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Das Wort zum Sonntag: Schmale Titten
dergeschichtenerzaehler, Sonntag, 23. August 2009, 16:30
Mittlerweile trudeln die Leute schon sekündlich ein und suchen hier nach schmalen Titten.
Search request: "schmale titten"
Pralle, dicke, feste, apfelförmige, eierförmige, kugelrunde, hängende, elefantöse, quadratische Titten. Das würde ich ja alles noch verstehen.
Aber was sind denn bitteschön schmale Titten???
Weiß das einer?
(Ich weiß ja wer das zu verantworten hat. Der Herr Gorillaschnitzel hat das erfunden. Der und seine Papstnutten waren das wieder mal.)
Nachtrag: (Gerade frisch reingekommen) Search request: schön hängende brüste geschichten
Search request: "schmale titten"
Pralle, dicke, feste, apfelförmige, eierförmige, kugelrunde, hängende, elefantöse, quadratische Titten. Das würde ich ja alles noch verstehen.
Aber was sind denn bitteschön schmale Titten???
Weiß das einer?
(Ich weiß ja wer das zu verantworten hat. Der Herr Gorillaschnitzel hat das erfunden. Der und seine Papstnutten waren das wieder mal.)
Nachtrag: (Gerade frisch reingekommen) Search request: schön hängende brüste geschichten
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Mein ganz spezielles Problem
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 19. August 2009, 13:35
Es soll Leute geben, die können nicht, wenn jemand daneben steht oder mit ihnen redet.
Gemeint ist, in diesem Fall das Urinieren und Entkotisieren (Das nennt man so!!)
Über so etwas kann ich nur lachen. Ich kann sogar, wenn sich mehrere verschwitzt an mir reiben oder mir einen Vortrag über die schleichende Desertifikation in der Sahara vorhalten. Ich kann im Stehen, im Liegen, im Sitzen - kreuz und quer. Komm mach mit, das ist nicht schwer!

In einem Überwachungsstaat, wie Deutschland einer ist, wird es immer schwieriger seine Geschäfte still und heimlich zu tätigen.
Das einzige Problem ist, ich kann es nur, wenn kein WC in der Nähe ist und mir zu sieht. Ein Pissoir sieht für mich aus, wie ein gefährlicher Monsterschlund und das Sitzbecken wie ein Höllenabgrund. Nicht zu vergessen die hundsgemeine WC Ente mit der ich schon so manchen Kampf in meiner Jugend austragen musste.
Eine Toilette macht mich nervös. Ich muss es anders tun. Ich gehe raus an die frische Luft.
Jeden Morgen stehe ich schon nervös wartend vor der Tür, kratze und jaule wie ein wilder Gibbon Affe, der seine Steuererklärung machen muss. Dann lässt man mich raus und meistens schaffe ich es sogar bis vor die Haustüre, flitze in die Büsche und hocke mich hin.
Nun wäre meine Toilettenphobie sicherlich kein Problem, wenn ich irgendwo in der einsamen Taiga wohnen würde aber mitten in der Großstadt, wird man schon komisch beäugt. Besonders dann, wenn man seinen Arsch wie eine weiße Flagge heraushängen lässt und vor mehren Leuten auf die Parkwiese kackt. Ich habe anfangs ja schon erläutert, dass ich kein Problem habe, wenn mir jemand dabei zu sieht, nur ist es scheinbar ein Problem, für die anderen Leute, wenn sie mir dabei zu sehen.
Die anderen Leute tun das ja auch und zwar jeden Tag. Nur weiß das keiner, weil sie es wie Geheimagenten tun. Still und heimlich.
Ich mache es eben nur vor Publikum und wenn man in Amerika gerne fragt „Does the pope shit in the woods?“ dann könnte ich antworten „Keine Ahnung was der Papst macht, aber ich scheiße gerne in den Wald. Da hat man wenigstens seine Ruhe vor dem Ordnungsamt“
Das Ordnungsamt hat mir schon mehrere Strafzettel ausgestellt. Unter anderem wegen widerrechtlich abgestellter Stoffwechselendprodukte und Falschurinierens. Das ist ein riesiges Problem, ein finanzielles Problem. Die Stadt hat mir, nachdem ich vor die Villa des Bürgermeisters geschissen habe, einen Therapeuten besorgt, welcher mein beschissenes Problem in den Griff kriegen sollte. Man holte mir den Diplom Kackologen Karsten Acke, ein Mann der Vorsitzender der Welt Toiletten Organisation (WTO) in Deutschland ist.
