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Oviskratie
dergeschichtenerzaehler, Donnerstag, 14. April 2011, 20:04
(Das ist nur ein Poetry Slam Text. Ist also nicht so toll zum Lesen geeignet. Sorry!)
Ich möchte mit Ihnen Heute über Politik sprechen. Nun habe ich folgendes Problem: Ich verstehe diese ganze Kacke nicht!! Ich bin wahrscheinlich einfach zu doof für Demokratie.
Heutzutage ist das ja alles so kompliziert. Haben Sie schon mal ernsthaft versucht unserer Bundeskanzlerin im Fernsehen zuzuhören? Nach 30 Sekunden stellt man sich die Frage, ob man heute schon den Müll herunter geschafft hat oder stellt währenddessen eine imaginäre Einkaufsliste auf. Habe ich noch Butter im Kühlschrank? Meine Konzentration auf Merkels Rede bleibt einfach nicht haften. Die gute Frau heißt nicht umsonst Teflon-Merkel.
Ich stelle mir ja des Öfteren die Frage, wie diese Frau in der realen Welt zurecht kommen würde. Zum Beispiel beim Kauf von 2 Brötchen beim Bäcker: Ich plane in den kommenden Sekunden den Erwerb mehrerer Weizenmehlprodukte in ihrer Lokalität zu tätigen. Nach eingehender Überprüfung ihrer feilgebotenen Ware gedenke ich ihre Arbeits- und Materialkosten finanziell, aber auch mit dem nötigen Respekt an Ihrer Tätigkeit, entschieden mit einer von ihnen bestimmten Höhe an Hartgeld auszugleichen. Des weiteren hoffe ich, dass Sie die Ware in ein tragfähiges und nachhaltiges Konstrukt legen, damit ich diese auch noch in naher Zukunft, also nachher im Kanzleramt, unversehrt genießen kann.
Kein Wunder, dass keiner mehr wählen geht. Da muss man schon 5 Semester Merkelistik studiert haben um diesen Nonsens in ein tragfähiges Verständnisgebilde...ach Scheiße jetzt fang ich auch schon an. Den Politikern zuhören, bringt also schon mal gar nichts...
Ich bin ja schon froh, dass man die Parteien wenigstens noch farblich auseinanderhalten kann. Stellen Sie sich mal vor, die würden die Farbe ihren Inhalten anpassen. Die SPD wäre hellgrau, die Grünen auch hellgrau nur ein bisschen dunkler und die CDU dann noch ein bisschen dunkler.
Wobei die Grünen dann natürlich Bündnis 90 die nicht ganz so hellgrauen, heißen müssten.
Die unterschiedlichen Farben geben dem Laien das trügerische Gefühl eine Auswahl zu haben. Wenn ich zum Beispiel Lust auf eine Regierung habe, die keine Soldaten in ein anderes Land schickt, dann wähle ich die Grünen, weil die ja Pazifistisch sind. Ha ha! Wir wissen alle, dass dieser Ausflug in den grünen Pazifismus in einen erneuten Einmarsch nach Osten endete. Die haben nicht mal so lange warten können, bis die Großväter der letzten Kriegsgeneration unter der Erde sind, um denen die erneute Scham zu ersparen.
Vielleicht haben die sich bei pazifistisch auch nur um ein „st“ vertippt und die meinen pazifisch? Wer weiß das schon? Macht ja eh alles keinen Sinn.
Natürlich bin ich mir im Klaren, dass man sich auch politisch informieren kann. Der Spiegel zum Beispiel. Früher ein linkes Kampfblatt und eisernes Bollwerk der Demokratie und Pressefreiheit. Heute kann ich darin lesen, dass Sigmar Gabriel gerne Schokoflocken mit Milch zum Frühstück isst und das Renate Künast, jahrelang ein Vogelnest auf dem Kopf trug. Kritische, politische Berichterstattung ist einer schleichenden Boulevardisierung der Politik zum Opfer gefallen. Wie ein Huhn die Erde nach einem leckerem Wurm, muss man sich die relevanten Informationen aus einem riesigen Haufen Informationsmüll, picken. Dann muss man diese nur noch auf Plausibilität und Wahrheitsgehalt prüfen und schon weiß man Bescheid. Ganz einfach, oder?
Wenn ich der Einzige Idiot wäre, der nichts von Politik versteht, dann wäre das ja noch Okay. Ich bin wenigstens einer der wenigen Idioten, die wissen, dass sie nix von Politik verstehen. Dann gibt es noch die große Masse, die sich erst gar nicht für Politik interessiert und dann gibt es noch die, die glauben, dass sie die Politik verstehen, aber eigentlich auch nur auf die politische Meinungsmache der Medien hereinfallen und denen alles ungeprüft nachplappern.
