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Nordic Walker Texas Ranger
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 17. März 2011, 17:51
Chuck Norris würde sicherlich nicht mit Skistöcken durch die Gegend wandeln. Die Skistöcke würden mit Chuck Norris...na Sie wissen schon.

Es ist so langsam Frühling und da kommen Sie wieder. Marschieren als ob sie in den Krieg ziehen. Ihre Nase hoch oben in anderen Sphären, schleifen sie ihre teuren Carbonstöcke über deutsche Wanderwege als ob sie die Fahrbahn markieren wollen.
Nordic Walking ist eine Glaubensfrage und sie fühlen sich von lauter ungläubigen, unbestockten Menschen umgeben.
Von allen Seiten belächelt... ich möchte nicht wissen, wann der Erste das Amok-Nordic-Walking etabliert.

Es ist so langsam Frühling und da kommen Sie wieder. Marschieren als ob sie in den Krieg ziehen. Ihre Nase hoch oben in anderen Sphären, schleifen sie ihre teuren Carbonstöcke über deutsche Wanderwege als ob sie die Fahrbahn markieren wollen.
Nordic Walking ist eine Glaubensfrage und sie fühlen sich von lauter ungläubigen, unbestockten Menschen umgeben.
Von allen Seiten belächelt... ich möchte nicht wissen, wann der Erste das Amok-Nordic-Walking etabliert.
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Radioaktivitäten
dergeschichtenerzaehler, Montag, 14. März 2011, 19:46
Endlich kommt mal mein Physikwissen in diesem Blog zum Einsatz.
Es geht um Radioaktivität.
Jeder weiß etwas mit dem Begriff anzufangen, dennoch ist die Lücke zwischen Halbwissen und wirklichem Wissen verdammt groß. Sogar bei den Medien, kann man immer wieder Quatsch lesen.
Wenn ich zum Beispiel lese, dass die Menschen in Deutschland Geigerzähler kaufen, dann macht mir das Angst. Ein Geigerzähler zählt einfach ausgedrückt radioaktive Strahlung, die bei dem Gerät ankommt. Mehr nicht! Ich habe schon mit solchen Geräten gearbeitet. Die zählen immer irgendetwas, da wir auch immer von Radioaktivität umgeben sind. Das ist normal! Schwankungen können auch vorkommen, wenn man sich zum Beispiel einem Menschen nähert, da wir auch radioaktive Strahlung abgeben. Wenn jeder einen Geigerzähler hätte, würde das meiner Meinung nach eine unnütze Panik auslösen.
Der beste Schutz gegen Radioaktivität ist Abstand. Und der Abstand zwischen Japan und Deutschland ist sehr groß. Die einzige Möglichkeit, wie die Radioaktivität hierher gelangen kann. ist eine Wolke mit kleinen radioaktiven Teilchen, denn nur das würde den Abstand verringern. Ich bezweifle stark, dass jemals eine Wolke von Japan bis nach Deutschland geflogen ist, ohne vorher als Niederschlag vom Himmel zu fallen.
Die Kühlung der Brennstäbe in einem Atomkraftwerk verhindert die Kernschmelze und damit einen Austritt von radioaktiver Strahlung in die Umwelt. Das ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Und wenn man die Kühlung der Brennstäbe nicht 100%ig garantieren kann, dann haben Atomkraftwerke für mich keine Existenzberechtigung. Da gibt es nichts zu diskutieren und auch nichts zu überprüfen. Die Bundeskanzlerin ist Physikerin, die weiß ganz genau, wie hoch das Risiko ist.
Doch Merkel stellt sich lieber dumm und erzählt uns was von einer Aussetzung der Laufzeitverlängerung. Ist das dann eine Verlängerung der Laufzeitverlängerung? Merken Sie was? Das ergibt keinen Sinn! Und während wir versuchen diese Worte zu deuten, hofft Merkel, dass wir diese ganze Atomproblematik nach der Aussetzung vergessen haben. So wie wir das E10 Dilemma vergessen haben. Verwirrung stiften.