Herr K. Acke hat mir gezeigt, wie Toiletten hergestellt werden (nämlich aus banaler Keramik) und sperrte mich tagelang zusammen mit einer WC Ente in ein ultradreckiges Bahnhofsklo ein. Er wollte, dass ich offensiv mit meinen größten Ängsten konfrontiert werde.
Mittlerweile bin ich vollständig geheilt. Ich kann jetzt auf das Klo gehen, wie alle anderen auch. Nur leider kann ich nicht, wenn mir eine WC Ente dabei zusieht oder mit mir redet.
Gemeint ist, in diesem Fall das Urinieren und Entkotisieren (Das nennt man so!!)
Über so etwas kann ich nur lachen. Ich kann sogar, wenn sich mehrere verschwitzt an mir reiben oder mir einen Vortrag über die schleichende Desertifikation in der Sahara vorhalten. Ich kann im Stehen, im Liegen, im Sitzen - kreuz und quer. Komm mach mit, das ist nicht schwer!

In einem Überwachungsstaat, wie Deutschland einer ist, wird es immer schwieriger seine Geschäfte still und heimlich zu tätigen.
Das einzige Problem ist, ich kann es nur, wenn kein WC in der Nähe ist und mir zu sieht. Ein Pissoir sieht für mich aus, wie ein gefährlicher Monsterschlund und das Sitzbecken wie ein Höllenabgrund. Nicht zu vergessen die hundsgemeine WC Ente mit der ich schon so manchen Kampf in meiner Jugend austragen musste.
Eine Toilette macht mich nervös. Ich muss es anders tun. Ich gehe raus an die frische Luft.
Jeden Morgen stehe ich schon nervös wartend vor der Tür, kratze und jaule wie ein wilder Gibbon Affe, der seine Steuererklärung machen muss. Dann lässt man mich raus und meistens schaffe ich es sogar bis vor die Haustüre, flitze in die Büsche und hocke mich hin.
Nun wäre meine Toilettenphobie sicherlich kein Problem, wenn ich irgendwo in der einsamen Taiga wohnen würde aber mitten in der Großstadt, wird man schon komisch beäugt. Besonders dann, wenn man seinen Arsch wie eine weiße Flagge heraushängen lässt und vor mehren Leuten auf die Parkwiese kackt. Ich habe anfangs ja schon erläutert, dass ich kein Problem habe, wenn mir jemand dabei zu sieht, nur ist es scheinbar ein Problem, für die anderen Leute, wenn sie mir dabei zu sehen.
Die anderen Leute tun das ja auch und zwar jeden Tag. Nur weiß das keiner, weil sie es wie Geheimagenten tun. Still und heimlich.
Ich mache es eben nur vor Publikum und wenn man in Amerika gerne fragt „Does the pope shit in the woods?“ dann könnte ich antworten „Keine Ahnung was der Papst macht, aber ich scheiße gerne in den Wald. Da hat man wenigstens seine Ruhe vor dem Ordnungsamt“
Das Ordnungsamt hat mir schon mehrere Strafzettel ausgestellt. Unter anderem wegen widerrechtlich abgestellter Stoffwechselendprodukte und Falschurinierens. Das ist ein riesiges Problem, ein finanzielles Problem. Die Stadt hat mir, nachdem ich vor die Villa des Bürgermeisters geschissen habe, einen Therapeuten besorgt, welcher mein beschissenes Problem in den Griff kriegen sollte. Man holte mir den Diplom Kackologen Karsten Acke, ein Mann der Vorsitzender der Welt Toiletten Organisation (WTO) in Deutschland ist.
Herr K. Acke hat mir gezeigt, wie Toiletten hergestellt werden (nämlich aus banaler Keramik) und sperrte mich tagelang zusammen mit einer WC Ente in ein ultradreckiges Bahnhofsklo ein. Er wollte, dass ich offensiv mit meinen größten Ängsten konfrontiert werde.