Wenn man das dann alles zusammenwirft und in einen bunten Kessel schmeißt, haben wir die politische Macht einer dummen Schafherde, die von einer kleinen Anzahl Wölfe im Schafspelz gelenkt wird und zwar ins sichere Verderben.
Nur ein Zyniker würde das noch als Demokratie bezeichnen. Ich finde, es muss ein völlig neuer Begriff für diese neue Staatsform her. Ich nenne es Oviskratie: die Schafherrschafft.
Damit will ich aber nicht sagen, dass die Mehrheit der Bevölkerung zu dumm für Demokratie ist. Sie ist lediglich naiv und ungebildet. Das ist aber nicht schlimm. Das kriegen wir wieder hin...
Ich bin dafür, dass wir die Politik in die Köpfe der Menschen schlagen. Nein nicht mit Hammer und Sichel, so wie bei den Kommunisten!!
Ich stelle mir das so vor: Mario Barth ersetzt sein Hauptthema Freundin durch Politik und nennt sein neues Bühnenprogramm: Nichts reimt sich auf Merkel!!
Till Schweiger kümmert sich um die cineastische Umsetzung mit dem Film Keinparteiensystem. In der Hauptrolle spielt Alexandra Neldel eine Prostituierte, die Kanzlerin werden will.
Günther Jauch moderiert Wer wird Politiker? Eine Show, in der die Kandidaten politische Fragen beantworten müssen. Als Hauptpreis winkt ein Bundestagsmandat.
Ja ich weiß! Wie sie sehen habe ich auch keine brauchbaren Ideen um das Problem zu lösen. Habe ich nicht anfangs gesagt, dass ich diese ganze Kacke nicht verstehe?
Ich möchte mit Ihnen Heute über Politik sprechen. Nun habe ich folgendes Problem: Ich verstehe diese ganze Kacke nicht!! Ich bin wahrscheinlich einfach zu doof für Demokratie.
Heutzutage ist das ja alles so kompliziert. Haben Sie schon mal ernsthaft versucht unserer Bundeskanzlerin im Fernsehen zuzuhören? Nach 30 Sekunden stellt man sich die Frage, ob man heute schon den Müll herunter geschafft hat oder stellt währenddessen eine imaginäre Einkaufsliste auf. Habe ich noch Butter im Kühlschrank? Meine Konzentration auf Merkels Rede bleibt einfach nicht haften. Die gute Frau heißt nicht umsonst Teflon-Merkel.
Ich stelle mir ja des Öfteren die Frage, wie diese Frau in der realen Welt zurecht kommen würde. Zum Beispiel beim Kauf von 2 Brötchen beim Bäcker: Ich plane in den kommenden Sekunden den Erwerb mehrerer Weizenmehlprodukte in ihrer Lokalität zu tätigen. Nach eingehender Überprüfung ihrer feilgebotenen Ware gedenke ich ihre Arbeits- und Materialkosten finanziell, aber auch mit dem nötigen Respekt an Ihrer Tätigkeit, entschieden mit einer von ihnen bestimmten Höhe an Hartgeld auszugleichen. Des weiteren hoffe ich, dass Sie die Ware in ein tragfähiges und nachhaltiges Konstrukt legen, damit ich diese auch noch in naher Zukunft, also nachher im Kanzleramt, unversehrt genießen kann.
Kein Wunder, dass keiner mehr wählen geht. Da muss man schon 5 Semester Merkelistik studiert haben um diesen Nonsens in ein tragfähiges Verständnisgebilde...ach Scheiße jetzt fang ich auch schon an. Den Politikern zuhören, bringt also schon mal gar nichts...
Ich bin ja schon froh, dass man die Parteien wenigstens noch farblich auseinanderhalten kann. Stellen Sie sich mal vor, die würden die Farbe ihren Inhalten anpassen. Die SPD wäre hellgrau, die Grünen auch hellgrau nur ein bisschen dunkler und die CDU dann noch ein bisschen dunkler.
Wobei die Grünen dann natürlich Bündnis 90 die nicht ganz so hellgrauen, heißen müssten.
Die unterschiedlichen Farben geben dem Laien das trügerische Gefühl eine Auswahl zu haben. Wenn ich zum Beispiel Lust auf eine Regierung habe, die keine Soldaten in ein anderes Land schickt, dann wähle ich die Grünen, weil die ja Pazifistisch sind. Ha ha! Wir wissen alle, dass dieser Ausflug in den grünen Pazifismus in einen erneuten Einmarsch nach Osten endete. Die haben nicht mal so lange warten können, bis die Großväter der letzten Kriegsgeneration unter der Erde sind, um denen die erneute Scham zu ersparen.
