösen Vorderbeinchen. Nur so kann er den stressigen Kugelrolljob bewältigen.
Klaus Skarabäus stand also vor seinem riesigen Haufen Mistkugeln, als dieser einfach zerlatscht wurde. Und nicht nur das, nein das ganze Maisfeld wurde zerstört. Klaus wusste, dass diese Dinger da die auf seiner Wohnung rumtrampeln Menschen sind. Doch bis jetzt kannte er ja nur Bauer Jupp und er hatte nicht gedacht, dass es so viele von diesen Menschen gibt. Er fragte sich was die alle hier wollten und warum sie Bauer Jupps Feld zerstören.
Bauer Jupp war ziemlich sauer, dass konnte Klaus an seinem Gesichtsausdruck sehen als er mit seiner alten Flinte auf die anderen Menschen schoss. Er rannte schnell zu Bauer Jupp denn der brauchte scheinbar Hilfe in dieser bitteren Stunde.
„Was wollt ihr hier?“, fragte Bauer Jupp.
Einer der anderen Menschen schnippte ein brennendes Ding fort und antwortete: „Wir machen das kaputt, was uns kaputt macht.“
Ach so, das Maisfeld macht also diese Leute kaputt, dachte sich Klaus. Letztes Jahr gab es hier im Feld diesen bescheuerten Maiszünsler, ein arrogantes Arschloch, welcher unseren Lebensraum zerstören wollte. Dieses Jahr hat der Mais den Maiszünsler kaputt gemacht und Bauer Jupp und seine Familie feierten die ganze Nacht. Er hatte aber nicht gewusst, dass der Mais nicht nur das Zünslerschwein kaputtmacht, sondern auch noch diese Menschen. Doch als sich Klaus die Menschen ansah erkannte er relativ schnell, dass sie wirklich kaputt waren. Sie sahen so aus als ob sie noch nie richtig gearbeitet haben aber dafür mit Vorliebe Anderen die Arbeit kaputt machen. Er hatte wirklich lange gebraucht bis er so einen tollen Mistkugelhaufen erschaffen hatte. Diese Leute sollten mal probieren einen riesigen Berg Scheiße kugelrund zu kneten und dann dieses mehrere Milligramm schwere Ding einen Berg hochzurollen. Das schaffen die bestimmt nicht, so wie die aussehen, dachte sich Klaus.
Bauer Jupp hatte sich mittlerweile in eine ernste Diskussion verwickelt. Es ging unter anderen um Gott. Dass diese Menschen immer Gott mit reinziehen müssen. Sie werfen Bauer Jupp vor, dass er Gott spielen will und das sei nicht in Ordnung. Gleichzeitig sagen diese Leute, dass Gott in uns allen steckt.
Aber wahrscheinlich nicht in Bauer Jupp, denn der spielt ja nur den Gott. Langsam wurde es auch für Klaus dem Mistkäfer zu hoch. Wenn Gott in uns allen steckt, dann ist es auch Gott der den Genmais erschaffen hat. Punkt aus Nikolaus!!
Klaus hatte genug von der dummen Diskussion. Er schnappte sich seine Frau und seine 50 Kinder und verließ das Schlachtfeld.
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Feiertags haben auch die Helfer frei
dergeschichtenerzaehler, Freitag, 17. April 2009, 19:07
In meinem kurzen und knackigen Leben habe ich mir ja schon oft etwas angetan. Beide Arme waren gebrochen, ich konnte 2 Wochen nicht mehr laufen, nachdem ich beim Eishockey im Tor stand und viele andere lustige Dinge, die einem zeigen, dass man doch nicht aus wetterfestem Edelstahl hergestellt ist.
Leider passieren solche Dinge nur dann wenn gerade ein Feiertag oder Wochenende ist. Oder nachts… Nie Mittwochs 11:34 Uhr.
Verstehen Sie mich nicht falsch aber wenn man sich schon stark verletzen will, dann sollte man das unbedingt zu diesem Zeitpunkt tun.
