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Klaus Skarabäus und die Gegner der Umwelt
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 22. April 2009, 18:08
Mistkäfer Klaus ging mit bedächtigem Schritt durch die langen Reihen seines Maisfeldes. Er hatte den ganzen Tag hart gearbeitet und nun ging eine orangerote Sonne hinter seinem pedantisch aufgestapelten Mistkugelhaufen unter. In solchen Momenten musste er immer daran denken wie schön sein Leben eigentlich ist. Währenddessen seine Frau sich um die Mistkäferbrut kümmerte, hatte er in mühsamer Detailarbeit die Kuhscheiße im Stall vom Bauern Jupp zu Kugeln geformt und diese dann den ganzen weiten Berg hinauf auf das Maisfeld gerollt. Dort lebten er und seine Frau in einem höhlenartigen Gangsystem, welches schon vor vielen Generationen oder genauer gesagt vor 5 Jahren dort angelegt wurde. Sein Ururururgroßvater Hans Skarabäus hatte sich damals für das Maisfeld vom Bauern Jupp entschieden und hätte es bis heute nicht bereut, würde er noch leben.

Klaus trainiert jeden Morgen seine muskulösen Vorderbeinchen. Nur so kann er den stressigen Kugelrolljob bewältigen.
Klaus Skarabäus stand also vor seinem riesigen Haufen Mistkugeln, als dieser einfach zerlatscht wurde. Und nicht nur das, nein das ganze Maisfeld wurde zerstört. Klaus wusste, dass diese Dinger da die auf seiner Wohnung rumtrampeln Menschen sind. Doch bis jetzt kannte er ja nur Bauer Jupp und er hatte nicht gedacht, dass es so viele von diesen Menschen gibt. Er fragte sich was die alle hier wollten und warum sie Bauer Jupps Feld zerstören.
Bauer Jupp war ziemlich sauer, dass konnte Klaus an seinem Gesichtsausdruck sehen als er mit seiner alten Flinte auf die anderen Menschen schoss. Er rannte schnell zu Bauer Jupp denn der brauchte scheinbar Hilfe in dieser bitteren Stunde.
„Was wollt ihr hier?“, fragte Bauer Jupp.
Einer der anderen Menschen schnippte ein brennendes Ding fort und antwortete: „Wir machen das kaputt, was uns kaputt macht.“
Ach so, das Maisfeld macht also diese Leute kaputt, dachte sich Klaus. Letztes Jahr gab es hier im Feld diesen bescheuerten Maiszünsler, ein arrogantes Arschloch, welcher unseren Lebensraum zerstören wollte. Dieses Jahr hat der Mais den Maiszünsler kaputt gemacht und Bauer Jupp und seine Familie feierten die ganze Nacht. Er hatte aber nicht gewusst, dass der Mais nicht nur das Zünslerschwein kaputtmacht, sondern auch noch diese Menschen. Doch als sich Klaus die Menschen ansah erkannte er relativ schnell, dass sie wirklich kaputt waren. Sie sahen so aus als ob sie noch nie richtig gearbeitet haben aber dafür mit Vorliebe Anderen die Arbeit kaputt machen. Er hatte wirklich lange gebraucht bis er so einen tollen Mistkugelhaufen erschaffen hatte. Diese Leute sollten mal probieren einen riesigen Berg Scheiße kugelrund zu kneten und dann dieses mehrere Milligramm schwere Ding einen Berg hochzurollen. Das schaffen die bestimmt nicht, so wie die aussehen, dachte sich Klaus.
Bauer Jupp hatte sich mittlerweile in eine ernste Diskussion verwickelt. Es ging unter anderen um Gott. Dass diese Menschen immer Gott mit reinziehen müssen. Sie werfen Bauer Jupp vor, dass er Gott spielen will und das sei nicht in Ordnung. Gleichzeitig sagen diese Leute, dass Gott in uns allen steckt.
Aber wahrscheinlich nicht in Bauer Jupp, denn der spielt ja nur den Gott. Langsam wurde es auch für Klaus dem Mistkäfer zu hoch. Wenn Gott in uns allen steckt, dann ist es auch Gott der den Genmais erschaffen hat. Punkt aus Nikolaus!!
Klaus hatte genug von der dummen Diskussion. Er schnappte sich seine Frau und seine 50 Kinder und verließ das Schlachtfeld.

Klaus trainiert jeden Morgen seine muskulösen Vorderbeinchen. Nur so kann er den stressigen Kugelrolljob bewältigen.
Klaus Skarabäus stand also vor seinem riesigen Haufen Mistkugeln, als dieser einfach zerlatscht wurde. Und nicht nur das, nein das ganze Maisfeld wurde zerstört. Klaus wusste, dass diese Dinger da die auf seiner Wohnung rumtrampeln Menschen sind. Doch bis jetzt kannte er ja nur Bauer Jupp und er hatte nicht gedacht, dass es so viele von diesen Menschen gibt. Er fragte sich was die alle hier wollten und warum sie Bauer Jupps Feld zerstören.
Bauer Jupp war ziemlich sauer, dass konnte Klaus an seinem Gesichtsausdruck sehen als er mit seiner alten Flinte auf die anderen Menschen schoss. Er rannte schnell zu Bauer Jupp denn der brauchte scheinbar Hilfe in dieser bitteren Stunde.
„Was wollt ihr hier?“, fragte Bauer Jupp.