Mittlerweile bin ich vollständig geheilt. Ich kann jetzt auf das Klo gehen, wie alle anderen auch. Nur leider kann ich nicht, wenn mir eine WC Ente dabei zusieht oder mit mir redet.
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Meine Revolution
dergeschichtenerzaehler, Montag, 17. August 2009, 22:13
Willkommen in der Welt des Geschichtenerzählers. Bringen Sie ihren Stuhl bitte in eine aufrechte Position und schnallen Sie sich an, denn was nun folgt, wird starker Tobak sein.
Unsere Geschichte beginnt zu dem Zeitpunkt als ich 4 Jahre alt geworden bin und eine Puppe bekommen habe. Es war keine gewöhnliche Puppe. Es war eine Multifunktions – Action – Puppe und sie hieß Honecker. Die Puppe war eine unlimitierte Auflage, wobei mit unlimitiert eigentlich nur grenzenlos hässlich gemeint sein konnte und sie hatte auch gar nicht so viele Funktionen, wie der Name Multifunktion versprach. Wenn man die Puppe kräftig schüttelte, dann sprach sie in einer kratzigen und unheimlichen Stimme: „Die Partei hat immer Recht!“ Das war die einzig erkennbare Funktion und wer es wagt mich durchzuschütteln, der wird auch heute noch von mir diesen Satz hören. Ich wurde von der Puppe sozusagen indoktriniert.
Erst später hatte ich herausgefunden, dass die Puppe nicht nur diese eine scheinbar sinnlose Funktion hatte. Die Puppe war eine Voodoopuppe der westdeutschen Spionageabwehr. Ernsthaft!
Jetzt können Sie natürlich 23412 Mal raten wer da „gevoodoot“ wurde. Der olle Honecker natürlich.
Ich habe ihn mit in den Sandkasten vor unserem oberhässlichen, grauen Plattenbau genommen. Prompt hatte Honecker auf dem Parteitag Sand in den Ohren und auch auf den Zähnen, dass es nur so knirschte. Die Leute glaubten, dass die Tonaufnahmen von Honeckers Reden, deshalb so schlecht waren, weil die Technik hoffnungslos veraltet war. Nein, nein! Das kam vom Sand.
Und jedesmal, wenn er in einer wichtigen Besprechung einfach mal eben so eingeschlafen ist, dann lag das daran, dass ich den Voodoohonecker in mein Bett gelegt hatte und ihm ein Gute Nacht Lied vorgesungen hatte. „…Der Papa schüttelts Bäumelein, fällt heraus ein Träumelein…“ Sicherlich ist ihnen die narkotisierende Wirkung dieses Liedes bekannt und auch Staatsmänner sind bis heute nicht immun dagegen.
Am 18 Oktober 1989, vormittags um 10:36 Uhr passierte das Unglaubliche. Ich war mal wieder mit meiner Jugendgang im Sandkasten zugange. Wir buken Brot, formten Formen und hingen krass rum, auch wenn man das damals noch nicht so nannte. Eine Spielkameradin oder Genossin, je nachdem, bot mir an, meine MuFuAcPu ein wenig optisch aufzubessern. Was soll ich sagen, ich habe ihr die Puppe gegeben und damit die Welt verändert.
Zuerst zog sie die Puppe aus und steckte sie in ein rosa Kleid. Dann holte sie einen Filzstift aus der Tasche, betonte die Lippen und rougierte (Ja das Wort existiert nicht. Ist mir aber egal…) die Wangen. „Die Partei hat nie wieder Recht.“, sagte die Puppe und dann niemals, nie und nimmer wieder. Die Puppe sah noch beschissener aus als vorher und das sagte ich auch der Spielkameradin. Hätte ich gewusst, dass sie in diesem Moment Deutschland vereint, hässliche Hosen abgeschafft und Bananen für das Volk besorgt hat, dann hätte ich sie wahrscheinlich geküsst und „Hossa!“ geschrien.
Am Abend meldete eine Nachrichtenstimme: Aus gesundheitlichen Gründen tritt Erich Honecker von all seinen Ämtern zurück. Prost Mahlzeit!
