Samstag, 19. April 2008
Hurra, wir sind beleidigt!!!
Als Karli zur Tafel schritt, hatte er noch keine Ahnung dass der nächste Schritt, den er tun wird, sein ganzes Leben verändern wird. Er schnappte sich die Kreide und beging damit einen Weg, den schon viele Menschen vor ihm gegangen sind. Es ist der Weg des Protests.
„Mohamed ist doof“, schrieb Karli an die Tafel und eröffnete damit nicht nur einen klasseninneren Disput. Mohammed ist Karlis Albtraum. Jeden Tag klaut der Deutsche türkischer Abstammung sein Pausenbrot und falls mal Schinken auf dem Brot drauf sein sollte wurde Karli verhauen. Denn Schinken darf Mohammed nicht essen, so sagt es jedenfalls seine Mutter.
Beweis
Beweisfoto...

Als Mohammed die Tafel betrachtete und sah was Karli sich erlaubte, rastete er aus. Er wollte Karli die Prügel seines Lebens verpassen, doch zum Glück kam die Lehrerin dazwischen.
Als Mohammed am Abend ein Photo von der Tafel seiner Mutter zeigte, wurde sie in etwa so bleich wie die Kreide die Karli am Vormittag benutzt hatte. Oder aus ihrer Sicht missbraucht hatte. Denn ihren geliebten Propheten beleidigt man nicht so einfach. Sie hatte geahnt dass es irgendwann mal so weit kommen würde. Dass ihr Sohn unter diesen Ungläubigen nur Schaden nehmen würde. Ja es wird langsam Zeit, dass sie ihn wieder in die sichere Parallelwelt zurückholt, dachte sie sich. Auf den Gedanken, dass mit Mohammed ihr Sohn gemeint sein könnte, kam sie erst gar nicht. Zu sehr war sie mit beleidigt sein beschäftigt. Die besorgte Mutter schickte eine E-Mail an sexy-imam156@aol.de mit dem Foto und schilderte ihrem Imam ihre Sorgen.
Der Imam Abdullah S. war gerade dabei zu überlegen ob er in seiner kommenden Freitagsgebet über Juden oder über die Amerikaner herziehen soll, als die Stimme „Sie haben Post!“ ertönte. Als er einige Sekunden später das Foto erblickte, vergaß er seine Ideen für die Hasstiraden. Spontan richtete er seinen Kopf nach Mekka und sprach ein Dankesgebet an Allah. Sein Freitagsgebet war gerettet. Danach sandte er eine E-Mail in die gleiche Richtung.
Die E-Mail ging nach Mekka an die SOKO Mohammed die man infolge des Karikaturenstreits ins Leben gerufen hatte. Ein verschlafener Mann las die E-Mail und läutete kurze Zeit später die Alarmglocken. Er meldete einen Notfall Stufe 3. Eine Stunde später waren die Mitarbeiter der SOKO Mohammed versammelt und diskutierten den Fall.
„Also der Täter heißt Karl Maria Dennis Ochsenfuß. Er ist zehn Jahre alt und ein Deutscher.“, sagte der Leiter der SOKO.
„Irgendwelche religiösen Hintergründe?“, fragte ein anderer.
„Evangelisch! Heilige Scheiße, hier in seinem Bericht steht, dass er letztes Weihnachten den Josef im Krippenspiel mimte.“
Ein grummeln ging durch die Runde und einer faselte: „Ungläubiger geht’s gar nicht!“
„Ja das ist wirklich ein schwerwiegender Fall und gerade von Deutschland hätte ich so was nicht erwartet. Ich meine, wir haben unsere Vorbilder aus Deutschland und auch nach dem zweiten Weltkrieg waren sie uns fast immer loyal.“, sprach der Anführer traurig.
„Was werden wir dagegen unternehmen?“
„Ja die Sache müssen wir wieder ganz groß aufblähen. Das wird ein Knaller! Wir brauchen das Fernsehen...Ruft al-Dshasira an. Wir brauchen Deutschlandflaggen... und natürlich Leute die sie anzünden. Von der Fußball-WM müssten noch ein paar übrig sein.“
„Wie wär’s mit Papstpuppen. Sind noch einige da vom letzten Mal.“
„Setzt den Papstpuppen blonde Perücken auf und macht aus ihnen Karli-Puppen...Okay das war’s dann. Schönen Abend noch.“
Als Sindbad S. am Freitag mit seinen Kollegen aus der Moschee trat hatte er sage und schreibe 2,4 Promille Hass im Blut. Diesen lebensbedrohlichen Wert kann man nur durch Gewaltanwendung abbauen und die hastig aufgebauten Stände mit Deutschlandflaggen für umgerechnet 1.50€ und Karlipuppen für 5.00€ kamen der gewaltbereiten Menge gerade Recht. Doch warum war Sindbad so sauer? Ganz einfach, der Imam hatte in der Freitagspredigt erzählt, dass an Deutschen Schulen Mohammed in den Dreck gezogen wird. Und um das noch ein bisschen auszuschmücken erzählte man, dass die Muslime an den Schulen unterdrückt werden und der ständigen Blasphemie der Ungläubigen ausgesetzt sind.
Das wurde aber nicht nur in Sindbads Moschee erzählt sondern überall dort wo ihnen dieser Schwachsinn abgekauft wurde. Forscher fanden heraus dass ein Wert von 3 Promille Hass tödlich ist und Sindbad und seine Freunde hätten diesen Wert beinah erreicht doch zu ihrem Glück hatten sie in ihrer Stadt eine Deutsche Botschaft an der sie ihren Pegel senken konnten. (Mein Gott mit 3 Promille Hass darf man in Deutschland nicht mal Autofahren oder ein Fußballspiel besuchen.)Der Fernsehsender al-Dshasira war natürlich auch da und hielt die Szenen für die fest, die nicht dabei sein können. Ein Glück das jeder Einwohner der Islamischen Welt eine Satellitenschüssel besitzt, sogar die, die nicht mal etwas zu Essen haben. Dieses Spektakel sollte wirklich keiner verpassen.