Einer der anderen Menschen schnippte ein brennendes Ding fort und antwortete: „Wir machen das kaputt, was uns kaputt macht.“
Ach so, das Maisfeld macht also diese Leute kaputt, dachte sich Klaus. Letztes Jahr gab es hier im Feld diesen bescheuerten Maiszünsler, ein arrogantes Arschloch, welcher unseren Lebensraum zerstören wollte. Dieses Jahr hat der Mais den Maiszünsler kaputt gemacht und Bauer Jupp und seine Familie feierten die ganze Nacht. Er hatte aber nicht gewusst, dass der Mais nicht nur das Zünslerschwein kaputtmacht, sondern auch noch diese Menschen. Doch als sich Klaus die Menschen ansah erkannte er relativ schnell, dass sie wirklich kaputt waren. Sie sahen so aus als ob sie noch nie richtig gearbeitet haben aber dafür mit Vorliebe Anderen die Arbeit kaputt machen. Er hatte wirklich lange gebraucht bis er so einen tollen Mistkugelhaufen erschaffen hatte. Diese Leute sollten mal probieren einen riesigen Berg Scheiße kugelrund zu kneten und dann dieses mehrere Milligramm schwere Ding einen Berg hochzurollen. Das schaffen die bestimmt nicht, so wie die aussehen, dachte sich Klaus.
Bauer Jupp hatte sich mittlerweile in eine ernste Diskussion verwickelt. Es ging unter anderen um Gott. Dass diese Menschen immer Gott mit reinziehen müssen. Sie werfen Bauer Jupp vor, dass er Gott spielen will und das sei nicht in Ordnung. Gleichzeitig sagen diese Leute, dass Gott in uns allen steckt.
Aber wahrscheinlich nicht in Bauer Jupp, denn der spielt ja nur den Gott. Langsam wurde es auch für Klaus dem Mistkäfer zu hoch. Wenn Gott in uns allen steckt, dann ist es auch Gott der den Genmais erschaffen hat. Punkt aus Nikolaus!!
Klaus hatte genug von der dummen Diskussion. Er schnappte sich seine Frau und seine 50 Kinder und verließ das Schlachtfeld.
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Ich bin dumm!
dergeschichtenerzaehler, Dienstag, 21. April 2009, 19:31
Wissen Sie was? Die meisten meiner Leser sind viel schlauer als ich. Das liegt daran, dass ich dumm bin.
Natürlich weiß ein dummer Mensch nicht, dass er dumm ist, sondern das bekommt er irgendwann in seiner äußerst dummen Laufbahn gesagt. Da kommt dann einer her und sagt zur dir: „Hey du bist zu dumm einen Eimer Wasser umzuschütten!“ und geht wieder.
Seit dem ich weiß, dass ich dumm bin, ist für mich Einiges einfacher geworden. Früher glaubte ich immer ich muss alles wissen. Heute weiß ich, dass ich das nicht muss und ich kann jedem der mir sagt: „Das musst du doch wissen!“ antworten: „Nein ich bin dumm!“
„Dumm ist der, der Dummes tut.“, das hat Forest Gump gesagt, einer der berühmtesten dummen Menschen und er hat vollkommen Recht. Ich tue ständig Dummes.
Ich schreibe zum Beispiel diesen Blog hier. Viele Leute fragen mich: „Warum tust du das? Was bringt dir das?“ und ich kann immer nur antworten: „Ich weiß es nicht.“
Manchmal ist es vielleicht besser gewisse Dinge nicht zu wissen, denn dann würde es vielleicht keinen Spaß mehr machen. Und zurzeit macht es mir einen riesen Spaß diesen Text hier zu schreiben. Es fühlt sich irgendwie richtig an...
Kennen Sie Mathias Rust? Viele würden behaupten er sei ein dummer Mensch, denn er hat etwas Dummes getan. Er ist nämlich 1987 mit einer kleinen Cessna von Westdeutschland nach Moskau geflogen und wollte dort auf dem Roten Platz landen. Mit dem Satz „Für den Weltfrieden.“ hat er dann später sein Dummes begründet, dabei muss man ja etwas Dummes überhaupt nicht begründen. Das ist ja das Tolle an der Sache. Aber woher sollte er das denn wissen. Er ist ja dumm, nicht?
Er wusste nur was richtig und was falsch ist.
Es gab zu dieser Zeit viele schlaue Menschen auf der einen Seite des Eisernen Vorhangs und auf der anderen Seite. Die waren viel schlauer als Mathias Rust aber sie wussten nicht was richtig und was falsch ist.
Man wusste wie man Atombomben baut, wie man Leute manipuliert und wie man wiederum Leute auf den Mond schießt, aber keiner dieser Leute kam auf die Idee sein Wissen dafür zu nutzen, um zu überlegen, was richtig und was falsch ist.
„Dumm ist nicht der, der Dummes tut, sondern der, der zwischen richtig und falsch unterscheiden kann“, müsste der Satz von Forest Gump wahrscheinlich eher lauten.
Natürlich weiß ein dummer Mensch nicht, dass er dumm ist, sondern das bekommt er irgendwann in seiner äußerst dummen Laufbahn gesagt. Da kommt dann einer her und sagt zur dir: „Hey du bist zu dumm einen Eimer Wasser umzuschütten!“ und geht wieder.
Seit dem ich weiß, dass ich dumm bin, ist für mich Einiges einfacher geworden. Früher glaubte ich immer ich muss alles wissen. Heute weiß ich, dass ich das nicht muss und ich kann jedem der mir sagt: „Das musst du doch wissen!“ antworten: „Nein ich bin dumm!“
„Dumm ist der, der Dummes tut.“, das hat Forest Gump gesagt, einer der berühmtesten dummen Menschen und er hat vollkommen Recht. Ich tue ständig Dummes.