An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern, war ja noch unpolitisch klein…
Unsere Geschichte beginnt zu dem Zeitpunkt als ich 4 Jahre alt geworden bin und eine Puppe bekommen habe. Es war keine gewöhnliche Puppe. Es war eine Multifunktions – Action – Puppe und sie hieß Honecker. Die Puppe war eine unlimitierte Auflage, wobei mit unlimitiert eigentlich nur grenzenlos hässlich gemeint sein konnte und sie hatte auch gar nicht so viele Funktionen, wie der Name Multifunktion versprach. Wenn man die Puppe kräftig schüttelte, dann sprach sie in einer kratzigen und unheimlichen Stimme: „Die Partei hat immer Recht!“ Das war die einzig erkennbare Funktion und wer es wagt mich durchzuschütteln, der wird auch heute noch von mir diesen Satz hören. Ich wurde von der Puppe sozusagen indoktriniert.
Erst später hatte ich herausgefunden, dass die Puppe nicht nur diese eine scheinbar sinnlose Funktion hatte. Die Puppe war eine Voodoopuppe der westdeutschen Spionageabwehr. Ernsthaft!
Jetzt können Sie natürlich 23412 Mal raten wer da „gevoodoot“ wurde. Der olle Honecker natürlich.
Ich habe ihn mit in den Sandkasten vor unserem oberhässlichen, grauen Plattenbau genommen. Prompt hatte Honecker auf dem Parteitag Sand in den Ohren und auch auf den Zähnen, dass es nur so knirschte. Die Leute glaubten, dass die Tonaufnahmen von Honeckers Reden, deshalb so schlecht waren, weil die Technik hoffnungslos veraltet war. Nein, nein! Das kam vom Sand.
Und jedesmal, wenn er in einer wichtigen Besprechung einfach mal eben so eingeschlafen ist, dann lag das daran, dass ich den Voodoohonecker in mein Bett gelegt hatte und ihm ein Gute Nacht Lied vorgesungen hatte. „…Der Papa schüttelts Bäumelein, fällt heraus ein Träumelein…“ Sicherlich ist ihnen die narkotisierende Wirkung dieses Liedes bekannt und auch Staatsmänner sind bis heute nicht immun dagegen.
Am 18 Oktober 1989, vormittags um 10:36 Uhr passierte das Unglaubliche. Ich war mal wieder mit meiner Jugendgang im Sandkasten zugange. Wir buken Brot, formten Formen und hingen krass rum, auch wenn man das damals noch nicht so nannte. Eine Spielkameradin oder Genossin, je nachdem, bot mir an, meine MuFuAcPu ein wenig optisch aufzubessern. Was soll ich sagen, ich habe ihr die Puppe gegeben und damit die Welt verändert.
Zuerst zog sie die Puppe aus und steckte sie in ein rosa Kleid. Dann holte sie einen Filzstift aus der Tasche, betonte die Lippen und rougierte (Ja das Wort existiert nicht. Ist mir aber egal…) die Wangen. „Die Partei hat nie wieder Recht.“, sagte die Puppe und dann niemals, nie und nimmer wieder. Die Puppe sah noch beschissener aus als vorher und das sagte ich auch der Spielkameradin. Hätte ich gewusst, dass sie in diesem Moment Deutschland vereint, hässliche Hosen abgeschafft und Bananen für das Volk besorgt hat, dann hätte ich sie wahrscheinlich geküsst und „Hossa!“ geschrien.
Am Abend meldete eine Nachrichtenstimme: Aus gesundheitlichen Gründen tritt Erich Honecker von all seinen Ämtern zurück. Prost Mahlzeit!
An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern, war ja noch unpolitisch klein…
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Search request: versauter geschichtenerzähler
dergeschichtenerzaehler, Montag, 17. August 2009, 17:51
Na endlich!!
Ich habe es geschafft. Jetzt kann ich aufhören mit bloggen!!
Ich habe es geschafft. Jetzt kann ich aufhören mit bloggen!!