Propaganda
Aktion: Satellitenschüssel statt Suppenschüssel-Noch nie war Propaganda so einfach!

Am nächsten Tag schlug die Medienbombe in Deutschland ein und nach kurzer Zeit streckten die Führungskräfte die Köpfe aus den Löchern und fragten sich wie man schon wieder dazu kam, die Muslime zu beleidigen. Der Schuldige war schnell gefunden und des Weiteren fragte man sich wie man einen solchen Vorfall in Zukunft verhindern kann.
Die Bundeskanzlerin Angelina Ferkel (Name von der Redaktion geändert.) gab am Abend eine Stellungnahme. Man bedaure den Vorfall, der die so schon angespannten Beziehungen zwischen dem Westen und den Muslimen noch fester anspannen wird. Laut Ferkel wird die Regierung versuchen den Muslimen so gut wie möglich in den Hintern zu kriechen indem wir unsere hart erkämpfte Freiheit Stück für Stück auflösen. Denn nur so kann man die Beständige Gefahr eines Terroranschlags verringern.

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Samstag, 8. März 2008
Yeah Baby that's Las Vegas
Wenn man nach Las Vegas fährt, sollte man am besten am Abend dort ankommen. Denn spätestens am Abend kippt der durchschnittliche Mitteleuropäer gewaltig aus den Latschen. In zehn Sekunden strömt eine Informationsflut auf ihn herein, die er dann auch Jahre später noch nicht verarbeiten kann. Überall blinkts und glitzerts und klingelts. Ja es ist wahrlich ein Freudenfest für jeden Epileptiker oder wer noch einer werden will.
Wer aber nicht ganz so auf Schock steht, sollte lieber die light Variante nehmen und am Tag in Vegas ankommen. Denn tagsüber ist überall tote Hose angesagt. Und falls sich doch mal jemand auf die Straße trauen sollte, wird er durch die Sonne gnadenlos weggeschmolzen.
Wenn man bedenkt das einige Rentner schon am Ostseestrand wie die Fliegen umfallen wenn das Quecki die 30 Grad Marke erreicht, was würden diese Leute dann hier in Las Vegas machen. Genau sie gehen in die Casinos. In den Casinos herrschen dann gefühlte –10 ° und das macht die Stadt dann um einiges erträglicher. Zähneklirrend schlendert man durch die Hallen des Glücksspiels und beobachtet wahnsinnig gewordene Amerikaner beim Versuch reich zu werden.( Juhu ich hab zwei Dollar gewonnen! Und wie viel hast du schon verspielt? Ach ist doch egal. Kuck ich hab gewonnen. Ich bin so ein Glückspilz. JUHU!) Aber keine Angst das werden die nie.
Leider kann man sich in so einem Casino nur zehn Minuten aufhalten denn länger erträgt man das Gedudel der Spielautomaten nicht. Übrigens macht da jeder Automat von den Tausenden seine eigenen Geräusche und spätesten in diesem Augenblick wird einem klar, dass die Kastelruther Spatzen doch nicht die schlimmste Musik machen, die es auf der Welt gibt. Man tritt also wieder auf die Straße und lässt sich so lange braten bis man durch ist. Dann muss man sich leider wieder in ein Casino begeben, denn die tollen Stadtplaner haben vergessen etwas anderes als Casinos zu bauen. Da gibt es wirklich nichts anderes, nur Hotels mit Casinos. Nachts ist es dann wieder angenehm auf der Straße. Es ist zwar immer noch so warm wie in Deutschland im Hochsommer, aber in Las Vegas vergisst man schnell die Relationen. Man läuft also durch die Straßen und lässt sich von den Leuchtreklamen berieseln. Von überall dringen Stimmen aus riesigen Fernsehapparaten ans Ohr und schreien: „Kommt zu uns! Nein kommt lieber zu uns! Kommt hier her! Nein kommt hierüber! Ach Quatsch nicht zu denen zu uns!“. Ziemlich bald merkt man, dass es Jahre dauern würde um die ganzen Shows und Spektakel zu besichtigen, die in Las Vegas angeboten werden und das die Hälfte davon riesiger Schrott ist.

Vegas
Und was seht ihr? Nur Hotels mit Casino!!

Aber nun zu den wichtigen Dingen von Las Vegas. In Las Vegas kann man wirklich richtig reich werden. Das geht unglaublich einfach. Wirklich! Nein, nicht so wie der normale Mensch versuchen würde, reich zu werden. Mit Glücksspiel klappt das nämlich nie und alle die in Mathe aufgepasst haben, sollten das eigentlich wissen. Nein man macht etwas ganz anderes. Man geht in die Casinohotels und sucht sich eine reiche Dame, die dort so ziemlich überall herumlaufen. Wenn jetzt der ein oder andere Skeptiker denkt, dass diese reichen Ladys nichts mit einem normalen Menschen zu tun haben wollen, dann irrt er sich gewaltig, denn diese Ladys finden uns total interessant. Wirklich! Sobald man sich so eine reiche Klunkerfrau angelacht hat, muss man sehr schnell handeln. Am besten man lädt sie in die nächst gelegene Bar ein (natürlich muss sie bezahlen, denn in diesen Hotelbars kann man nicht mal für 100 Dollar kacken), und füllst sie mit alkoholischen Getränken ab. Dieses Vorhaben dürfte nicht schwierig sein, denn Amerikaner werden schon von zwei Flaschen ihres 0,002 prozentigen Bieres besoffen. Wenn diese Lady dann nicht mehr gerade gehen kann, stolpert man mit ihr in die Wedding Chapel die zufällig gleich neben dem Hotel liegt, und heiratet diese Frau. Ihr könnt sogar ihren Namen annehmen. (Hey ich wollt schon immer mal Hilton heißen!) Nach amerikanischem Recht seid ihr dann mit dieser Frau liiert. Aber das wichtigste ist: Ihr Vermögen ist jetzt auch dein Vermögen Juhu! Gesegnet sei das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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Mittwoch, 27. Februar 2008
Mein Horrorskop:
Dergeschichtenerzaehler ist still und klammheimlich unter die Horrorskopschreiber gegangen. Das Schreiben eines Horrorskopes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, wovor sich kein Depp drücken sollte.
Mein Horrorskop ist nach der Tageszeit eingeteilt, also wann sie eben geboren sind. Leider habe ich es nur bis um 10 geschafft. Ab dann wurde mir die Sache einfach zu blöd.