In den nächsten Wochen stehen Landtagswahlen an und da kann sich die CDU nicht leisten für Atomkraft zu sein. Man ist aber auch nicht dagegen!! So kann man beide Wählergruppen abfischen. Das ist so clever, ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau!
Schwarz-Gelb hält sich einzig allein mit der Unwissenheit und Manipulierbarkeit ihrer Wähler über Wasser.
Es geht um Radioaktivität.
Jeder weiß etwas mit dem Begriff anzufangen, dennoch ist die Lücke zwischen Halbwissen und wirklichem Wissen verdammt groß. Sogar bei den Medien, kann man immer wieder Quatsch lesen.
Wenn ich zum Beispiel lese, dass die Menschen in Deutschland Geigerzähler kaufen, dann macht mir das Angst. Ein Geigerzähler zählt einfach ausgedrückt radioaktive Strahlung, die bei dem Gerät ankommt. Mehr nicht! Ich habe schon mit solchen Geräten gearbeitet. Die zählen immer irgendetwas, da wir auch immer von Radioaktivität umgeben sind. Das ist normal! Schwankungen können auch vorkommen, wenn man sich zum Beispiel einem Menschen nähert, da wir auch radioaktive Strahlung abgeben. Wenn jeder einen Geigerzähler hätte, würde das meiner Meinung nach eine unnütze Panik auslösen.
Der beste Schutz gegen Radioaktivität ist Abstand. Und der Abstand zwischen Japan und Deutschland ist sehr groß. Die einzige Möglichkeit, wie die Radioaktivität hierher gelangen kann. ist eine Wolke mit kleinen radioaktiven Teilchen, denn nur das würde den Abstand verringern. Ich bezweifle stark, dass jemals eine Wolke von Japan bis nach Deutschland geflogen ist, ohne vorher als Niederschlag vom Himmel zu fallen.
Die Kühlung der Brennstäbe in einem Atomkraftwerk verhindert die Kernschmelze und damit einen Austritt von radioaktiver Strahlung in die Umwelt. Das ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Und wenn man die Kühlung der Brennstäbe nicht 100%ig garantieren kann, dann haben Atomkraftwerke für mich keine Existenzberechtigung. Da gibt es nichts zu diskutieren und auch nichts zu überprüfen. Die Bundeskanzlerin ist Physikerin, die weiß ganz genau, wie hoch das Risiko ist.
Doch Merkel stellt sich lieber dumm und erzählt uns was von einer Aussetzung der Laufzeitverlängerung. Ist das dann eine Verlängerung der Laufzeitverlängerung? Merken Sie was? Das ergibt keinen Sinn! Und während wir versuchen diese Worte zu deuten, hofft Merkel, dass wir diese ganze Atomproblematik nach der Aussetzung vergessen haben. So wie wir das E10 Dilemma vergessen haben. Verwirrung stiften.
In den nächsten Wochen stehen Landtagswahlen an und da kann sich die CDU nicht leisten für Atomkraft zu sein. Man ist aber auch nicht dagegen!! So kann man beide Wählergruppen abfischen. Das ist so clever, ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau!
Schwarz-Gelb hält sich einzig allein mit der Unwissenheit und Manipulierbarkeit ihrer Wähler über Wasser.
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Gutte Werte
dergeschichtenerzaehler, Freitag, 11. März 2011, 19:36
Gestern habe ich mal wieder so einen dämlichen CSU Politiker im Fernsehen einen Satz sagen hören. Vielleicht sollte man generell die Glotze nicht anschalten, aber die Umschiffung gelingt nur mäßig, erreicht einen der Satz sowieso auf irgendeinem anderen Nachrichten Kanal.