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Der Garten und seine Monstrositäten
dergeschichtenerzaehler, Samstag, 15. August 2009, 19:08

Wenn es draußen auf dem Stein so heiß ist, wie in der Hölle, dann kommt er zum Vorschein. Schüchtern schaute er zwischen den Löwenzähnen hervor... Ich habe ihn Dustin-Fridolin getauft. Doch leider war er schneller weg, als ich ihm Dustin-Fridolin hinterher rufen konnte. Den Nächsten nenne ich schlicht und einfach Klaus... oder Kai. Kai Dechse!
Ich warte immer noch darauf, dass sich ein Pavian in meinen Garten verirrt. Den nenn' ich dann Marvin. Marvin der Zotige.
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Wählen gehen ist wie Zähne putzen - Wenn man es vernachlässigt wird es braun.
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 13. August 2009, 19:03
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Flower Women Exit Strategy
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 13. August 2009, 17:04
Es gibt Personen, die sind gefährlich, vor denen hat man Angst. Babywerwölfe zum Beispiel! Vor denen habe ich wirklich eine Menge Angst. Genauer gesagt 2 Kilo Angst, ich habe es tatsächlich mal nachgemessen.
Aber zurück zum Thema. Es gibt eine Person in meinem Leben, vor der habe ich richtig viel Angst. Sie terrorisiert mich und verfolgt mich teilweise bis in meine Träume. Beinahe täglich quält sie mich mit einer explosiven Mischung aus gutgemeinten Ratschlägen und bescheuerten Weisheiten.
Die Rede ist von der Blumenfrau.
Ja jetzt werden Sie wahrscheinlich wieder lachen, aber diese Frau hat es faustdick hinter den Ohren. Und davor auch!
Alles fing damit an, dass ich gedankenverloren an ihrem Blumenladen vorbeischritt, wie ich es jeden Tag mache. Ich hatte so gar nichts Böses im Sinn, außer das es vielleicht regnen könnte, da stellte sich mir, die bis dato unbekannte, Blumenfrau in den Weg und damit auch in mein so schon beschissenes Leben. Sie war Anfang vierzig und trug ein blaues Kleid, mit ganz vielen dunkelblauen Blumen darauf. Wie naheliegend, dachte ich mir noch, schließlich verkauft sie die Dinger ja auch.
Sie fragte mich, ob ich nicht eine Blume kaufen wöllte. Eigentlich eine unverfängliche Frage, die ich natürlich prompt mit nein beantwortete. Schließlich benötigte ich keine Blume. Ein junger Mann in meinem Alter, schlecht rasiert und dessen Erfolglosigkeit man schon aus 3 Metern Entfernung riechen konnte. So einer braucht doch keine Blume.

"Sag es mit Blumen, du Arsch!"
„Haben Sie denn keine Freundin?“, die Blumenfrau hatte erstaunlich schnell aufgehört mit Platzpatronen zu schießen und fuhr nun die ganz großen Geschütze auf. Es war nicht nur ein Problem, dass sie die Frage stellte. Es war ein weitaus größeres Problem, wie sie die Frage stellte. Als ob sie die Antwort schon wüsste, geradezu roch.
„Ich wüsste nicht, was Sie das angeht!“, verteidigte ich mich schwitzend. Die Sonne prasselte an diesem Tag auf eine niederschmetternde Art herunter und ich wollte eigentlich so schnell wie möglich weiter.
Die Blumenfrau stellte ihre Storchenbeine vor mir auf und ich schaute nach oben in ihr Gesicht.
„Aber Sie haben doch sicherlich eine, in die sie unsterblich verliebt sind?“, bohrte die Blumenfrau tiefer in mein Herz. Anscheinend hatte sie Blut geleckt oder ist auf welches gestoßen. Ich fragte mich, woher die Blumenfrau das wusste. Im Nachhinein hätte ich es mir eigentlich denken können. Typen von meiner Sorte haben immer eine, in die sie unsterblich verliebt sind. Das ist anscheinend eines dieser bekloppten Naturgesetze, welche die Natur nur geschaffen hat, um uns zu ärgern.
„Versuchen Sie es mal mit dieser Rose bei ihr!“, sagte die Blumenfrau, knöpfte mir für die Blume 3 Euro ab und freute sich tierisch.