0.00 Uhr bis 2.00 Uhr Zombie:
Beruf:
Wagen sie sich ja nicht in neue Bereiche vor, sondern kriechen sie möglichst tief in den Arsch ihres Vorgesetzten. Zwischen Analfisteln und Hämorriden liegt ihr Arbeitsplatz.

Liebe::
Als Zombie haben sie es wirklich schwer einen Partner/Partnerin zu finden. Schlechter Gestank, verwesende Haut und derber Mundgeruch tun ihr Übriges. Doch lassen sie sich davon nicht unterkriegen. Zombies sind nun mal eher Einzelgänger und werden es auch immer bleiben.

Gesundheit:
Sie wirken sehr ausgeglichen und ruhig. Das viele umher rennen auf dem Dorffriedhof hält sie fit und muskulös. Doch für die nächste Zeit sollten sie sich mal eine Auszeit gönnen und nichts mehr Hals über Kopf überstürzen. Sonst verlieren sie ihre Beine wieder.

2.01 Uhr bis 4.00 Uhr Riesenspinne:
Beruf:
Um im Beruf weiterhin erfolgreich zu bleiben sollten sie aufhören ihr Beziehungsnetzwerk auszubauen. Viele Arbeitskollegen werden sich ansonst noch darin verheddern und qualvoll sterben.

Liebe::
Ihnen wird bald ihr Traumpartner ins Netz gehen. Planen sie ein romantisches Essen zu zweit, aber vermeiden sie dabei ihren Partner zu verspeisen. Auch wenn er noch so zum Anbeißen aussieht.

Gesundheit:
Lassen sie sich nicht von der kalten Jahreszeit, abhalten aus der Höhle raus zugehen und ein wenig Sport zutreiben. Es wird ihnen gut tun.

4.01 Uhr bis 6.00 Uhr Werwolf:
Beruf:
Die unregelmäßigen Arbeitszeiten machen ihnen deutlich zu schaffen. Machen sie doch mal ein oder zwei Vollmonde Urlaub.

Liebe::
In ihre Beziehung hat sich zu viel Gewohnheit eingeschlichen. Überraschen sie ihren Partner doch mal mit einem neuen Outfit. Mit einem rosa Fell zum Beispiel oder mit einer Ganzkörperrasur.

Gesundheit:
Ihre miserable Fellpflege wird ihnen bald zu schaffen machen. Versuchen sie es doch hin und wieder mal mit einem Wershampoo.

6.01 Uhr bis 8.00 Uhr Vampir:
Beruf:
Der große Erfolg bleibt aus, da sie sich immer den kleinen Dingen verbeißen. Des Weiteren sollten sie von Betriebsreisen nach Transsylvanien auf Firmenkosten, absehen.

Liebe::
In Sachen Frauen macht ihnen keiner etwas vor. Sie werden auch weiterhin jede Nacht eine andere Frau haben.

Gesundheit:
Große Infektionskrankheiten werden ihnen das Leben schwer machen. AIDS und andere durch Blut übertragene Krankheiten stellen ein hohes Risiko für sie dar.

8.01 Uhr bis 10.00 Gespenst:
Beruf:
Mit wichtigen Aufgaben wird man auch weiterhin, nicht sie beschäftigen und auch eine Lohnerhöhung ist nicht in Sicht, denn für ihre Vorgesetzten sind sie nahezu unsichtbar.

Liebe::
Geheime Sehnsüchte nach körperlicher Liebe machen ihnen zu schaffen und lüsterne Gedanken spuken in ihrem Kopf. Es liegt eine ungünstige Konstellation zwischen Venus, Mars und Jupiter vor. Warten sie lieber auf bessere Zeiten.

Gesundheit:
Sie haben wirklich Glück. Körperliche Krankheiten können ihnen wahrlich nichts anhaben in diesem Monat. Aber hüten sie sich vor den weitaus gefährlicheren Geisteskrankheiten und lassen sie sich am besten heute noch gegen Depression impfen.

Diese Angaben sind wie immer ohne Gewehr. Wenn sie ihrem Leben ein Ende machen wollen, kaufen sie sich gefälligst selbst eines.

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Sonntag, 17. Februar 2008
Kurt Cobains verschollener Brief an Courtney Love gefunden
Tagelang hat dergeschichtenerzaehler in London zugebracht und hat jetzt endlich den in englisch verfassten verschollenen Brief von Kurt Cobain an seine Frau Cortney Love gefunden. So hier ist er:

Liebe Courtney, ich schreibe dir aus der Hotelhölle in London. Leider kann ich keinen klaren Gedanken fassen, da der Stift immer größer wird und ich deshalb umso schneller schreiben muss. Mir geht es im Augenblick leider gar nicht gut, da mich gerade ein Schwarm Fledermäuse angegriffen hat. Sobald man das Fenster hier öffnet kommen die rein und setzen sich auf den Fernseher und schauen MTV. Verrückte Vögel sag ich dir. Gestern hab ich mal einen Ausflug durch die Stadt gemacht. Hab den mal gezeigt wie man richtig Auto fährt. Die fahren hier nämlich alle auf der falschen Straßenseite. Am Big Ben musste ich dann mein Auto stehen lassen, da so ein verrückter Wal der den Fluss runter schwamm die ganze Brücke zerteilt und nach oben gebogen hat.
Dieses Hotelzimmer macht mich noch wahnsinnig. Meine Füße stehen in eiskaltem Wasser weil Dave auf die Idee kam hier Goldfische auszusetzen. Jetzt schwimmen die hier überall rum und kämpfen gegen die quakenden Frösche. Und dieses verrückte Lied von Jefferson Airplane schwirrt hier unablässig durch den Raum und kratzt meine Ohren blutig. Wie heißt gleich noch mal der Song? Ach ja White Rabbit…One pill makes you larger
And one pill makes you smaaaall…
So fängt das Lied an und dann dieser Hauptteil…

When men on the chessboard
Get up and tell you where to go
And you've just had some kind of mushroom
And your mind is moving low
Go ask Alice
I think she'll know

(Anm: Das sind anscheinend Textauszüge des Songtextes der Jefferson Airplanes aus ihrem Song White Rabbits. )

Dieser Song macht mich einfach nur wahnsinnig. Ich bin völlig nackt durch dieses Hotel gerannt und hab diese Alice gesucht. Doch nur „Alice?? Who the fuck is Alice??“ kam da als Antwort. Diese Alice weiß wirklich alles aber ich finde sie einfach nicht!!!