Es geht um Seehofer. Sie wissen schon, das ist der Mann mit diesem spitzbübischen Teddybärengesicht und dem lustigen bayrischen Akzent. Man würde ihm am liebsten in seine roten Wangen kneifen und sagen: „Na, na Horst!! So was sagen wir aber nicht!!“
Sicherlich hat er sich da nur versprochen als er meinte, dass Asylbewerber unserer Sprache und unsere Werte lernen müssen. Eins vorweg! Das man unsere Sprache lernen muss, finde ich eine super Idee!! Ich finde man sollte da noch viel weiter gehen und sagen, dass jeder mit Deutscher Staatsangehörigkeit unsere Sprache beherrschen soll. Das steht für mich nicht zur Debatte.
Was mir sauer aufstößt ist diese Werte Sache. Von welchen Werten ist denn da die Rede? Der Glaube an Geldwerte? Oder will man den Asylbewerbern ernsthaft beibringen, wie man eine Doktorarbeit fälscht? Hoffentlich ist es Muslimen erlaubt dies zu tun, sonst haben wir hier die nächste Religionsdebatte.
Weitaus schwieriger dürfte da die Sache mit der Ehe sein, die im Islam ja weitaus strenger gesehen wird. Laut Seehofers Werteverständnis darf man neben seiner Frau eine Geliebte haben. Das praktizierte er jahrelang erfolgreich, müssen Sie wissen!! Ich bin schon gespannt, wie das alles umgesetzt werden soll. Wird es da ein eigenes Wertezentrum in jeder Stadt geben? Mit Ehebrecherkursen und „Schummeln für Anfänger“-Seminaren?
Und wenn immer die Rede von kriminellen Ausländerbanden und Waffenschiebern ist, dann versuchen die vielleicht einfach nur akribisch die alten Werte der CSU a la Franz Josef Strauß einzuhalten?
Es geht um Seehofer. Sie wissen schon, das ist der Mann mit diesem spitzbübischen Teddybärengesicht und dem lustigen bayrischen Akzent. Man würde ihm am liebsten in seine roten Wangen kneifen und sagen: „Na, na Horst!! So was sagen wir aber nicht!!“
Sicherlich hat er sich da nur versprochen als er meinte, dass Asylbewerber unserer Sprache und unsere Werte lernen müssen. Eins vorweg! Das man unsere Sprache lernen muss, finde ich eine super Idee!! Ich finde man sollte da noch viel weiter gehen und sagen, dass jeder mit Deutscher Staatsangehörigkeit unsere Sprache beherrschen soll. Das steht für mich nicht zur Debatte.
Was mir sauer aufstößt ist diese Werte Sache. Von welchen Werten ist denn da die Rede? Der Glaube an Geldwerte? Oder will man den Asylbewerbern ernsthaft beibringen, wie man eine Doktorarbeit fälscht? Hoffentlich ist es Muslimen erlaubt dies zu tun, sonst haben wir hier die nächste Religionsdebatte.
Weitaus schwieriger dürfte da die Sache mit der Ehe sein, die im Islam ja weitaus strenger gesehen wird. Laut Seehofers Werteverständnis darf man neben seiner Frau eine Geliebte haben. Das praktizierte er jahrelang erfolgreich, müssen Sie wissen!! Ich bin schon gespannt, wie das alles umgesetzt werden soll. Wird es da ein eigenes Wertezentrum in jeder Stadt geben? Mit Ehebrecherkursen und „Schummeln für Anfänger“-Seminaren?
Und wenn immer die Rede von kriminellen Ausländerbanden und Waffenschiebern ist, dann versuchen die vielleicht einfach nur akribisch die alten Werte der CSU a la Franz Josef Strauß einzuhalten?
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Neue Ufer
dergeschichtenerzaehler, Dienstag, 8. März 2011, 16:14

„Ich bin in 20 Minuten bei Dir!“, sagte sie zu mir, dabei war sie ja noch in einer ganz anderen Stadt und auch nur mit dem Fahrrad unterwegs. Dass man im Ruhrgebiet in relativ kurzer Zeit von einer Großstadt in die andere fahren kann, daran habe ich mich noch immer nicht gewöhnt. Gewöhnt bin ich, dass große Städte weit auseinander liegen. In meiner Heimat ist die nächste große Stadt Chemnitz. Man fährt nicht mal so eben mit dem Fahrrad nach Chemnitz. Das muss man planen, vorbereiten (und vor allen Dingen genug Essen mitnehmen). :)
Im Ruhrgebiet kann man nicht mal sehen, wo die eine Stadt aufhört und die andere anfängt. Das fasziniert mich, vielleicht bin ich aber auch einfach nur leicht zu faszinieren.