Ich schreibe zum Beispiel diesen Blog hier. Viele Leute fragen mich: „Warum tust du das? Was bringt dir das?“ und ich kann immer nur antworten: „Ich weiß es nicht.“
Manchmal ist es vielleicht besser gewisse Dinge nicht zu wissen, denn dann würde es vielleicht keinen Spaß mehr machen. Und zurzeit macht es mir einen riesen Spaß diesen Text hier zu schreiben. Es fühlt sich irgendwie richtig an...
Kennen Sie Mathias Rust? Viele würden behaupten er sei ein dummer Mensch, denn er hat etwas Dummes getan. Er ist nämlich 1987 mit einer kleinen Cessna von Westdeutschland nach Moskau geflogen und wollte dort auf dem Roten Platz landen. Mit dem Satz „Für den Weltfrieden.“ hat er dann später sein Dummes begründet, dabei muss man ja etwas Dummes überhaupt nicht begründen. Das ist ja das Tolle an der Sache. Aber woher sollte er das denn wissen. Er ist ja dumm, nicht?
Er wusste nur was richtig und was falsch ist.
Es gab zu dieser Zeit viele schlaue Menschen auf der einen Seite des Eisernen Vorhangs und auf der anderen Seite. Die waren viel schlauer als Mathias Rust aber sie wussten nicht was richtig und was falsch ist.
Man wusste wie man Atombomben baut, wie man Leute manipuliert und wie man wiederum Leute auf den Mond schießt, aber keiner dieser Leute kam auf die Idee sein Wissen dafür zu nutzen, um zu überlegen, was richtig und was falsch ist.
„Dumm ist nicht der, der Dummes tut, sondern der, der zwischen richtig und falsch unterscheiden kann“, müsste der Satz von Forest Gump wahrscheinlich eher lauten.
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Nachrichten der etwas anderen Art Teil 20
dergeschichtenerzaehler, Montag, 20. April 2009, 19:15
Hallo und Willkommen auf der neuen alten Seite des Geschichtenerzählers. Mit der Hilfe (eigentlich hat er alles gemacht hi hi) vom Herrn Günter Krass, der bekannte Literaturpopelpreisträger, haben wir hier mit riesigem Aufwand einen Tapetenwechsel erschaffen, der noch viele kommende Generationen begeistern wird.
Wahlkampf:
Die großen Politiker der SPD haben in der vergangenen Woche den Start für die Superwahl im September gelegt. Der Wahlkampf schweißt die Mitglieder der SPD eng zusammen. Vergessen ist der Streit um die Agenda 2010 und der Schrödergeist huscht schon längst nicht mehr durch die Flure um die Linken zu erschrecken.
„Wir sind uns in allen Lügen einig.“, sagte der Kanzlerkandidat Steinmeier nach seinem großartigen Auftritt im Tempodrom. Er will der SPD den sozialen Anstrich zurückbringen, „Drecksarbeit soll sich wieder lohnen.“, versprach Steinmeier seinen Wählern und erzählte seinen Leuten die Märchen die sie hören wollten. Man will die sozialen Ausgaben erhöhen und das Geld dafür, will man den Reichen wegnehmen. Das ist die Kernaussage des sozialsten Wahlprogramms was es jemals in Deutschland gab und es ist genau das Gegenteil wofür man jahrelang unter Schröder gekämpft hat.
„Wir müssen alles so wiederherstellen wie es vor Rot-Grün war. Ein Art Systemwiederherstellung wie es bei Windows möglich ist.“, erklärte ein Computerexperte der SPD.
Volker Kauder, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der CDU/CSU hat jedoch wenig Vertrauen in die Ideen der SPD: „Man darf den Hosenträgern, also denen die die Hosen in Deutschland anhaben nicht das Geld wegnehmen. Diese Leute stecken doch das Geld wieder in ihre Konzerne.“, sagte er im typischen Kauderwelsch und er hat vollkommen Recht. Die Reichensteuer der SPD würde vielen Konzernbossen das Geld wegnehmen, was diese so dringend brauchen, um zum Beispiel ihre Mitarbeiter auszuspionieren.
Anti Rassismus Konferenz:
Auf der Anti Rassismus Konferenz in Genf kam es zu rassistischen Ausschreitungen. Ein Delegierter der Europäischen Union sagte, dass er erstmal „einen Neger abseilen müsste“ bevor er der Versammlung beiwohnen könnte. Desweiteren hatte man sich in der Konferenz darüber verständigt warum Juden lange Nasen haben und warum man Chinesen nicht als Schlitzaugen bezeichnen darf.
Deutschland und die USA haben sich schon Tage vorher für eine Nichtteilnahme entschieden. Schließlich gebe es in beiden Ländern keinen Rassismus.
Wahlkampf:
Die großen Politiker der SPD haben in der vergangenen Woche den Start für die Superwahl im September gelegt. Der Wahlkampf schweißt die Mitglieder der SPD eng zusammen. Vergessen ist der Streit um die Agenda 2010 und der Schrödergeist huscht schon längst nicht mehr durch die Flure um die Linken zu erschrecken.
„Wir sind uns in allen Lügen einig.“, sagte der Kanzlerkandidat Steinmeier nach seinem großartigen Auftritt im Tempodrom. Er will der SPD den sozialen Anstrich zurückbringen, „Drecksarbeit soll sich wieder lohnen.“, versprach Steinmeier seinen Wählern und erzählte seinen Leuten die Märchen die sie hören wollten. Man will die sozialen Ausgaben erhöhen und das Geld dafür, will man den Reichen wegnehmen. Das ist die Kernaussage des sozialsten Wahlprogramms was es jemals in Deutschland gab und es ist genau das Gegenteil wofür man jahrelang unter Schröder gekämpft hat.