When logic and proportion
Have fallen sloppy dead
And the White Knight is talking backwards
And the Red Queen's "off with her head!"
Remember what the door knob said:
"FEED YOUR HEAD“

Genau dieser Türknauf. Der kennt die Antwort. Endlich ich bin wieder frei. Das Sperma fließt endlich wieder durch die Wände und ich habe meine Füße wieder unter Kontrolle…

Mit klitzekleinen Grüßen Kurt Cobain

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Sonntag, 13. Januar 2008
Wie war das eigentlich damals, als es noch kein Internet gab?
Im antiken Griechenland:
„So die Eisenbeschläge sind fertig, jetzt müssten wir durch die Firewall durchkommen.“, sagte ein riesiger muskelbepackter Mann und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Dieser Mann hieß Wau Wau Hollandis und war kein geringerer als der erste Hacker der Menschheit. Trojanisches Pferd geht durch die Firewall
„Was ist das?“, fragte sein dämlicher Gehilfe.
„Das ist mein trojanisches Pferd. Damit kann ich das Sicherheitssystem von Troja austricksen und mich unbemerkt in die Stadt begeben.“, sagte Wau Wau.
„Und warum gerade ein Pferd?“
„Erst hatte ich es ja mit einer großbusigen Holzfrau probiert, aber die ist ständig nach vorne umgekippt. Da ist das Pferd eindeutig stabiler!“, erklärte Wau Wau stolz.
Als das Pferd fertig war, fuhren sie es aus der Scheune raus und machten sich auf den Weg Richtung Troja. „Zeit für einen Ausritt!“, sagte Wau Wau euphorisch.
„Als sie vor der Mauer von Troja standen fragte der dämliche Gehilfe: „Warum gehen wir nicht einfach zum Vordereingang rein?“
„Wir sind Hacker! Ich habe dir doch schon tausendmal erklärt, dass wir immer zum unauffälligen Hintereingang reingehen.“, bellte Wau Wau energisch.
„Mist dieser Sicherheitschef Billus Gatos ist echt ein Fuchs. Der baut die Hintertür jeden Tag woanders hin.“, sagte Wau Wau und suchte nach der geheimen Hintertür. Dann sah er ein Schild und las vor, „System 32! Kein Zutritt!!! Das müsste die Tür sein. Komm! Ich steige ins Pferd und du schiebst.“ Als der dämliche Gehilfe die Tür öffnete kam ihnen eine Wand aus Feuer entgegen. „Du musst mich ganz schnell durch die Firewall schieben.“, schrie Wau Wau von innen und da Wau Wau das Pferd von unten mit Eisen verstärkt hatte kamen sie ohne Probleme durch die Firewall. „Zur Hölle mit deiner mickrigen Firewall Billus Gatos!“, schrie Wau Wau vor Freude. Doch wenig später kam ihnen ein aufgeregter Soldat entgegen und brüllte: „Halt! Zur Fortsetzung dieses Vorgangs ist ihre Zustimmung erforderlich!“
„Sag ihm, ‚Zustimmen!’ dämlicher Gehilfe.“, flüsterte Wau Wau aus dem Bauch des Pferdes.
„Zustimmen ,dämlicher Gehilfe!“, befahl der Gehilfe.
„Geht nicht! Sie besitzen keine Administratorrechte!“, sagte der Soldat.
„Waaaass!!!“, bellte Wau Wau und stieg schnaufend aus dem Pferd. Dann haute er dem Soldaten eine über und sagte: „Hier hast du dein Administratorrecht!“ Daraufhin knickte der Soldat widerstandslos ein.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte der dämliche Gehilfe.
„Keine Ahnung! Ich hatte nicht gedacht, dass wir so weit kommen werden… Lass uns ins Postzentrum gehen und ein paar sinnlose Briefe verschicken…

Ein paar Jahrhunderte später im antiken Rom:Forum Romanum

Das erste Forum der Menschheit 2.0 hatte man in Rom errichtet. Auf dem Forum Romanum konnten die damaligen Römer ihre Probleme einer Menschenmasse erzählen und diese Menschen versuchten dann das Problem zu lösen.

Zum Beispiel fragte einer: „Ich habe mir letztens so eine Schafherde gekauft. Aber die Dinger bewegen sich nicht. Weiß einer wie ich die zum laufen kriege?“

Dann kommen häufig sinnvolle Antworten wie: „Versuchs doch mal mit einem Viehtreiber! Ein Hund zum Beispiel…“
Und natürlich gab es auch verschiedene Ansichten: „Mit einem Hund? Du bist doch absolut bescheuert! Mit einer gewöhnlichen Hauskatze geht das doch auch!“

Im tiefsten Mittelalter:
Am 31. Oktober 1517 meißelte Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und eröffnete den ersten Blog der Welt. Doch leider war die Zeit noch nicht reif für Blogs dieser Art, denn anstatt ihre Wut in Kommentaren auszulassen erklärte die Kirche ihn für vogelfrei. Es fehlte zu dieser Zeit einfach noch ein Medium das die Anonymität der Blogschreiber sicherte. Doch zum Glück ist das Heute anders... Online im Mittelalter
"On Line" im Mittelalter

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Und der Friedensnobelpreis geht an...
Dieser Brief ist von George Bush und wurde dem Geschichtenerzaehler zugeschickt mit dem Auftrag ihn zu veröffentlichen. Hiermit distanziert sich die abgefahrn.de Redaktion und dergeschichtenerzaehler selbst, von diesem Brief, denn er stellt nicht deren Meinung dar.