Natürlich war es eine Frau, die mich in den tiefen Westen ziehen ließ. Da habe ich, den gerade erst frisch renovierten, Osten doch glatt gegen den, schon etwas in die Jahre gekommen, Westen eingetauscht. So etwas kann man doch nur für eine Frau tun...
Weil es nämlich egal ist, ob man in einer kleinen Hütte irgendwo in Rumänien hockt oder im Kongo mit einer wilden Affenherde sein Brot teilt: Wenn man glücklich ist, dann ist es für einen der schönste Ort der Welt.
Und so sitze ich mit ihr auf einer Bank am Rhein und wir beobachten die großen Schiffe, die vorbeiziehen. Es ist kalt und ungemütlich. Der eisige Wind weht einem die letzte Wärme aus dem Gesicht und trotzdem kann man nicht aufhören zu grinsen.

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Steile These oder wie der Geschichtenerzähler zum linken Spinner wurde
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 3. März 2011, 17:01
Bevor ich hier meine steile These präsentiere, möchte ich euch eine kleine Anekdote aus meinem Leben erzählen.
Es geht um einen Job, den ich gemacht habe und der wirklich interessant war für einen neugierigen Menschen wie mich. Ich war im Auftrag einer Firma in einer fremden Stadt unterwegs und durfte bei den Leuten klingeln. Dann wurde ich hereingelassen, vervollständigte meinen Auftrag und klingelte beim nächsten Haus. Was ich da gemacht habe, spielt eigentlich gar keine Rolle und unterliegt auch der Geheimhaltung. Viel wichtiger ist, dass man bei dieser Tätigkeit ganz nebenbei einen interessanten Einblick in unsere Gesellschaft (geschenkt) bekommt, den wahrscheinlich nur wenige Menschen erfahren dürfen.
Man hat den kompletten Schnitt durch alle Bevölkerungsschichten: Vom armen Schlucker, der in einer kaputten Holzbude irgendwo im Nirgendwo am Rande einer Schrebergartensiedlung haust bis zur riesigen Protzvilla an einem malerischen Felshang, wo einem der Portier die Türe öffnet und einen verächtlich anschaut, weil man es gewagt hat, mit schlammigen Turnschuhen das großzügig gestaltete Eingangsportal zu betreten. Die schlammigen Turnschuhe hatte ich mir auf dem Feldweg geholt, der zur kaputten Holzbude des armen Schluckers gehörte. Aber das nur am Rande.
Für so einen Job braucht man ein verdammt dickes Fell, da man eben manchmal auf Widerstand stößt in Form von grundlosem Anschreien, Beleidigungen oder „Ich hetz den Hund auf dich!!“-Drohungen. Natürlich passiert das nur selten, aber solche Fälle brennen sich eben ins Gedächtnis ein. Ich bin immer wieder von mir selbst erstaunt, wie schnell man sich daran gewöhnen kann, angeschrien oder beleidigt zu werden. Andererseits wäre es auch fatal, wenn einen das nicht kalt lassen würde.
Ich bin sowieso ein ruhiger und geduldiger Mensch. Als mir mal ein Kunde gesagt hat: „Ich hole meinen Vorschlaghammer und schlage Ihnen den Schädel ein.“ habe ich ihm ernsthaft erwidert, dass er das gerne tun kann, aber erst nachdem ich meine Arbeit gemacht habe.
Für Sie mag das ganz schlagfertig klingen, ich habe mich später gewundert, dass mir so eine Antwort herausgerutscht ist. Es ist ein Zeichen dafür, dass man wahrlich schnell abstumpft.