„Wir müssen alles so wiederherstellen wie es vor Rot-Grün war. Ein Art Systemwiederherstellung wie es bei Windows möglich ist.“, erklärte ein Computerexperte der SPD.
Volker Kauder, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der CDU/CSU hat jedoch wenig Vertrauen in die Ideen der SPD: „Man darf den Hosenträgern, also denen die die Hosen in Deutschland anhaben nicht das Geld wegnehmen. Diese Leute stecken doch das Geld wieder in ihre Konzerne.“, sagte er im typischen Kauderwelsch und er hat vollkommen Recht. Die Reichensteuer der SPD würde vielen Konzernbossen das Geld wegnehmen, was diese so dringend brauchen, um zum Beispiel ihre Mitarbeiter auszuspionieren.
Anti Rassismus Konferenz:
Auf der Anti Rassismus Konferenz in Genf kam es zu rassistischen Ausschreitungen. Ein Delegierter der Europäischen Union sagte, dass er erstmal „einen Neger abseilen müsste“ bevor er der Versammlung beiwohnen könnte. Desweiteren hatte man sich in der Konferenz darüber verständigt warum Juden lange Nasen haben und warum man Chinesen nicht als Schlitzaugen bezeichnen darf.
Deutschland und die USA haben sich schon Tage vorher für eine Nichtteilnahme entschieden. Schließlich gebe es in beiden Ländern keinen Rassismus.
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Feiertags haben auch die Helfer frei
dergeschichtenerzaehler, Freitag, 17. April 2009, 19:07
In meinem kurzen und knackigen Leben habe ich mir ja schon oft etwas angetan. Beide Arme waren gebrochen, ich konnte 2 Wochen nicht mehr laufen, nachdem ich beim Eishockey im Tor stand und viele andere lustige Dinge, die einem zeigen, dass man doch nicht aus wetterfestem Edelstahl hergestellt ist.
Leider passieren solche Dinge nur dann wenn gerade ein Feiertag oder Wochenende ist. Oder nachts… Nie Mittwochs 11:34 Uhr.
Verstehen Sie mich nicht falsch aber wenn man sich schon stark verletzen will, dann sollte man das unbedingt zu diesem Zeitpunkt tun.
Meine letzte große Verletzung hatte ich zu Ostern letztes Jahr. Es war ein Feiertag und ich Dussel klemmte mir die Hand unter dem Auto ein. Das Ding sah danach aus wie ein welkes Salatblatt.
Ich bin also in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren und setzte mich nach einer kurzen Erklärung in den Wartesaal. Dort saßen noch andere Leute, die auf die gleiche dumme Idee kamen, sich an einem Feiertag zu verletzen. Man sollte nämlich wissen, dass an einem Feiertag nur ganz wenig Personal in der Notaufnahme vorhanden ist. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann der Arzt sogar Deutsch und kann einem erklären was los ist.
Aber wie schon gesagt hatte ich an diesem Tag kein Glück. Doch bevor ich mir das nette Arabisch vom Onkel Doktor anhören konnte, wurde ich erst einmal unter den Röntgenapparat geschoben. Die meisten Leute wissen das vielleicht nicht, aber eine Röntgenuntersuchung gilt in Deutschland als Körperverletzung. Die Strahlen die diese Apparatur aussendet sind zwar nicht spürbar aber sie können Krebs auslösen. Aus diesem Grund, darf dieses Gerät nur angewendet werden wenn der Arzt einen triftigen Grund dazu hat. In der Fachsprache nennt man das Befund und den kann er nur haben wenn er vorher eine Diagnose durchgeführt hat.
Anscheinend gilt das Gesetz nicht an Feiertagen, denn ich kam nicht in den Genuss einer Diagnose. Ich wurde ja gleich geröntgt ohne, dass mich der Arzt vorher angesehen hat. Ich will ja an dieser Stelle nicht klugscheißen aber das ist verboten. Und wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fällt, es ist verboten. Nur erklären Sie das mal einem Arzt der nicht Deutsch kann und der aufgrund seiner Religion auch nicht weiß was Ostern ist und warum er an diesem Tag mit all diesen Verletzten alleine gelassen wird.
Verstehen Sie mich jetzt warum man sich an Feiertagen lieber nicht verletzen sollte? Am besten man setzt sich auf das Sofa und wartet bis alles vorbei ist.
Leider passieren solche Dinge nur dann wenn gerade ein Feiertag oder Wochenende ist. Oder nachts… Nie Mittwochs 11:34 Uhr.
Verstehen Sie mich nicht falsch aber wenn man sich schon stark verletzen will, dann sollte man das unbedingt zu diesem Zeitpunkt tun.
Meine letzte große Verletzung hatte ich zu Ostern letztes Jahr. Es war ein Feiertag und ich Dussel klemmte mir die Hand unter dem Auto ein. Das Ding sah danach aus wie ein welkes Salatblatt.
Ich bin also in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren und setzte mich nach einer kurzen Erklärung in den Wartesaal. Dort saßen noch andere Leute, die auf die gleiche dumme Idee kamen, sich an einem Feiertag zu verletzen. Man sollte nämlich wissen, dass an einem Feiertag nur ganz wenig Personal in der Notaufnahme vorhanden ist. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann der Arzt sogar Deutsch und kann einem erklären was los ist.