Ich frage mich echt warum ich noch keinen Friedensnobelpreis bekommen habe. Dabei arbeite ich schon seit Jahren daran. Dieses Jahr war es besonders schlimm, denn ich hab gegen diesen doofen Al Gore verloren. Ich verstehe die Welt nicht mehr! Da kämpfe ich jahrelang gegen den Terrorismus und diese Ökoschwuchtel Gore gewinnt.
Als ich ihn damals bei der Präsidentenwahl geschlagen habe, dachte ich eigentlich, dass der weg vom Fenster ist. Dann ist er mit Energiesparlampen durch das Land gepilgert und ein wenig später hat er diesen Kinofilm herausgebracht. Es war zum totlachen.
Dieses Nobelpreis Komitee ist auch nicht mehr dass was es mal war. Früher waren die viel lockerer drauf, da hat man schon mal einen Friedensnobelpreis bekommen ohne mit dem eigentlichen Krieg aufhören zu müssen. Für die Lösung des Nahostkonflikts haben Schimon Peres und Jassir Arafat 1994 den Friedensnobelpreis bekommen. Wie ihr seht wird auch Krieg als Lösung eines Konflikts von den Nobelheinis anerkannt, denn die Palästinenser und Israelis hauen sich ja immer noch die Köpfe ein. Aber sind wir doch mal ehrlich, ohne unsere Unterstützung wäre der Nahostkonflikt ja gar nicht möglich gewesen. Wir geben den Israelis ja ständig Geld und Waffen damit sie das Feuer des Krieges am Leben erhalten können. Aber einen Friedensnobelpreis habe ich trotzdem nicht bekommen. Ich versteh das einfach nicht!
Und jetzt bekam dieser doofe Al Gore auch einen Friedensnobelpreis. Stellt sich als großer Retter der Welt dar mit seinem Umweltschwachsinn. Er behauptet, dass irgendein CO2 Dingsdabums die gesamte Welt bedroht. Als ich dann meine Experten fragte was CO2 ist, stellte sich heraus dass, das so was ähnliches wie Luft ist. Gore kämpft also gegen die Luft und bekommt dafür den Nobelpreis. Langsam fange ich an, die Kompetenz dieser Nobelheinis in Frage zu stellen.
Ich bin ja eigentlich der größte Kämpfer für den Frieden auf unserer tollen Erde. Wenn ich nicht ständig diesen bösen Terroristen in den Hintern treten würde, dann könnten die doch machen was sie wollen. Na gut wenn ich ehrlich bin sieht es zurzeit eher danach aus, dass ich mehr Krieg als Frieden erschaffen habe. Aber das hab ich doch nicht mit Absicht gemacht! Diese Iraker lassen sich einfach nicht so gut zähmen wie meine Amerikaner. Es ist ja nicht so dass wir uns nicht bemüht haben! Wir haben versucht diese Iraker mit Fastfood und Fernsehmüll ruhig zustellen, so wie das bei uns schon jahrelang funktioniert. Doch dann fliegt so eine Smart Bomb in ein Krankenhaus und diese Deppen sind wieder auf der Straße und verbrennen mich in Form einer Puppe. Die sind wirklich undankbar!
Ja und von Afghanistan brauchen wir ja gar nicht zu reden. Bei diesen Höhlenmenschen namens Taliban ist ja sowieso alles schon zu spät. Als wir in Afghanistan einmarschiert sind konnte man ja eh nicht mehr viel kaputtmachen, aber das mit dem Irak war wirklich ein Fehler. Vielleicht bekomme ich den Friedensnobelpreis wenn ich jetzt einfach meine Armee aus dem Irak abziehe und mich gleichzeitig für die Umwelt einsetze. Wenn meine Spezialisten herausgefunden haben wo sich dieses CO2 Monster versteckt, dann hauen wie da alle Bomben drauf die wir haben und schon ist die Umwelt gerettet. Da wird der Al Gore aber dumm aus der Wäsche gucken.



Gegendarstellung:
Sehr geehrter Herr George dabbel ju Bush. Zuerst einmal muss ich sagen dass sie da einen tollen Brief geschrieben haben. Da hat dir bestimmt dein Papi geholfen, ne?
Trotzdem bin ich der Meinung, dass Al Gore eine tolle Arbeit macht. Denn es ist wirklich eine wichtige Aufgabe unseren Planeten zu retten, damit solche großen Feldherren wie sie Herr Bush, weiterhin ihre Stellvertreterkriege führen können. Ohne Planet gibt’s nämlich keine Möglichkeit sich zu bekriegen. Das sollte sogar ihnen einleuchten. Da ich in einem Land lebe wo freie Meinungsäußerung sehr wichtig ist, werde ich ihren Brief dennoch veröffentlichen auch wenn er eine gegenteilige Meinung darstellt.