Jetzt fragen Sie sich doch bestimmt schon die ganze Zeit, warum ich Ihnen diesen ganzen Nonsens erzähle? Raten Sie mal, bei welcher Bevölkerungsschicht man auf den größten Widerstand trifft?
Bei den ganz reichen Leuten und bei den Bitterarmen. Die ganz oben in der Gesellschaft und die ganz unten verhalten sich statistisch (Ich habe ungefähr 10000 Haushalte besucht) gesehen am unsozialsten. Natürlich ist das keine raketenwissenschaftliche Erkenntnis und niemanden wird mein Ergebnis, aus meiner ganz persönlichen Studie, überraschen.
Trotzdem ist es allgemein anerkannt, dass es einer Gesellschaft schlecht gehen muss, je mehr arme Menschen darin hausen müssen. Ich bin der Meinung man müsste die Charakterisierung einer Gesellschaft um einen wichtigen Punkt erweitern. Es ist nämlich auch schlecht für eine Gesellschaft, wenn es viele reiche Menschen gibt. In den Medien kann man immer wieder von einem Kampf gegen Armut lesen, warum nicht auch ein Kampf gegen Reichtum?
Viele Menschen reden davon, dass uns faule Hartz4 Individuen auf der Tasche liegen, aber wenn man mal sagt, dass einem auch millionenschwere Topmanager auf der Tasche liegen, wird man ganz schnell als linker Spinner hingestellt. Dabei ist das schon längst Realität geworden. (Siehe staatliche Bankenrettung)
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man unsoziales Verhalten beider Schichten mir gegenüber so einfach auf ein unsoziales Verhalten der Gesellschaft gegenüber ummünzen kann.
Deswegen ist es ja auch nur eine steile These.
Ich möchte gerne eine Regierung in Deutschland, die sich dafür einsetzt, dass es weniger arme Menschen und weniger reiche Menschen gibt. Denn die momentane Regierung fördert genau das Gegenteil.
Ich danke Ihnen, für Ihre Aufmerksamkeit!!
Es geht um einen Job, den ich gemacht habe und der wirklich interessant war für einen neugierigen Menschen wie mich. Ich war im Auftrag einer Firma in einer fremden Stadt unterwegs und durfte bei den Leuten klingeln. Dann wurde ich hereingelassen, vervollständigte meinen Auftrag und klingelte beim nächsten Haus. Was ich da gemacht habe, spielt eigentlich gar keine Rolle und unterliegt auch der Geheimhaltung. Viel wichtiger ist, dass man bei dieser Tätigkeit ganz nebenbei einen interessanten Einblick in unsere Gesellschaft (geschenkt) bekommt, den wahrscheinlich nur wenige Menschen erfahren dürfen.
Man hat den kompletten Schnitt durch alle Bevölkerungsschichten: Vom armen Schlucker, der in einer kaputten Holzbude irgendwo im Nirgendwo am Rande einer Schrebergartensiedlung haust bis zur riesigen Protzvilla an einem malerischen Felshang, wo einem der Portier die Türe öffnet und einen verächtlich anschaut, weil man es gewagt hat, mit schlammigen Turnschuhen das großzügig gestaltete Eingangsportal zu betreten. Die schlammigen Turnschuhe hatte ich mir auf dem Feldweg geholt, der zur kaputten Holzbude des armen Schluckers gehörte. Aber das nur am Rande.
Für so einen Job braucht man ein verdammt dickes Fell, da man eben manchmal auf Widerstand stößt in Form von grundlosem Anschreien, Beleidigungen oder „Ich hetz den Hund auf dich!!“-Drohungen. Natürlich passiert das nur selten, aber solche Fälle brennen sich eben ins Gedächtnis ein. Ich bin immer wieder von mir selbst erstaunt, wie schnell man sich daran gewöhnen kann, angeschrien oder beleidigt zu werden. Andererseits wäre es auch fatal, wenn einen das nicht kalt lassen würde.