Ich mich auch – zunächst!
Doch auch eine rote Rose, kann nur bedingt über meine mieserable Person hinwegtäuschen.
Ab diesem Moment habe ich der Blumenfrau den Krieg erklärt. Es war, wie nicht anders zu erwarten, ein Rosenkrieg.
Aber zurück zum Thema. Es gibt eine Person in meinem Leben, vor der habe ich richtig viel Angst. Sie terrorisiert mich und verfolgt mich teilweise bis in meine Träume. Beinahe täglich quält sie mich mit einer explosiven Mischung aus gutgemeinten Ratschlägen und bescheuerten Weisheiten.
Die Rede ist von der Blumenfrau.
Ja jetzt werden Sie wahrscheinlich wieder lachen, aber diese Frau hat es faustdick hinter den Ohren. Und davor auch!
Alles fing damit an, dass ich gedankenverloren an ihrem Blumenladen vorbeischritt, wie ich es jeden Tag mache. Ich hatte so gar nichts Böses im Sinn, außer das es vielleicht regnen könnte, da stellte sich mir, die bis dato unbekannte, Blumenfrau in den Weg und damit auch in mein so schon beschissenes Leben. Sie war Anfang vierzig und trug ein blaues Kleid, mit ganz vielen dunkelblauen Blumen darauf. Wie naheliegend, dachte ich mir noch, schließlich verkauft sie die Dinger ja auch.
Sie fragte mich, ob ich nicht eine Blume kaufen wöllte. Eigentlich eine unverfängliche Frage, die ich natürlich prompt mit nein beantwortete. Schließlich benötigte ich keine Blume. Ein junger Mann in meinem Alter, schlecht rasiert und dessen Erfolglosigkeit man schon aus 3 Metern Entfernung riechen konnte. So einer braucht doch keine Blume.

"Sag es mit Blumen, du Arsch!"
„Haben Sie denn keine Freundin?“, die Blumenfrau hatte erstaunlich schnell aufgehört mit Platzpatronen zu schießen und fuhr nun die ganz großen Geschütze auf. Es war nicht nur ein Problem, dass sie die Frage stellte. Es war ein weitaus größeres Problem, wie sie die Frage stellte. Als ob sie die Antwort schon wüsste, geradezu roch.
„Ich wüsste nicht, was Sie das angeht!“, verteidigte ich mich schwitzend. Die Sonne prasselte an diesem Tag auf eine niederschmetternde Art herunter und ich wollte eigentlich so schnell wie möglich weiter.
Die Blumenfrau stellte ihre Storchenbeine vor mir auf und ich schaute nach oben in ihr Gesicht.
„Aber Sie haben doch sicherlich eine, in die sie unsterblich verliebt sind?“, bohrte die Blumenfrau tiefer in mein Herz. Anscheinend hatte sie Blut geleckt oder ist auf welches gestoßen. Ich fragte mich, woher die Blumenfrau das wusste. Im Nachhinein hätte ich es mir eigentlich denken können. Typen von meiner Sorte haben immer eine, in die sie unsterblich verliebt sind. Das ist anscheinend eines dieser bekloppten Naturgesetze, welche die Natur nur geschaffen hat, um uns zu ärgern.
„Versuchen Sie es mal mit dieser Rose bei ihr!“, sagte die Blumenfrau, knöpfte mir für die Blume 3 Euro ab und freute sich tierisch.
Ich mich auch – zunächst!
Doch auch eine rote Rose, kann nur bedingt über meine mieserable Person hinwegtäuschen.
Ab diesem Moment habe ich der Blumenfrau den Krieg erklärt. Es war, wie nicht anders zu erwarten, ein Rosenkrieg.
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Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 12. August 2009, 08:42
Oh ja genau so ist es. Nach längerem Überlegen und ergebnisreichen Gedankensitzungen auf dem Klo, ist mir so einiges klar geworden. Ich habe mir Gedanken gemacht, worauf unsere Gesellschaft so stolz ist.