Meine letzte große Verletzung hatte ich zu Ostern letztes Jahr. Es war ein Feiertag und ich Dussel klemmte mir die Hand unter dem Auto ein. Das Ding sah danach aus wie ein welkes Salatblatt.
Ich bin also in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren und setzte mich nach einer kurzen Erklärung in den Wartesaal. Dort saßen noch andere Leute, die auf die gleiche dumme Idee kamen, sich an einem Feiertag zu verletzen. Man sollte nämlich wissen, dass an einem Feiertag nur ganz wenig Personal in der Notaufnahme vorhanden ist. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann der Arzt sogar Deutsch und kann einem erklären was los ist.
Aber wie schon gesagt hatte ich an diesem Tag kein Glück. Doch bevor ich mir das nette Arabisch vom Onkel Doktor anhören konnte, wurde ich erst einmal unter den Röntgenapparat geschoben. Die meisten Leute wissen das vielleicht nicht, aber eine Röntgenuntersuchung gilt in Deutschland als Körperverletzung. Die Strahlen die diese Apparatur aussendet sind zwar nicht spürbar aber sie können Krebs auslösen. Aus diesem Grund, darf dieses Gerät nur angewendet werden wenn der Arzt einen triftigen Grund dazu hat. In der Fachsprache nennt man das Befund und den kann er nur haben wenn er vorher eine Diagnose durchgeführt hat.
Anscheinend gilt das Gesetz nicht an Feiertagen, denn ich kam nicht in den Genuss einer Diagnose. Ich wurde ja gleich geröntgt ohne, dass mich der Arzt vorher angesehen hat. Ich will ja an dieser Stelle nicht klugscheißen aber das ist verboten. Und wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fällt, es ist verboten. Nur erklären Sie das mal einem Arzt der nicht Deutsch kann und der aufgrund seiner Religion auch nicht weiß was Ostern ist und warum er an diesem Tag mit all diesen Verletzten alleine gelassen wird.
Verstehen Sie mich jetzt warum man sich an Feiertagen lieber nicht verletzen sollte? Am besten man setzt sich auf das Sofa und wartet bis alles vorbei ist.
Leider passieren solche Dinge nur dann wenn gerade ein Feiertag oder Wochenende ist. Oder nachts… Nie Mittwochs 11:34 Uhr.
Verstehen Sie mich nicht falsch aber wenn man sich schon stark verletzen will, dann sollte man das unbedingt zu diesem Zeitpunkt tun.
Meine letzte große Verletzung hatte ich zu Ostern letztes Jahr. Es war ein Feiertag und ich Dussel klemmte mir die Hand unter dem Auto ein. Das Ding sah danach aus wie ein welkes Salatblatt.
Ich bin also in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren und setzte mich nach einer kurzen Erklärung in den Wartesaal. Dort saßen noch andere Leute, die auf die gleiche dumme Idee kamen, sich an einem Feiertag zu verletzen. Man sollte nämlich wissen, dass an einem Feiertag nur ganz wenig Personal in der Notaufnahme vorhanden ist. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann der Arzt sogar Deutsch und kann einem erklären was los ist.
Aber wie schon gesagt hatte ich an diesem Tag kein Glück. Doch bevor ich mir das nette Arabisch vom Onkel Doktor anhören konnte, wurde ich erst einmal unter den Röntgenapparat geschoben. Die meisten Leute wissen das vielleicht nicht, aber eine Röntgenuntersuchung gilt in Deutschland als Körperverletzung. Die Strahlen die diese Apparatur aussendet sind zwar nicht spürbar aber sie können Krebs auslösen. Aus diesem Grund, darf dieses Gerät nur angewendet werden wenn der Arzt einen triftigen Grund dazu hat. In der Fachsprache nennt man das Befund und den kann er nur haben wenn er vorher eine Diagnose durchgeführt hat.