Aber wie schon gesagt hatte ich an diesem Tag kein Glück. Doch bevor ich mir das nette Arabisch vom Onkel Doktor anhören konnte, wurde ich erst einmal unter den Röntgenapparat geschoben. Die meisten Leute wissen das vielleicht nicht, aber eine Röntgenuntersuchung gilt in Deutschland als Körperverletzung. Die Strahlen die diese Apparatur aussendet sind zwar nicht spürbar aber sie können Krebs auslösen. Aus diesem Grund, darf dieses Gerät nur angewendet werden wenn der Arzt einen triftigen Grund dazu hat. In der Fachsprache nennt man das Befund und den kann er nur haben wenn er vorher eine Diagnose durchgeführt hat.
Anscheinend gilt das Gesetz nicht an Feiertagen, denn ich kam nicht in den Genuss einer Diagnose. Ich wurde ja gleich geröntgt ohne, dass mich der Arzt vorher angesehen hat. Ich will ja an dieser Stelle nicht klugscheißen aber das ist verboten. Und wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fällt, es ist verboten. Nur erklären Sie das mal einem Arzt der nicht Deutsch kann und der aufgrund seiner Religion auch nicht weiß was Ostern ist und warum er an diesem Tag mit all diesen Verletzten alleine gelassen wird.
Verstehen Sie mich jetzt warum man sich an Feiertagen lieber nicht verletzen sollte? Am besten man setzt sich auf das Sofa und wartet bis alles vorbei ist.
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Bauarbeiten
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 16. April 2009, 23:49
Wegen Umbauarbeiten kann es zu Störungen kommen. Wir bitten um Verständnis!!
MFG DGE
[Edit] Der Herr Krass und ich haben gestern Abend versucht die Seite ein bisschen umzubauen. Dabei sind wir auf größere Probleme gestoßen, so dass wir heute Abend weitermachen werden. Morgen gibt es dann bestimmt ein neues Layout... :-)
MFG DGE
[Edit] Der Herr Krass und ich haben gestern Abend versucht die Seite ein bisschen umzubauen. Dabei sind wir auf größere Probleme gestoßen, so dass wir heute Abend weitermachen werden. Morgen gibt es dann bestimmt ein neues Layout... :-)
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Körbchengröße Korb Korrelation
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 16. April 2009, 17:44
Heribert hatte nicht viel Ahnung von Frauen. Er wusste einfach nicht wie dieser Dinger ticken, hatte aber auch einen unermüdlichen Forscherdrang um dieses Geheimnis endlich zu lüften.
Jeden Samstag ging er mit seinem Kumpel Herbert auf die Walz, zumindest nannte das Heriberts Großmutter immer so. Sie war immer ganz aufgeregt wenn er abends ausging. „Warte ich muss dir noch was mitgeben, bevor du auf die Walz gehst.“, sagte sie immer und dann kniff sie ihm in die Wangen. „Nicht Oma!“, wehrte sich Heribert. „Damit du nicht so blass und ungesund aussiehst.“, erwiderte das Großmütterchen stur.
„Mensch Oma, wir sind doch nicht mehr in den Nachkriegsjahren.“, antwortete der rotbäckige Heribert und schnappte sich seinen Kumpel, bevor die Oma auch ihm noch ein Küsschen auf die Stirn drücken konnte.
Heribert und Herbert hatten zwei ultraheiße Mopeds, zumindest waren sie das vor 9 Jahren als sie noch 16 waren. Jetzt sind es nur noch 2 alte Klapperkisten mit denen die beiden durch die warme Nachtluft zur Disko am Dorfrand düsten. Als sie dort ankamen versteckten sie ihre motorisierten Untersetzer. Wären sie mit den Knatterrädern bis vor die Disko gefahren, dann hätten die Türsteher sie niemals rein gelassen.
Im Eingangsbereich trafen sie Kunibert, Heriberts zweitbester Kollege. Die drei nannten sich spaßeshalber das Trio Infernale, doch leider haben die Mädels noch nichts von ihrer Infernalität zu spüren bekommen.
Doch das sollte sich an diesem Abend ändern. Heribert setzte seine Brille ab und ließ eine Sonnenbrille ihren Platz auf der Nase einnehmen. Jetzt sah er zwar fast nix mehr, aber das war ihm egal. Schließlich findet auch ein blindes Huhn ein Korn.
In Diskos sind die Sinne sowieso total überflüssig. Man hört eh nur laute Musik, riecht permanent Deo und Schweiß welcher vom Deo noch nicht überdeckt ist und wenn man dann nix sieht ist das auch nicht so schlimm.

Die Diskotheke ist das perfekte Flirtrevier.
Heribert stolperte zur Bar und bestellte sich ein Bier. „Geschüttelt und nicht gerührt, Baby!“, flirtete er dem langhaarigen Barkeeper entgegen, woraufhin der das Bier schüttelte und ihm unter die Nase hielt, so dass Heriberts Sonnenbrille vom Bier weggespült wurde und er sah, dass er es gar nicht mit einer Barkeeperin zu tun hatte.
Peinlich berührt nahm Heribert sein halbvolles Bier, er war schließlich Optimist, und ging auf die Tanzfläche. Dort traf er wieder auf seine zwei Kollegen.
„Und? Schon eine abgeschleppt?“, fragte Kunibert und bewegte sich weiterhin möglichst unrhythmisch.