Vielleicht haben die sich bei pazifistisch auch nur um ein „st“ vertippt und die meinen pazifisch? Wer weiß das schon? Macht ja eh alles keinen Sinn.
Natürlich bin ich mir im Klaren, dass man sich auch politisch informieren kann. Der Spiegel zum Beispiel. Früher ein linkes Kampfblatt und eisernes Bollwerk der Demokratie und Pressefreiheit. Heute kann ich darin lesen, dass Sigmar Gabriel gerne Schokoflocken mit Milch zum Frühstück isst und das Renate Künast, jahrelang ein Vogelnest auf dem Kopf trug. Kritische, politische Berichterstattung ist einer schleichenden Boulevardisierung der Politik zum Opfer gefallen. Wie ein Huhn die Erde nach einem leckerem Wurm, muss man sich die relevanten Informationen aus einem riesigen Haufen Informationsmüll, picken. Dann muss man diese nur noch auf Plausibilität und Wahrheitsgehalt prüfen und schon weiß man Bescheid. Ganz einfach, oder?
Wenn ich der Einzige Idiot wäre, der nichts von Politik versteht, dann wäre das ja noch Okay. Ich bin wenigstens einer der wenigen Idioten, die wissen, dass sie nix von Politik verstehen. Dann gibt es noch die große Masse, die sich erst gar nicht für Politik interessiert und dann gibt es noch die, die glauben, dass sie die Politik verstehen, aber eigentlich auch nur auf die politische Meinungsmache der Medien hereinfallen und denen alles ungeprüft nachplappern.
Wenn man das dann alles zusammenwirft und in einen bunten Kessel schmeißt, haben wir die politische Macht einer dummen Schafherde, die von einer kleinen Anzahl Wölfe im Schafspelz gelenkt wird und zwar ins sichere Verderben.
Nur ein Zyniker würde das noch als Demokratie bezeichnen. Ich finde, es muss ein völlig neuer Begriff für diese neue Staatsform her. Ich nenne es Oviskratie: die Schafherrschafft.
Damit will ich aber nicht sagen, dass die Mehrheit der Bevölkerung zu dumm für Demokratie ist. Sie ist lediglich naiv und ungebildet. Das ist aber nicht schlimm. Das kriegen wir wieder hin...
Ich bin dafür, dass wir die Politik in die Köpfe der Menschen schlagen. Nein nicht mit Hammer und Sichel, so wie bei den Kommunisten!!
Ich stelle mir das so vor: Mario Barth ersetzt sein Hauptthema Freundin durch Politik und nennt sein neues Bühnenprogramm: Nichts reimt sich auf Merkel!!
Till Schweiger kümmert sich um die cineastische Umsetzung mit dem Film Keinparteiensystem. In der Hauptrolle spielt Alexandra Neldel eine Prostituierte, die Kanzlerin werden will.
Günther Jauch moderiert Wer wird Politiker? Eine Show, in der die Kandidaten politische Fragen beantworten müssen. Als Hauptpreis winkt ein Bundestagsmandat.
Ja ich weiß! Wie sie sehen habe ich auch keine brauchbaren Ideen um das Problem zu lösen. Habe ich nicht anfangs gesagt, dass ich diese ganze Kacke nicht verstehe?
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Willkommen in der Einkaufshölle
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 13. April 2011, 18:25
In engen Nischen sitzen Sie wie Legehühner im Käfig und verspeisen, hektisch ihre Fastfood-Pizza. Vor ihrem Auge ziehen hunderte Menschen wie Roboter an ihnen vorbei, die alle nur eines im Sinn haben: Einkaufen.
Draußen vor den Toren wurde es als Paradies angepriesen, es ist aber eigentlich nur eine moderne Form der Hölle.
So oder so ähnlich könnte man doch eine dieser modernen Shopping Malls beschreiben. Na gut was heißt modern..mittlerweile ist es auch nur ein alter Hut. Jede Stadt besitzt mindestens Eine und meist tragen sie das Wort Galerie oder Center oder Passagen in ihrer Betitlung. Die Gestaltung ist einheitlich, fast schon kommunistisch und man könnte nicht mal auf Anhieb sagen, in welcher Stadt man sich gerade befindet. Tod dem Individualismus!!