Ich bin sowieso ein ruhiger und geduldiger Mensch. Als mir mal ein Kunde gesagt hat: „Ich hole meinen Vorschlaghammer und schlage Ihnen den Schädel ein.“ habe ich ihm ernsthaft erwidert, dass er das gerne tun kann, aber erst nachdem ich meine Arbeit gemacht habe.
Für Sie mag das ganz schlagfertig klingen, ich habe mich später gewundert, dass mir so eine Antwort herausgerutscht ist. Es ist ein Zeichen dafür, dass man wahrlich schnell abstumpft.
Jetzt fragen Sie sich doch bestimmt schon die ganze Zeit, warum ich Ihnen diesen ganzen Nonsens erzähle? Raten Sie mal, bei welcher Bevölkerungsschicht man auf den größten Widerstand trifft?
Bei den ganz reichen Leuten und bei den Bitterarmen. Die ganz oben in der Gesellschaft und die ganz unten verhalten sich statistisch (Ich habe ungefähr 10000 Haushalte besucht) gesehen am unsozialsten. Natürlich ist das keine raketenwissenschaftliche Erkenntnis und niemanden wird mein Ergebnis, aus meiner ganz persönlichen Studie, überraschen.
Trotzdem ist es allgemein anerkannt, dass es einer Gesellschaft schlecht gehen muss, je mehr arme Menschen darin hausen müssen. Ich bin der Meinung man müsste die Charakterisierung einer Gesellschaft um einen wichtigen Punkt erweitern. Es ist nämlich auch schlecht für eine Gesellschaft, wenn es viele reiche Menschen gibt. In den Medien kann man immer wieder von einem Kampf gegen Armut lesen, warum nicht auch ein Kampf gegen Reichtum?
Viele Menschen reden davon, dass uns faule Hartz4 Individuen auf der Tasche liegen, aber wenn man mal sagt, dass einem auch millionenschwere Topmanager auf der Tasche liegen, wird man ganz schnell als linker Spinner hingestellt. Dabei ist das schon längst Realität geworden. (Siehe staatliche Bankenrettung)
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man unsoziales Verhalten beider Schichten mir gegenüber so einfach auf ein unsoziales Verhalten der Gesellschaft gegenüber ummünzen kann.
Deswegen ist es ja auch nur eine steile These.
Ich möchte gerne eine Regierung in Deutschland, die sich dafür einsetzt, dass es weniger arme Menschen und weniger reiche Menschen gibt. Denn die momentane Regierung fördert genau das Gegenteil.
Ich danke Ihnen, für Ihre Aufmerksamkeit!!
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dergeschichtenerzaehler, Montag, 28. Februar 2011, 00:04
Dachte ja es ist schwer. Aber so schwer scheinbar doch nicht. Ich schreibe ja schon am 3. Satz. Hat man da noch Worte?
Jetzt erstmal ausruhen und das Bild anschauen.

Da steigt man einfach so in ein fremdes Haus ein... Ich hätte ja auch geklingelt, wenn es eine Klingel gegeben hätte. Oder geklopft, wenn es eine Türe gegeben hätte. Oder gerufen, wenn es einen Adressaten gegeben hätte. Gab es aber alles nicht...trotzdem hat es sich ein bisschen angefühlt wie Einbrechen.

Einbrechen konnte man übrigens auch super durch die Decke des Hauses. Verputzte Schilfpflanzen halten nicht gerade ewig. Aber die Leute, die dort gewohnt haben, wollten vielleicht gar nicht für immer bleiben. Schauen Sie sich die mal an:

Grimmiger Blick, die Augen auf irgendeine nackte Frau gerichtet. Was sonst sollte man so verdammt konzentriert anschauen?
Diese Leute lebten spontan, bauten nicht auf Stein, sondern nur auf Schilf. Schon das Vordach über dem Eingang war aus lebensgefährlichem Asbest. Man lebte am Limit, immer bereit sich zu Tode zu langweilen. Den eiskalten Krieg im Nacken.