„Ne! Ich lasse es heute ganz langsam angehen.“, sagte Heribert lässig und schaute nervös auf die Uhr. Es war schon fast Mitternacht und Oma hatte ihm gesagt er solle nicht so spät nach Hause kommen. Schnurstracks ging er also wieder an die Bar, weil er dort ein blondes Mädchen sah. Diesmal vergewisserte er sich vorher ganz genau, er nahm die Brille ab und starrte ihr mehrere Minuten in das weitausladende Dekolletee. „Ein Dekolletee ist wie ein optischer Selbstbedienungsladen, hat mal ein schlauer Mann gesagt.“, eröffnete Heribert das Flirtgespräch, „Ich glaub ich kenne dich irgendwoher.“.
„Ach ja und woher?“, fragte das Mädchen gelangweilt.
„Du arbeitest doch auch im Atomkraftwerk. Du hast so eine schöne Ausstrahlung.“, antwortete Heribert und setzte sein bescheuertstes Grinsen auf.
Heriberts Gesicht fing danach zum zweiten Mal, an diesem durchaus erfolgreichen Abend, eine Ladung Bier auf.
Sie hatte ihm einen Korb gegeben und was für einen. Mittlerweile glaubte er, dass das was mit der Körbchengröße seines Flirtobjektes zu tun hatte. Denn je größer die Körbchen umso größer der Korb den man ihm gab. Er konnte das sogar statistisch belegen. Genug Fälle hatte er ja.
Am Besten er fragt Oma am nächsten Tag was die davon halte. Immerhin ist sie eine Frau und weiß bestimmt wie sie tickt.
Dann trank er das halbleere Bier aus und verließ die Disko, laut knatternd heimwärts.
Jeden Samstag ging er mit seinem Kumpel Herbert auf die Walz, zumindest nannte das Heriberts Großmutter immer so. Sie war immer ganz aufgeregt wenn er abends ausging. „Warte ich muss dir noch was mitgeben, bevor du auf die Walz gehst.“, sagte sie immer und dann kniff sie ihm in die Wangen. „Nicht Oma!“, wehrte sich Heribert. „Damit du nicht so blass und ungesund aussiehst.“, erwiderte das Großmütterchen stur.
„Mensch Oma, wir sind doch nicht mehr in den Nachkriegsjahren.“, antwortete der rotbäckige Heribert und schnappte sich seinen Kumpel, bevor die Oma auch ihm noch ein Küsschen auf die Stirn drücken konnte.
Heribert und Herbert hatten zwei ultraheiße Mopeds, zumindest waren sie das vor 9 Jahren als sie noch 16 waren. Jetzt sind es nur noch 2 alte Klapperkisten mit denen die beiden durch die warme Nachtluft zur Disko am Dorfrand düsten. Als sie dort ankamen versteckten sie ihre motorisierten Untersetzer. Wären sie mit den Knatterrädern bis vor die Disko gefahren, dann hätten die Türsteher sie niemals rein gelassen.
Im Eingangsbereich trafen sie Kunibert, Heriberts zweitbester Kollege. Die drei nannten sich spaßeshalber das Trio Infernale, doch leider haben die Mädels noch nichts von ihrer Infernalität zu spüren bekommen.
Doch das sollte sich an diesem Abend ändern. Heribert setzte seine Brille ab und ließ eine Sonnenbrille ihren Platz auf der Nase einnehmen. Jetzt sah er zwar fast nix mehr, aber das war ihm egal. Schließlich findet auch ein blindes Huhn ein Korn.
In Diskos sind die Sinne sowieso total überflüssig. Man hört eh nur laute Musik, riecht permanent Deo und Schweiß welcher vom Deo noch nicht überdeckt ist und wenn man dann nix sieht ist das auch nicht so schlimm.

Die Diskotheke ist das perfekte Flirtrevier.
Heribert stolperte zur Bar und bestellte sich ein Bier. „Geschüttelt und nicht gerührt, Baby!“, flirtete er dem langhaarigen Barkeeper entgegen, woraufhin der das Bier schüttelte und ihm unter die Nase hielt, so dass Heriberts Sonnenbrille vom Bier weggespült wurde und er sah, dass er es gar nicht mit einer Barkeeperin zu tun hatte.
Peinlich berührt nahm Heribert sein halbvolles Bier, er war schließlich Optimist, und ging auf die Tanzfläche. Dort traf er wieder auf seine zwei Kollegen.
„Und? Schon eine abgeschleppt?“, fragte Kunibert und bewegte sich weiterhin möglichst unrhythmisch.
„Ne! Ich lasse es heute ganz langsam angehen.“, sagte Heribert lässig und schaute nervös auf die Uhr. Es war schon fast Mitternacht und Oma hatte ihm gesagt er solle nicht so spät nach Hause kommen. Schnurstracks ging er also wieder an die Bar, weil er dort ein blondes Mädchen sah. Diesmal vergewisserte er sich vorher ganz genau, er nahm die Brille ab und starrte ihr mehrere Minuten in das weitausladende Dekolletee. „Ein Dekolletee ist wie ein optischer Selbstbedienungsladen, hat mal ein schlauer Mann gesagt.“, eröffnete Heribert das Flirtgespräch, „Ich glaub ich kenne dich irgendwoher.“.
„Ach ja und woher?“, fragte das Mädchen gelangweilt.
„Du arbeitest doch auch im Atomkraftwerk. Du hast so eine schöne Ausstrahlung.“, antwortete Heribert und setzte sein bescheuertstes Grinsen auf.
Heriberts Gesicht fing danach zum zweiten Mal, an diesem durchaus erfolgreichen Abend, eine Ladung Bier auf.
Sie hatte ihm einen Korb gegeben und was für einen. Mittlerweile glaubte er, dass das was mit der Körbchengröße seines Flirtobjektes zu tun hatte. Denn je größer die Körbchen umso größer der Korb den man ihm gab. Er konnte das sogar statistisch belegen. Genug Fälle hatte er ja.