Wir sind modern. Das ist wichtig. Nichts ist wichtiger als das. Wir sind eine aufgeschlossene und tolerante Gesellschaft. Jeder Mensch kann bei uns so leben, wie er lustig ist. Jeder kann bei uns seine Religion ausüben, so wie er es gewohnt ist, er soll sich aber auch integrieren, denn eigentlich sind wir ja alle gleich. Das wissen wir, das hat man uns beigebracht. Wissen ist Macht! Darauf sind wir stolz!
Die Leute, die aus fremden Ländern zu uns kommen, integrieren sich natürlich nicht. Die sind ja nicht doof. Die kommen ja nicht nach Deutschland um sich zu integrieren, sondern deswegen, weil wir so eine freie und tolerante Gesellschaft sind. Hier können sie machen was sie wollen, genauso wie wir machen können was wir wollen. Denn Freiheit ist unser höchstes Gut. Darauf sind wir stolz!
Freiheit heißt bei uns aber auch, dass mehrere Parallelgesellschaften nebenher existieren können.
Unsere Gesellschaft glaubt an Geld und Wissen. Die andere Gesellschaft glaubt an einen Gott. Wir stehen in Konkurrenz miteinander. Das lustige ist ja, dass wir die andere Gesellschaft als rückständig bezeichnen. Wir wollen, dass sie so werden wie wir. Schließlich haben wir uns verändert, wir sind modern. Die sollen sich gefälligst integrieren und genau so werden.
Doch natürlich gibt es da einen Haken an der ganzen Geschichte, der uns schon ein bisschen alt aussehen lässt.
Wir sind so sehr damit beschäftigt uns so eine tolle und hochmoderne Gesellschafft zu erschaffen, mit sexueller Revolution, kinderloser Ehe und Emanzipation, dass wir etwas Wichtiges vergessen haben. Man möchte schon fast sagen, es ist essenziell.
Wir pflanzen uns nicht mehr genügend fort, damit unsere Idee der freien und toleranten Gesellschaft weiterleben kann. Das ist schon ein bisschen Kacke, oder? Da haben wir so lange an unserer Ideologie und Gedankenwelt gefeilt und dann haben wir das Grundlegendste einfach vergessen.
So ein Mist aber auch!!
Wir sind modern. Das ist wichtig. Nichts ist wichtiger als das. Wir sind eine aufgeschlossene und tolerante Gesellschaft. Jeder Mensch kann bei uns so leben, wie er lustig ist. Jeder kann bei uns seine Religion ausüben, so wie er es gewohnt ist, er soll sich aber auch integrieren, denn eigentlich sind wir ja alle gleich. Das wissen wir, das hat man uns beigebracht. Wissen ist Macht! Darauf sind wir stolz!
Die Leute, die aus fremden Ländern zu uns kommen, integrieren sich natürlich nicht. Die sind ja nicht doof. Die kommen ja nicht nach Deutschland um sich zu integrieren, sondern deswegen, weil wir so eine freie und tolerante Gesellschaft sind. Hier können sie machen was sie wollen, genauso wie wir machen können was wir wollen. Denn Freiheit ist unser höchstes Gut. Darauf sind wir stolz!
Freiheit heißt bei uns aber auch, dass mehrere Parallelgesellschaften nebenher existieren können.
Unsere Gesellschaft glaubt an Geld und Wissen. Die andere Gesellschaft glaubt an einen Gott. Wir stehen in Konkurrenz miteinander. Das lustige ist ja, dass wir die andere Gesellschaft als rückständig bezeichnen. Wir wollen, dass sie so werden wie wir. Schließlich haben wir uns verändert, wir sind modern. Die sollen sich gefälligst integrieren und genau so werden.
Doch natürlich gibt es da einen Haken an der ganzen Geschichte, der uns schon ein bisschen alt aussehen lässt.
Wir sind so sehr damit beschäftigt uns so eine tolle und hochmoderne Gesellschafft zu erschaffen, mit sexueller Revolution, kinderloser Ehe und Emanzipation, dass wir etwas Wichtiges vergessen haben. Man möchte schon fast sagen, es ist essenziell.
Wir pflanzen uns nicht mehr genügend fort, damit unsere Idee der freien und toleranten Gesellschaft weiterleben kann. Das ist schon ein bisschen Kacke, oder? Da haben wir so lange an unserer Ideologie und Gedankenwelt gefeilt und dann haben wir das Grundlegendste einfach vergessen.