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Häppi Bürfdäi du ju liebe deutsche Wiedervereinigung
Ach wie schnell die Zeit vergeht, liebe Wiedervereinigung! Heute wirst du also 17 Jahre alt. Man bist du groß geworden. Der liebe Onkel Geschichtenerzaehler weiß noch genau wie das war, als du geboren wurdest. Wir haben uns alle so gefreut. Du warst nämlich etwas ganz besonderes, ich will schon fast sagen einzigartig auf dieser Welt. Denn als du auf die Welt kamst waren Wiedervereinigungen ziemlich out. Trennungen waren und sind immer noch schwer angesagt. Es ist ja auch viel einfacher einen Staat zu trennen als einen schon getrennten wieder zusammen zu kleben. Allein schon wie viel Klebstoff man da verbraucht. Aber es hat geklappt und wir können Stolz auf dich sein, liebe Wiedervereinigung. Du hast den Trennungsländern gezeigt, dass es auch in die andere Richtung geht. Es gab viele die dich dauernd umstoßen wollten, aber du hast trotzdem das Laufen gelernt
Doch leider gibt es heutzutage immer noch Leute in unserem wiedervereinigten Land, die dich lieber tot sehen.
Aber du brauchst keine Angst zu haben liebe Wiedervereinigung, denn du hast eine kugelsicherer Weste aus Intelligenz und Logik an. Die lässt dumme Sprüche wie „Früher war alles besser!“ oder so ähnlich rückstandslos abprallen.
Hör auf zu weinen liebe Wiedervereinigung! Glaub mir diese Leute können das unmöglich ernst meinen.
Ich denke mal nicht, dass die ihren alten Trainingsanzug wieder anziehen und die Mauer wieder hochziehen wollen.
Ja du hast recht liebe Wiedervereinigung wir könnten diese Leute einsperren. Das ist ne prima Idee! Wir nehmen einfach so ein entvölkertes Dorf in der Uckermark und ziehen eine Mauer drum. Dann stecken wir diese Ewiggestrigen da rein und fertig ist die Laube.
Ich frag mich wirklich wie lange diese Affen es ohne Bananen aushalten werden.
Ich liefere ihnen auch gerne ein wenig Elektronik damit sie sich gegenseitig bespitzeln können, das alte Stasi Feeling darf ja schließlich nicht fehlen.
Und ja du hast recht wir sollten jedes Jahr diesen Quacksalber Hugo Chavez reinlassen, damit der die Ideologie des Sozialismus auffrischt. Nicht das die noch Zweifel an ihrem System bekommen und einen Ausreiseantrag stellen.
Man das wird so lustig, liebe Wiedervereinigung! Ich freu mich schon wenn diese Affen ihr erstes Auto aus Pappe bauen und damit zu Demonstrationszwecken einmal ums Dorf fahren. Hoffentlich regnet es an diesem Tag nicht, sonst weicht das Gefährt noch auf.
Ach schön das du wieder lächelst liebe Wiedervereinigung man hat ja schließlich nur einmal im Leben Geburtstag und da sollte man nicht traurig sein.
Ja du hast recht wir sollten das Thema ein bisschen ernster angehen, denn viel schlimmer sind die Leute die dich einfach leugnen.
50% der „Westdeutschen“ Bevölkerung waren noch nie in der ehemaligen DDR. Nein ich glaub die haben schon mitbekommen das es dich gibt. Das stand ja eigentlich auch mehr als einmal in der Zeitung, glaube ich.
Vielleicht haben die einfach nur Angst vor den Ossis oder denken dass ihr 3 er BMW gegen einen Trabi getauscht wird oder so. Dabei fahren im Osten genau so viele BMWs rum wie auf der rostfreien Seite des eisernen Vorhangs.
Ja ich weis die Westdeutschen sind sicherlich sauer über dich. Da haben sie jahrelang geschuftet und ein Wirtschaftswunder nach dem anderem herbeigezaubert und dann kommen diese Looser von nebenan und wollen was abhaben vom Kuchen. Also ich wäre auch eingeschnappt und würde da nicht rüber fahren.
Aber auch die Medien haben etwas gegen dich liebe Wiedervereinigung. Laut denen ist der typische Ostdeutsche entweder arbeitslos, rechtsradikal oder zu dumm für die Demokratie und manchmal auch alles zusammen. Das in Sachsen die NPD nach neuesten Umfragen noch vor der SPD auf dem dritten Platz bei der Landesregierung steht, sollte jedem der diese Meinung von Ostdeutschland hat, noch bestärken.
Ja du siehst, da kannst nicht mal du was dagegen sagen. Jetzt fang nicht wieder an zu heulen!
Das wird schon irgendwann. Du musst uns einfach noch ein wenig Zeit geben.

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VollKrank-Reisen: Das erste Satire Reisebüro der Welt
Da der Geschichtenerzaehler auch ein wenig Geld verdienen muss, schreibt er jetzt Texte für den Reisekatalog VollKrank Reisen. Hier ist mal ein Beispiel für eine wunderschöne Chinarundreise:

Ihr Leben ist ihnen viel zu langweilig? Bungeejumping, S-Bahn Surfen oder Fallschirmspringen entlockt bei ihnen höchstens ein Gähnen?
Dann nehmen sie an der voll kranken China Reise von VollKrank Reisen teil und wir garantieren ihnen, dass sie diese Reise nie wieder vergessen werden.
Unser Partner „Was die Dinger fliegen noch?“-Airlines wird sie ohne Zwischenlandung vom Flughafen Frankfurt nach Peking verfrachten. Das Flugpersonal bestehend aus ehemaligen Terroristen wird ihnen jeden Wunsch nach Action von den Lippen ablesen.

Tag 1 Ankunft in Peking:
Auf unserer ersten Station werden sie lernen was das Wort Umweltverschmutzung wirklich bedeutet. Denn unserer unausgebildeten Reisebegleiter werden ihnen die schönsten Industriegebiete der Stadt zeigen. Hier weiß man noch wie sich verschmutzte Luft anfühlen muss.

Tag 2 Die Regierung ärgern:
Am zweiten Tag können sie Live an einer Demonstration für Menschenrechte auf dem Tian'anmen-Platz teilnehmen. Beweisen sie ihren Mut beim Kampf gegen die chinesische Staatsmacht und stellen sie die Berühmte Szene der Studentenbewegung von 1989 nach, indem sie sich einfach vor einen der zahlreich vorhandenen, fahrenden Panzer stellen.
Den Rest des Tages verbringen sie bei voll kranker Folter und Haft in einem speziell von VollKrank Reisen gebuchten Internierungslager für politische Häftlinge.

Tag 3 Shanghai:
In Shanghai werden sie in einer voll ungemütlichen Slumhütte am Stadtrand untergebracht. Dort versprechen wir ihnen eine unruhige Nacht auf zukünftigem Baugrund und geben ihnen die einmalige Möglichkeit gegen eine Übermacht von Bulldozern anzutreten.
Am Tag haben sie die Möglichkeit die „verlängerte Werkbank“ der EU zu bestaunen. Schauen sie Kinderarbeitern beim Fußball nähen über die Schulter und probieren sie sich im Herstellen von giftigem Kinderspielzeug. Ein prickelndes Erlebnis verspricht das kunstvolle Zusammenschütten von hochexplosiven Chemikalien, dass nicht immer zum gewünschten Resultat, die Barbiepuppe, führt.