Am Besten er fragt Oma am nächsten Tag was die davon halte. Immerhin ist sie eine Frau und weiß bestimmt wie sie tickt.
Dann trank er das halbleere Bier aus und verließ die Disko, laut knatternd heimwärts.
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Lückenfüller
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 15. April 2009, 01:04
Am Anfang der Woche geh ich immer einkaufen. Eigentlich eine banale Sache aber irgendwie erlebt man jedesmal was Komisches.
Letztens hat ein Penner vor der Kaufhalle laut lachend seine Hose runter gelassen und hat gegen die Scheibe gepinkelt. Jeder normal denkende Mensch hätte sich nicht mal in die Nähe dieses Penners getraut, aber nicht so der Herr Geschichtenerzähler. Der fragte ihn ganz ungestüm warum er gegen eine Discounterscheibe pinkelt. Es liegt wahrscheinlich auch daran dass in der Welt des Herrn Erzählers alles einen Sinn ergeben muss und diesmal hatte ich wirklich Glück. Denn diese Aktion hatte ihre volle Berechtigung. „Die lassen mich nicht mehr in den Laden rein.“, sagte der Mann. „Nich wahr!“, antwortete ich ihm, „Diese Schweine.“
Heute war es nicht ganz so extrem. Ich stand an der Kasse und ein Großmütterchen wollte wahrscheinlich noch mit Reichspfennig bezahlen. Auf jeden Fall dauerte es etwas länger.
Hinter mir standen zwei Muskelhirne. Sie wissen schon, solche Leute die zwar 200 Kilo stemmen aber noch lange nicht so weit zählen können. Sie unterhielten sich über das letzte Wochenende.
Der eine prahlte wie doll er sich volllaufen lassen hat und der andere erklärte ihm: „Ich weiß, ich war doch dabei.“ Anscheinend wollte der Erste nur seine löchrige Erinnerung auffrischen. Fragte was Sandy gemacht hat und warum die Doreen mit der Mandy und dem Kevin so zeitig gegangen ist.
Wenn mein Freundeskreis nur aus Mandys, Sandys, Cindys und Doreens bestehen würde, dann wäre ich schon längst beim Psychiater. Nachgefragt ob irgendwas nicht stimmt mit mir. Anfang 30 und irgendwann mit 16 ist einfach die Entwicklung stehen geblieben, würde der Psychoheini analysieren.
Wenn ihr mal wissen wollt, wie sich solche Muskelhirne anhören:
Letztens hat ein Penner vor der Kaufhalle laut lachend seine Hose runter gelassen und hat gegen die Scheibe gepinkelt. Jeder normal denkende Mensch hätte sich nicht mal in die Nähe dieses Penners getraut, aber nicht so der Herr Geschichtenerzähler. Der fragte ihn ganz ungestüm warum er gegen eine Discounterscheibe pinkelt. Es liegt wahrscheinlich auch daran dass in der Welt des Herrn Erzählers alles einen Sinn ergeben muss und diesmal hatte ich wirklich Glück. Denn diese Aktion hatte ihre volle Berechtigung. „Die lassen mich nicht mehr in den Laden rein.“, sagte der Mann. „Nich wahr!“, antwortete ich ihm, „Diese Schweine.“
Heute war es nicht ganz so extrem. Ich stand an der Kasse und ein Großmütterchen wollte wahrscheinlich noch mit Reichspfennig bezahlen. Auf jeden Fall dauerte es etwas länger.
Hinter mir standen zwei Muskelhirne. Sie wissen schon, solche Leute die zwar 200 Kilo stemmen aber noch lange nicht so weit zählen können. Sie unterhielten sich über das letzte Wochenende.
Der eine prahlte wie doll er sich volllaufen lassen hat und der andere erklärte ihm: „Ich weiß, ich war doch dabei.“ Anscheinend wollte der Erste nur seine löchrige Erinnerung auffrischen. Fragte was Sandy gemacht hat und warum die Doreen mit der Mandy und dem Kevin so zeitig gegangen ist.
Wenn mein Freundeskreis nur aus Mandys, Sandys, Cindys und Doreens bestehen würde, dann wäre ich schon längst beim Psychiater. Nachgefragt ob irgendwas nicht stimmt mit mir. Anfang 30 und irgendwann mit 16 ist einfach die Entwicklung stehen geblieben, würde der Psychoheini analysieren.
Wenn ihr mal wissen wollt, wie sich solche Muskelhirne anhören:
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Feuchte Gebiete im Buchhandel
dergeschichtenerzaehler, Montag, 13. April 2009, 19:01
Gestern gab es hier eine Menge Miezen zu sehen und heute lässt der Geschichtenerzähler weitere Hüllen fallen.
Genauer gesagt geht es um ein Buch. Seit Monaten schleiche ich schon um dieses Ding im Buchhandel. Feuchtgebiete heißt das literarische Machwerk.
In dem Buch geht es um Geschlechtsteile. Haben Sie gewusst, dass Frauen das Wort Penis seltener in den Mund nehmen, als das Ding, wofür das Wort im eigentlichen Sinne steht? Ich auch nicht, aber es zeigt uns wie brisant das Thema „Wir beschreiben unsere Geschlechtsteile“ heutzutage ist.
Natürlich ist das Buch ein riesen Kokolores und anfangs als der ganze Medienrummel ablief, habe ich es auch nicht weiter beachtet.