Anscheinend gilt das Gesetz nicht an Feiertagen, denn ich kam nicht in den Genuss einer Diagnose. Ich wurde ja gleich geröntgt ohne, dass mich der Arzt vorher angesehen hat. Ich will ja an dieser Stelle nicht klugscheißen aber das ist verboten. Und wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fällt, es ist verboten. Nur erklären Sie das mal einem Arzt der nicht Deutsch kann und der aufgrund seiner Religion auch nicht weiß was Ostern ist und warum er an diesem Tag mit all diesen Verletzten alleine gelassen wird.
Verstehen Sie mich jetzt warum man sich an Feiertagen lieber nicht verletzen sollte? Am besten man setzt sich auf das Sofa und wartet bis alles vorbei ist.
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Von Raketen und so...
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 9. April 2009, 22:31
Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.
Das hat übrigens Wernher von Braun gesagt und der Mann muss es wirklich wissen, denn er hat seine Wissenschaftlichen Erkenntnisse Mördern und Chirurgen zugänglich gemacht. Am Anfang hat er für die Nazis in Peenemünde Raketen entwickelt. Jahre später nutzte er dann die gleiche Technik um ein paar verrückte Amerikaner auf den Mond zu schießen. Erst die Mörder, dann die Chirurgen.
So eine Rakete ist ja eigentlich ein relativ einfaches Konstrukt. Ein längliches Flugobjekt, worin eine nach hinten gerichtete Verbrennung stattfindet. Mehr ist es ja nun wirklich nicht.
Es waren mal wieder die Chinesen die irgendwann im 12 Jahrhundert auf die tolle Idee kamen ein paar Röhren mit Schwarzpulver zu füllen und diese in den Himmel zu schießen. Die Rakete war geboren.
Ein paar Jahrhundertchen später hatte dann Opel die tolle Idee ein Raketenauto zu bauen. Doch leider hatte sich dieses Auto niemals durchgesetzt, weil man damit so schlecht rückwärts einparken konnte. Schade eigentlich. Wäre bestimmt lustig gewesen, wenn man mit diesem Ding an der Ampel steht und hinter einem wartet ein Fahrradfahrer geduldig darauf, gegrillt zu werden.
Wernher von Braun war der erste der die Rakete auch als Massenvernichtungsmittel sah und so steckt seine Technik auch heute noch in den Atomraketen.
Und das sogar mitten in Deutschland. Ich finde das ist eine tolle Sache. Deutschland gilt offiziell als ein Land ohne Atomwaffen und hat aber trotzdem welche. „Die gehören uns nicht!“, sagt man und natürlich hat man damit recht. Die gehören ja den Amerikanern. Wir wissen ja nicht mal wie die Dinger funktionieren und wir haben nur rein zufällig ein paar Flugzeuge rumstehen wo diese Atomwaffen perfekt ran passen.
Laut Atomwaffensperrvertrag darf Deutschland keine Atomwaffen besitzen, lediglich ein ziviles Atomprogramm darf betrieben werden und das gleiche müsste dann ja auch für den Iran gelten.
Ich finde Deutschland sollte man als Vorbildrolle in der ganzen Welt betrachten. Wenn die Iraner, jetzt Atomwaffen haben wollen, dann könnten sie ja Nordkorea oder Russland fragen, ob die nicht mal ein paar ausleihen. Immerhin hat Iran das gleiche Recht wie Deutschland auf „Die gehören uns nicht!“-Atomwaffen. Aber wenn man denen nicht mal das zivile Atomprogramm erlaubt, wird das wahrscheinlich auch nichts mit der Leihbombe...
Deutschland könnte natürlich auch die Atomwaffen abrüsten und die Kernkraftwerke will man ja sowieso schließen. Aber solange das nicht passiert, kann man den Iraner rein gar nichts vorwerfen, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Die steckt nämlich tiefer in der Scheiße als man vermutet.