Tag 4 In der Nähe des Drei Schluchten Damms:
In Wanxian erwartet sie eine der berühmten Geisterstädte Chinas. Gemeinsam mit den letzten verrückten Einwohnern warten sie mit riesiger Spannung auf die kontrollierte Flutung der gesamten Stadt. Wir bieten ihnen eine dramatische Rettung ausgeführt von der chinesischen Armee die sie mit Hubschraubern im letzten Moment retten wird.

Tag 5 bis 15 Nanlou:
Am 5 Tag ihrer voll kranken Chinareise stellen wir ihnen eine der gefährlichsten Kohlegruben der Welt vor. Spektakuläre Gasexplosionen sind hier an der Tagesordnung. Ohne Proviant werden sie etwa 10 Tage in der Grube eingeschlossen sein. Gegen einen geringen Aufpreis stellen unsere Reisebegleiter ihnen eine Schaufel zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht ihren eigenen Weg aus der Falle zu graben.

Tag 16 irgendwo in der zentralchinesischen Provinz Henan:
Die VollKrank Reisen werden sie am 16. Tag in eine illegale Ziegelei führen. Bestaunen sie das uralte Handwerk des Ziegelbrennens welches noch immer nach traditioneller Art von Sklavenarbeitern ausgeführt wird und nehmen sie in einer dreitägigen Gefangenschaft aktiv am Sklavenleben teil.

Tag 19 Peking Rückflug:
Nach 19 Tagen wird die VollKrank Reise mit einem Rückflug der „Was die Dinger fliegen immer noch?“-Airlines beendet.

Weitere Angebote der VollKrank Reisegesellschaft:
Pakistan - Urlaub im Terrorcamp
Irak - Eine romantische Schiffsrundfahrt auf dem Euphrat und Tigris

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Aktion ‚Gib CO2NTRA’ – oder wie man kontraproduktiv CO2 sparen kann
Die neueste Aktion der ProsiebenSateins Medien AG nennt sich Gib CO2NTRA und ist nach RedNose Day ein neuer Versuch dem Konzern einen sozialen Anstrich zu verpassen. Nachdem man herausgefunden hat, dass durch Red Nose Day noch mehr Menschen in die Armut getrieben wurden, brauchte man schnell etwas neues im sozialen Sektor. Da kommt die drohende Klimakatastrophe natürlich recht.
Im Kampf gegen schöneres Wetter in Deutschland hat man sich viele Gedanken gemacht wie man CO2 einsparen kann ohne, dass man seine Gewohnheiten groß umstellen muss. Das klingt nicht nur toll, das klingt auch nach unheimlich viel Spaß. Und der wird auch ohne schlechtes Gewissen versprochen, denn das Motto heißt: „CO2NTRA steht für Umweltschutz der Spaß macht“.
Das dieser Funweltschutz riesiger Schwachsinn ist wird erst beim genaueren Hinsehen deutlich.
Die Website enthält nicht nur wertvolle Tipps wie man umweltfreundlich kocht, sondern auch das man in den Urlaub nicht mehr fliegen sollte. Auch die Informationen, wie man richtig wäscht und wie man richtig Auto fährt dürfen da natürlich nicht fehlen.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass ProSieben, schon seit Jahren bekannte Umwelttipps, ganz heiß aufgewärmt hat, um sie für uns besser genießbar zu machen. Und für die, die diesen Mist schlucken, hat man sogar ein Gewinnspiel bereitgestellt. Da schlägt das Öko Herz doch höher nicht?
Vor ein paar Jahren verstand man unter dem Bild des Umweltschützers noch einen Hippie mit verfilzten Haaren, der sich auf eine Schiene vor einen Castorzug gekettet hatte. Doch das heutige Öko-Individuum tanzt auf Live Earth Konzerten oder nimmt eben bei CO2NTRA Gewinnspielen teil. Wie schon gesagt macht das alles natürlich unheimlich viel Spaß, aber den Klimawandel, hält dieser Tropfen auf den heißen Stein, natürlich nicht auf. Sicherlich hat man ein schlechtes Gewissen wenn die armen Inseln im Südpazifik untergehen, aber selbst wenn jeder in Deutschland diese CO2NTRA Tipps befolgen würde, könnte man höchstens 1% CO2 einsparen.

Aus diesem Grund gibt euch der Geschichtenerzaehler Tipps die absolut keinen Spaß machen, aber dafür umso wirkungsvoller sind.
Aufgepasst:
  • Hört auf zu atmen! Jeder von uns produziert eine riesige Menge CO2 und das sogar im Standby Modus (Schlaf)
  • Bahnfahren! Mit der Bahn verbraucht rein rechnerisch jeder Passagier nur 2 Liter Benzin pro hundert Kilometer. Das schlägt jeden Elefantenrollschuh (Kleinwagen) um längen!
  • Kein Fleisch essen! Ja auch ein leckerer Big Mac hat in seinem Vorleben CO2 produziert. Es ist leider so.
  • Alles zerstören was CO2 produziert! Zum Beispiel Industrieanlagen, Autos, Kraftwerke…die Liste ist endlos. Back to the roots heißt die Devise wir sollten wieder so Klimaneutral wie die Höhlenmenschen leben.
Ja ich weiß meine Vorschläge klingen absolut scheiße, besonders das Bahnfahren würde mir tierisch auf die Nerven gehen. Aus diesem Grund warte ich einfach noch ein paar Jahre bis die fossilen Rohstoffe zur Neige gehen und dann löst sich das Problem mit dem CO2 von selbst.
Da es keiner mehr in großen Mengen herstellen kann.

P.S. Um die Lächerlichkeit zu steigern kann jeder, der bei CO2NTRA mitmacht einen Wasserkocher als Hauptpreis gewinnen. Aber ich glaube ein Gehirn wäre geeigneter.