Künstlerisch gesehen, ist das natürlich völlig irrelevant. Es geht um Resultate, Leute!! Bilder von abgeblätterten Wänden, schummriges Zwielicht und ganz viel Dreck!! Nicht um Geschichte!!


Und jetzt machen wir mal wieder den Schwenk zurück in die Restrealität. Heute wird dort nämlich, genauso wie damals bei den Russen, reichlich geflogen, geschwirrt, geloopingt, Motor abgestellt und zum Schein abgestürzt, gedreht, gekurbelt, gezwirbelt und herumgespiralt...mir wurde schon schlecht beim zusehen. Wobei das Ding wirklich weit weg war...dank der famosen Technik aber immerhin herangezoomt (Ich mag das Wort ja nicht...aber eh man "Bildauschnitt verkleinern" schreibt :) ) auf ein erkennbares Maß.
Ich hoffe es hat ihnen trotzdem gefallen. Wir lesen uns bestimmt bald wieder...
Ich drücke jetzt auf veröffentlichen. Es ist ein komisches Gefühl. Kribbelt sogar leicht. Wahnsinn!!
[Edit] Die Bilder sind natürlich alle krass nachgeschärft. Muss noch die richtige Mischung zwischen eindampfen und schärfen finden.
Jetzt erstmal ausruhen und das Bild anschauen.

Da steigt man einfach so in ein fremdes Haus ein... Ich hätte ja auch geklingelt, wenn es eine Klingel gegeben hätte. Oder geklopft, wenn es eine Türe gegeben hätte. Oder gerufen, wenn es einen Adressaten gegeben hätte. Gab es aber alles nicht...trotzdem hat es sich ein bisschen angefühlt wie Einbrechen.

Einbrechen konnte man übrigens auch super durch die Decke des Hauses. Verputzte Schilfpflanzen halten nicht gerade ewig. Aber die Leute, die dort gewohnt haben, wollten vielleicht gar nicht für immer bleiben. Schauen Sie sich die mal an:

Grimmiger Blick, die Augen auf irgendeine nackte Frau gerichtet. Was sonst sollte man so verdammt konzentriert anschauen?
Diese Leute lebten spontan, bauten nicht auf Stein, sondern nur auf Schilf. Schon das Vordach über dem Eingang war aus lebensgefährlichem Asbest. Man lebte am Limit, immer bereit sich zu Tode zu langweilen. Den eiskalten Krieg im Nacken.
Künstlerisch gesehen, ist das natürlich völlig irrelevant. Es geht um Resultate, Leute!! Bilder von abgeblätterten Wänden, schummriges Zwielicht und ganz viel Dreck!! Nicht um Geschichte!!


Und jetzt machen wir mal wieder den Schwenk zurück in die Restrealität. Heute wird dort nämlich, genauso wie damals bei den Russen, reichlich geflogen, geschwirrt, geloopingt, Motor abgestellt und zum Schein abgestürzt, gedreht, gekurbelt, gezwirbelt und herumgespiralt...mir wurde schon schlecht beim zusehen. Wobei das Ding wirklich weit weg war...dank der famosen Technik aber immerhin herangezoomt (Ich mag das Wort ja nicht...aber eh man "Bildauschnitt verkleinern" schreibt :) ) auf ein erkennbares Maß.
Ich hoffe es hat ihnen trotzdem gefallen. Wir lesen uns bestimmt bald wieder...
Ich drücke jetzt auf veröffentlichen. Es ist ein komisches Gefühl. Kribbelt sogar leicht. Wahnsinn!!
[Edit] Die Bilder sind natürlich alle krass nachgeschärft. Muss noch die richtige Mischung zwischen eindampfen und schärfen finden.
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Ausgebrannt
dergeschichtenerzaehler, Sonntag, 20. Dezember 2009, 21:37
Die Ideenlosigkeit in den letzten Wochen macht sich sicherlich bemerkbar und so werde ich wohl erstmal pausieren müssen. Ob es hier weitergeht oder woanders, ist auch noch nicht ganz sicher...
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