Das hat übrigens Wernher von Braun gesagt und der Mann muss es wirklich wissen, denn er hat seine Wissenschaftlichen Erkenntnisse Mördern und Chirurgen zugänglich gemacht. Am Anfang hat er für die Nazis in Peenemünde Raketen entwickelt. Jahre später nutzte er dann die gleiche Technik um ein paar verrückte Amerikaner auf den Mond zu schießen. Erst die Mörder, dann die Chirurgen.
So eine Rakete ist ja eigentlich ein relativ einfaches Konstrukt. Ein längliches Flugobjekt, worin eine nach hinten gerichtete Verbrennung stattfindet. Mehr ist es ja nun wirklich nicht.
Es waren mal wieder die Chinesen die irgendwann im 12 Jahrhundert auf die tolle Idee kamen ein paar Röhren mit Schwarzpulver zu füllen und diese in den Himmel zu schießen. Die Rakete war geboren.
Ein paar Jahrhundertchen später hatte dann Opel die tolle Idee ein Raketenauto zu bauen. Doch leider hatte sich dieses Auto niemals durchgesetzt, weil man damit so schlecht rückwärts einparken konnte. Schade eigentlich. Wäre bestimmt lustig gewesen, wenn man mit diesem Ding an der Ampel steht und hinter einem wartet ein Fahrradfahrer geduldig darauf, gegrillt zu werden.
Wernher von Braun war der erste der die Rakete auch als Massenvernichtungsmittel sah und so steckt seine Technik auch heute noch in den Atomraketen.
Und das sogar mitten in Deutschland. Ich finde das ist eine tolle Sache. Deutschland gilt offiziell als ein Land ohne Atomwaffen und hat aber trotzdem welche. „Die gehören uns nicht!“, sagt man und natürlich hat man damit recht. Die gehören ja den Amerikanern. Wir wissen ja nicht mal wie die Dinger funktionieren und wir haben nur rein zufällig ein paar Flugzeuge rumstehen wo diese Atomwaffen perfekt ran passen.
Laut Atomwaffensperrvertrag darf Deutschland keine Atomwaffen besitzen, lediglich ein ziviles Atomprogramm darf betrieben werden und das gleiche müsste dann ja auch für den Iran gelten.
Ich finde Deutschland sollte man als Vorbildrolle in der ganzen Welt betrachten. Wenn die Iraner, jetzt Atomwaffen haben wollen, dann könnten sie ja Nordkorea oder Russland fragen, ob die nicht mal ein paar ausleihen. Immerhin hat Iran das gleiche Recht wie Deutschland auf „Die gehören uns nicht!“-Atomwaffen. Aber wenn man denen nicht mal das zivile Atomprogramm erlaubt, wird das wahrscheinlich auch nichts mit der Leihbombe...
Deutschland könnte natürlich auch die Atomwaffen abrüsten und die Kernkraftwerke will man ja sowieso schließen. Aber solange das nicht passiert, kann man den Iraner rein gar nichts vorwerfen, sondern sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Die steckt nämlich tiefer in der Scheiße als man vermutet.
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Wochenendbeschäftigung
dergeschichtenerzaehler, Samstag, 28. März 2009, 17:53
Seit heute morgen kreisen die Hubschrauber über der Innenstadt. Es herrscht mal wieder Ausnahmezustand... Massenausbruch aus dem Gefängnis? Überfall auf eine Bank? Fehlanzeige!
Die Lok Leipzig ist lediglich zu Besuch und spielt Fussball.
Die Lok Leipzig ist lediglich zu Besuch und spielt Fussball.
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Die Late Night Kanzlerin
dergeschichtenerzaehler, Montag, 23. März 2009, 01:01
Am Sonntagabend war die Merkel bei Frau Will zu Gast. Man hatte die Gesichtsfarbe der Kanzlerin wahrscheinlich absichtlich der Studiodekoration angepasst, denn genauso kontrastlos waren ihre Aussagen. „Der Staat ist dazu da, einen gesetzlichen Rahmen vorzugeben und Anreize zu schaffen.“ Ein toller Satz war das, ernsthaft. Das passt voll und ganz zur Finanzkrise. Der Staat ist wie ein Tigerkäfig, in den man von außen ein paar Fleischstücke reinwirft.