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Juhu ich hab Öl gefunden!!
Eines tollen Tages kam ich auf die tolle Idee mal ein Loch in meinen Garten zu graben. Ich schnappte mir meinen Spaten und legte los. Als ich auf einer unglaublichen Tiefe von 10 cm angelangt war, fing die Erde an zu beben. Ich trat einen Schritt zurück und aus dem Loch spritzte eine Ölfontäne von 10 m Höhe heraus. „Ich bin auf Öl gestoßen. Hurra!!!“ Mein jahrelanger Traum hatte sich endlich erfüllt. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf. Zuerst nahm ich mir erst mal einen großen Korken um das 1m breite Loch zu stopfen. Dann ging ich wieder in mein Haus und suchte mein Sparschwein. Ich musste ja schließlich erst mal in meinen zukünftigen Reichtum investieren. Kurz und schmerzlos zersprang das Schwein und mit dem Inhalt kaufte ich mir einen Ölförderturmbaukasten aus dem Modellbauladen in der Stadt. Nach einer Woche war er fertig und ich konnte meinen ersten Barrel Öl fördern. Ich kippte das Wasser aus meiner Regentonne und füllte sie mit schwarzem Gold. Aber wohin mit dem zweiten Barrel? Und wo bring ich den ersten Barrel überhaupt hin? Das waren Fragen die ich nur durch Hilfe von ganz oben beantworten konnte. Also rief ich den Vorstand von Esso an und fragte ihn, wo ich nun mit meinem Öl hinsoll. Doch dieser extrem freundliche Chef von Esso sagte zu mir, dass ich mir mein Öl in den Arsch stecken konnte. Es schien so als ob er mir nicht glaubte. Also ließ ich mir meine Ölquelle notariell beglaubigen und schon am nächsten Tag besaß ich eine Pipeline von Esso im Garten. Ihr glaubt gar nicht wie schnell die seien können!

Als alles fertig war, drehte ich den Ölhahn auf und schon floss das Geld in Strömen. Ab diesem Moment konnte ich Dinge machen, die vorher nie möglich waren. Wie zum Beispiel ganz viele 500 € Scheine zum Fenster heraus werfen. Aber glaubt mir, auch das wird einmal langweilig. Aber ich hatte schon ein neues Vorhaben. Ab 20 Barrel Ölförderung pro Tag konnte man Mitglied in der OPEC werden und diese Grenze übertrat ich spielend. Die Mitgliedschaft in der OPEC hatte viele Vorteile. Die OPEC’ler feierten nämlich häufig riesige Partys und außerdem bekam ich dadurch richtig einflussreiche Freunde. Wenn mir mal ein Turm in N.Y.C nicht gefällt, konnte ich ihn einfach abreißen lassen oder ich konnte mal richtig die Sau rauslassen und für einen Tag Staatschef in Saudi Arabien spielen. Außerdem brachten mir die OPEC Mitglieder bei, wie ich die Welt kontrollieren konnte. Ich musste nämlich nur ein bisschen am Ölhahn rumdrehen. Ich drehte ihn z.B.: zu und zwei Tage später war mein Nachbar nur noch mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Drehte ich ihn wieder auf, war mein Nachbar so faul, dass er nicht mal den Motor seines Autos abgestellt hatte.(Übrigens die in Amerika wissen nicht mal wie ein abgestellter Motor klingt, geschweige denn wie das Wort „aus“ überhaupt geschrieben wird. Ich glaub das Wort gibt’s gar nicht im Amerikanischen.)

Eines Tages bekam ich einen Brief von der US Regierung. Darin stand, dass ich alle meine ABC-Waffen und die Terroristen, die sich angeblich bei mir versteckt haben, herausrücken soll. Wenn ich dieser Auforderung nicht Folge leisten sollte, werde in meinen Garten ein Bombenteppich verlegt. Ich fragte mich was das soll. Erstens hab ich schon einen Teppich, zweitens verstecke ich doch keine Waffen und drittens bin ich schon lange kein ABC-Schütze mehr!
Seit dem Brief war mein Garten häufig in den Medien zu sehen. Der Außenminister der US-Regierung verteidigte seinen geplanten Präventivschlag vor dem UNO Rat. Er zeigte heimlich aufgenommene Satellitenbilder von meinem Gewächshaus in dem ich Biowaffen züchten soll. Ich hatte keine Ahnung, dass meine Gurken so gefährlich sind. Und erst der Schnittlauch! Ich könnte ja damit jemand zu Tode kitzeln. Des Weiteren zeigte er Großaufnahmen von einem unterirdischen Gangsystem wo sich gefährliche Terroristen aufhalten sollen. Was man alles aus Mäuselöchern machen kann, wenn man nur ein bisschen ranzoomt. Unglaublich! Natürlich nahm ihn diesen Schwachsinn keiner ab. Nachdem die UNO Inspekteure meinen Garten überprüft hatten und ich sie überzeugen konnte, dass meine Biowaffe namens Gurke niemanden tötet, dachte ich die Sache mit dem Präventivdingsdabums hatte sich erledigt. Doch als sich die gesamte Streitmacht der USA bei meinem Nachbar im Haus einnistete und einen Angriff auf meinen geliebten Garten plante, wurde ich eines besseren belehrt. Warum fragen die eigentlich die UNO vorher noch, wenn sie dann sowieso machen was sie wollen? Aus Höflichkeitsgründen? Doch dann wurde es mir klar. Die wollten nur mein geliebtes Öl klauen. Voller Wut riss ich meinen Ölförderturm ab und buddelte mein Loch wieder zu. Am nächsten Tag klopften die US-Soldaten an mein Gartentor, denn sie kamen nicht herein. Ich hatte es am Vorabend sicherheitshalber abgeschlossen. Ich ging zu ihnen und sagte, dass ich kein Öl mehr besaß. Sie schossen noch ein paar Stingerraketen auf eine wilde Gruppe Spatzen und gingen dann frustriert wieder nach Hause.
Also; falls ihr mal irgendwo Öl findet, macht das Loch ganz schnell wieder zu und rennt ganz schnell fort. Am besten ihr grabt erst gar keine Löcher, das ist heutzutage viel zu gefährlich!

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