Doch eines Tages sah ich es im Buchhandel. Es grinste mich förmlich an und sprach zu mir: „Komm les mich du versauter Bücherwurm!“. Irgendwie siegte dann doch die Neugier über die Vernunft. Ich schnappte mir also einen großen Weltatlas aus dem zweiten Stock der Buchhandlung und versteckte die Feuchtgebiete dazwischen.
Die ersten paar Zeilen drehten sich um die Hämorriden einer Frau namens Helen, die Heldin des Buches. Wobei Heldin wahrscheinlich schon von Anfang an die falsche Betitelung ist.
Mit leichter Schamesröte legte ich das Buch wieder dort hin wo es herkam und verließ leicht verwirrt den Laden.
Ein paar Monate später war ich wieder da. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen stöbern, aber mittlerweile denke ich mir, dass mich das Skandalbuch wieder in den Laden gelockt hat. Man liest eine Seite und ist sofort süchtig. Es bringt auch nix wenn man auf die letzte Seite schaut um zu wissen wie die Geschichte ausgeht. Ich habe das schon probiert.
Die Woche darauf stand ich wieder im Laden. Ich brauchte auch noch den Rest der Geschichte.
Am Anfang tat ich so, als ob ich mich für die Bücher außen rum interessierte. Der Laden war einfach noch zu voll für die Feuchtgebiete Kaufaktion. Ich stöberte also im benachbarten Moppelich Buch von Susanne Fröhlich. (Im Nachhinein frage ich mich, ob dieses Buch nicht noch peinlicher ist)
Als der Laden ein wenig leerer war, schlug ich zu. Ich schnappte mir das Buch und rannte zur Kasse.
Alles ging sehr schnell denn die Verkäuferin packte das Buch sofort in eine blickdichte schwarze Tüte, die man sich wahrscheinlich extra aus dem Erotikshop in der Nähe besorgt hatte. Zum Glück hatte mich niemand gesehen und so holte ich ganz entspannt mein Portemonnaie aus der Tasche, als die Verkäuferin durch den Laden schrie: „Der junge Mann hier hat das letzte Fotzenbuch gekauft. Wir müssen wieder welche nachbestellen.“
Hinterher ärgerte ich mich tierisch. Ich hatte das Buch schon fast gehabt, doch dann musste ich fluchtartig den Laden verlassen.
Mittlerweile habe ich das Buch als E-Book aus dem Netz geladen. Wenn ich es fertig gelesen habe, werde ich darüber berichten.

Bis dahin lesen Sie bitte dieses Buch hier...
Genauer gesagt geht es um ein Buch. Seit Monaten schleiche ich schon um dieses Ding im Buchhandel. Feuchtgebiete heißt das literarische Machwerk.
In dem Buch geht es um Geschlechtsteile. Haben Sie gewusst, dass Frauen das Wort Penis seltener in den Mund nehmen, als das Ding, wofür das Wort im eigentlichen Sinne steht? Ich auch nicht, aber es zeigt uns wie brisant das Thema „Wir beschreiben unsere Geschlechtsteile“ heutzutage ist.
Natürlich ist das Buch ein riesen Kokolores und anfangs als der ganze Medienrummel ablief, habe ich es auch nicht weiter beachtet.
Doch eines Tages sah ich es im Buchhandel. Es grinste mich förmlich an und sprach zu mir: „Komm les mich du versauter Bücherwurm!“. Irgendwie siegte dann doch die Neugier über die Vernunft. Ich schnappte mir also einen großen Weltatlas aus dem zweiten Stock der Buchhandlung und versteckte die Feuchtgebiete dazwischen.
Die ersten paar Zeilen drehten sich um die Hämorriden einer Frau namens Helen, die Heldin des Buches. Wobei Heldin wahrscheinlich schon von Anfang an die falsche Betitelung ist.
Mit leichter Schamesröte legte ich das Buch wieder dort hin wo es herkam und verließ leicht verwirrt den Laden.
Ein paar Monate später war ich wieder da. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen stöbern, aber mittlerweile denke ich mir, dass mich das Skandalbuch wieder in den Laden gelockt hat. Man liest eine Seite und ist sofort süchtig. Es bringt auch nix wenn man auf die letzte Seite schaut um zu wissen wie die Geschichte ausgeht. Ich habe das schon probiert.
Die Woche darauf stand ich wieder im Laden. Ich brauchte auch noch den Rest der Geschichte.
Am Anfang tat ich so, als ob ich mich für die Bücher außen rum interessierte. Der Laden war einfach noch zu voll für die Feuchtgebiete Kaufaktion. Ich stöberte also im benachbarten Moppelich Buch von Susanne Fröhlich. (Im Nachhinein frage ich mich, ob dieses Buch nicht noch peinlicher ist)
Als der Laden ein wenig leerer war, schlug ich zu. Ich schnappte mir das Buch und rannte zur Kasse.
Alles ging sehr schnell denn die Verkäuferin packte das Buch sofort in eine blickdichte schwarze Tüte, die man sich wahrscheinlich extra aus dem Erotikshop in der Nähe besorgt hatte. Zum Glück hatte mich niemand gesehen und so holte ich ganz entspannt mein Portemonnaie aus der Tasche, als die Verkäuferin durch den Laden schrie: „Der junge Mann hier hat das letzte Fotzenbuch gekauft. Wir müssen wieder welche nachbestellen.“
Hinterher ärgerte ich mich tierisch. Ich hatte das Buch schon fast gehabt, doch dann musste ich fluchtartig den Laden verlassen.
Mittlerweile habe ich das Buch als E-Book aus dem Netz geladen. Wenn ich es fertig gelesen habe, werde ich darüber berichten.

Bis dahin lesen Sie bitte dieses Buch hier...
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