So ein Mist aber auch!!
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Ich bin wieder zurück
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 12. August 2009, 00:37
Der Geschichtenerzähler ist wieder da und aus dem Schreiburlaub zurückgekehrt. Es werden sich hier einige Dinge ändern, ein anderer Wind wird wehen. Nicht das ich Darmblähungen oder Ähnliches habe. Nein, nein! Ich bemühe mich einfach anders zu schreiben. Persönlicher, verrückter, aggressiver und vielleicht auch mal ohne Humor, sondern einfach nur was zum Auskotzen.
Im letzten Monat habe ich viele Wörter in mein Buch gesteckt und mittlerweile kann man sogar ein bisschen die Handlung umreißen. Es geht um Heribert, ihr wisst schon den infantilen Bauernjungen, der immer seine Kontaktlinsen verliert und sich damit in noch größere Schwierigkeiten begibt. Heribert zieht nun in die große Stadt, eine völlig neue Umgebung für ihn und lernt seine drei neuen Mitbewohner kennen. Der eine ist ein ehemaliger Terrorist, der andere ist ein durchgeknallter Hippie und der Dritte ist ein arroganter Schaumschläger. Ein wahrlich explosives und lustiges Trio.
In der Vorlesung lernt Heribert seine große Liebe kennen. Sie heißt Johanna und ist ein kleines dominantes Wesen, die ihn mächtig um den kleinen Finger wickeln wird. :-)
Als Heribert zum ersten Mal (Das schreibe ich nicht umsonst hin he he he) im Knast landet, lernt er Captain Aldi und sein Wildschwein Borsti kennen.
Diese Personen gründen aus politischer Motivation / Langeweile eine „Untergrundgang“ und nennen sich die Gorillakämpfer. Sie wollen durch verschiedene lustige Aktionen, ihre Generation beeinflussen, sie zum Aufstand bewegen und ihre Politikverdrossenheit lahmlegen.
Wenn ihr wissen wollt, wie das ganze endet und ob sie ihre Ziele erreichen werden, dann müsst ihr natürlich das Buch lesen. Ich hoffe ich habe eure Neugier geweckt.
Mein Dank geht an dieser Stelle an Basti . Er wird das Lektorat übernehmen und seine literarische Kompetenz einfließen lassen. Zumindest hat er es versprochen. :-)
Im letzten Monat habe ich viele Wörter in mein Buch gesteckt und mittlerweile kann man sogar ein bisschen die Handlung umreißen. Es geht um Heribert, ihr wisst schon den infantilen Bauernjungen, der immer seine Kontaktlinsen verliert und sich damit in noch größere Schwierigkeiten begibt. Heribert zieht nun in die große Stadt, eine völlig neue Umgebung für ihn und lernt seine drei neuen Mitbewohner kennen. Der eine ist ein ehemaliger Terrorist, der andere ist ein durchgeknallter Hippie und der Dritte ist ein arroganter Schaumschläger. Ein wahrlich explosives und lustiges Trio.
In der Vorlesung lernt Heribert seine große Liebe kennen. Sie heißt Johanna und ist ein kleines dominantes Wesen, die ihn mächtig um den kleinen Finger wickeln wird. :-)
Als Heribert zum ersten Mal (Das schreibe ich nicht umsonst hin he he he) im Knast landet, lernt er Captain Aldi und sein Wildschwein Borsti kennen.
Diese Personen gründen aus politischer Motivation / Langeweile eine „Untergrundgang“ und nennen sich die Gorillakämpfer. Sie wollen durch verschiedene lustige Aktionen, ihre Generation beeinflussen, sie zum Aufstand bewegen und ihre Politikverdrossenheit lahmlegen.
Wenn ihr wissen wollt, wie das ganze endet und ob sie ihre Ziele erreichen werden, dann müsst ihr natürlich das Buch lesen. Ich hoffe ich habe eure Neugier geweckt.
Mein Dank geht an dieser Stelle an Basti . Er wird das Lektorat übernehmen und seine literarische Kompetenz einfließen lassen. Zumindest hat er es versprochen. :-)
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