Doch dann kam diese Frage von Frau Will, welche die Kanzlerin in Bedrängnis brachte. Sie sollte einfach nur sagen, ob sie das ungerecht findet, wie die Manager der HRE gehandelt haben. Ich habe eigentlich nur noch darauf gewartet, dass Frau Will einen schwarzen Stift zückt, die Kanzlerin anmalt und laut sagt: „Komm Baby, gib uns den Obama! Sag, dass die HRE Manager Drecksschweine sind!!“
Frau Merkel hatte ihr diesen Gefallen natürlich nicht getan. Sie findet es zwar ungerecht, aber die richtigen Bösewichte sollte man lieber international suchen, nicht bei uns im Land. Das sind doch alles nur harmlose Schäfchen die ins Trockne wollen.
Kein Wort davon, dass die Politik den finanziellen Raubbaukapitalismus in Deutschland zugelassen hat, kein Wort des Schuldeingeständnisses. Nichts! Wenn Frau Will schon so tolle Fragen stellt, warum hat sie dann nicht genau mit diesen Fragen, die leeren Worthülsen der Kanzlerin zerschossen. „Wie groß ist die Schuld der Regierung an der Finanzkrise? PENG! Wohin hat uns die neoliberale Politik der letzten Jahre geführt? PENG!“
Die wirklich spannenden Fragen wurden mal wieder nicht gestellt…
Doch dann kam diese Frage von Frau Will, welche die Kanzlerin in Bedrängnis brachte. Sie sollte einfach nur sagen, ob sie das ungerecht findet, wie die Manager der HRE gehandelt haben. Ich habe eigentlich nur noch darauf gewartet, dass Frau Will einen schwarzen Stift zückt, die Kanzlerin anmalt und laut sagt: „Komm Baby, gib uns den Obama! Sag, dass die HRE Manager Drecksschweine sind!!“
Frau Merkel hatte ihr diesen Gefallen natürlich nicht getan. Sie findet es zwar ungerecht, aber die richtigen Bösewichte sollte man lieber international suchen, nicht bei uns im Land. Das sind doch alles nur harmlose Schäfchen die ins Trockne wollen.
Kein Wort davon, dass die Politik den finanziellen Raubbaukapitalismus in Deutschland zugelassen hat, kein Wort des Schuldeingeständnisses. Nichts! Wenn Frau Will schon so tolle Fragen stellt, warum hat sie dann nicht genau mit diesen Fragen, die leeren Worthülsen der Kanzlerin zerschossen. „Wie groß ist die Schuld der Regierung an der Finanzkrise? PENG! Wohin hat uns die neoliberale Politik der letzten Jahre geführt? PENG!“
Die wirklich spannenden Fragen wurden mal wieder nicht gestellt…
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Sag ma geht's noch?
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 11. März 2009, 19:45
Die Leichen der Opfer des Attentats sind noch nicht mal kalt, da müssen diese bescheuerten Politiker schon wieder ihr dummes Maul aufreißen.
Man fordert Konsequenzen, die so dämlich klingen, als ob sie sich ein Dreijähriger gerade ausgedacht hat. Härtere Waffengesetze, Videoüberwachung, Killerspielverbote, die Liste dummer Forderungen kann endlos fortgesetzt werden. Am Ende passiert wieder gar nichts.
Deshalb: Einfach mal die Klappe halten!!!
Man fordert Konsequenzen, die so dämlich klingen, als ob sie sich ein Dreijähriger gerade ausgedacht hat. Härtere Waffengesetze, Videoüberwachung, Killerspielverbote, die Liste dummer Forderungen kann endlos fortgesetzt werden. Am Ende passiert wieder gar nichts.
Deshalb: Einfach mal die Klappe halten!!!
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