Als ich mal in der Galeria Krakowska schwarze Socken im C&A kaufen musste, versuchte ich mir vorzustellen woran man erkennt, dass man gerade in Krakau ist. Es viel mir verdammt schwer, denn die Geschäfte waren fast die gleichen wie in Deutschland. Es wird sie auch nicht erstaunen, dass hinter vielen dieser tollen Einkaufscenter eine deutsche Immobilien Firma steckt, die nach dem immer gleichen Baukastenprinzip die Innenstädte vereinheitlicht.
Die meisten Leute finden das sicherlich toll. Ich kann im sächsischen Plauen zu den selben Bedingungen einkaufen, wie in Köln. Es gibt keine Standortvorteile mehr, sondern es ist überall gleichmäßig beschissen.
Als sich in meiner Heimatstadt so eine Shopping Mall etablierte, war man anfangs noch hellauf begeistert. So viele Geschäfte und alle unter einem Dach!! Wahnsinnig toll!! Was man damals noch nicht ahnen konnte, ist mittlerweile grausame Realität. Der Rest der Innenstadt ist wie ausgestorben. Einzelhandelsgeschäfte werfen nach und nach das Handtuch und Handy Shops reihen sich apokalyptisch aneinander. Handy Shops sind nämlich die Vorboten des innerstädtischen Untergangs und sie sprießen in den Nebenstraßen wie Pilze aus dem Boden. Was bei großen Metropolen eher unproblematisch erscheint, kann für eine kleine Innenstadt schon der schleichende Tod sein.
Lokale Geschäfte haben in den sogenannten Arkaden kaum eine Chance, da die Mieten und die Energiekosten viel zu hoch sind. So einen Standort können sich nur große Handelsketten leisten, was auch ein Grund dafür ist, das alles so einheitlich ist. Mit dem Stromverbrauch für ein einziges!!! Geschäft innerhalb eines Shopping Centers, kann man 10 Einfamilienhäuser versorgen. Nur das man mal eine Vorstellung über die Höhe der Kosten bekommt.
Einen Blick in die Zukunft dieser Shopping Malls können wir uns übrigens sparen und einfach mal rüber in die USA schauen. Wie so oft setzte der Trend schon ein paar Jahre früher ein und mittlerweile kann man einen Niedergang der Malls beobachten. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und die Gewinne der Investoren verkleinern sich, so dass sie ihre Galerien usw. einfach aufgeben werden. Es sieht also nicht gerade gut aus, für Deutschlands Innenstädte und ich bin gespannt, wann man endlich umdenken wird, bzw. überhaupt mal das Hirn einschaltet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Geschichtenerzähler
Noch ein abschließendes Wort: Ich frage mich schon seit einiger Zeit, wieso so viele Menschen diese künstlichen Bespaßungsoasen aus Plastik so toll finden. Wieso sie ihre Freizeit freiwillig mit Kaffeetrinken bei schönstem Wetter unter einem Glasdach in schlechter Luft verbringen, anstatt raus in die Natur zu gehen. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ehrlich jetzt!!
Draußen vor den Toren wurde es als Paradies angepriesen, es ist aber eigentlich nur eine moderne Form der Hölle.
So oder so ähnlich könnte man doch eine dieser modernen Shopping Malls beschreiben. Na gut was heißt modern..mittlerweile ist es auch nur ein alter Hut. Jede Stadt besitzt mindestens Eine und meist tragen sie das Wort Galerie oder Center oder Passagen in ihrer Betitlung. Die Gestaltung ist einheitlich, fast schon kommunistisch und man könnte nicht mal auf Anhieb sagen, in welcher Stadt man sich gerade befindet. Tod dem Individualismus!!
Als ich mal in der Galeria Krakowska schwarze Socken im C&A kaufen musste, versuchte ich mir vorzustellen woran man erkennt, dass man gerade in Krakau ist. Es viel mir verdammt schwer, denn die Geschäfte waren fast die gleichen wie in Deutschland. Es wird sie auch nicht erstaunen, dass hinter vielen dieser tollen Einkaufscenter eine deutsche Immobilien Firma steckt, die nach dem immer gleichen Baukastenprinzip die Innenstädte vereinheitlicht.
Die meisten Leute finden das sicherlich toll. Ich kann im sächsischen Plauen zu den selben Bedingungen einkaufen, wie in Köln. Es gibt keine Standortvorteile mehr, sondern es ist überall gleichmäßig beschissen.
Als sich in meiner Heimatstadt so eine Shopping Mall etablierte, war man anfangs noch hellauf begeistert. So viele Geschäfte und alle unter einem Dach!! Wahnsinnig toll!! Was man damals noch nicht ahnen konnte, ist mittlerweile grausame Realität. Der Rest der Innenstadt ist wie ausgestorben. Einzelhandelsgeschäfte werfen nach und nach das Handtuch und Handy Shops reihen sich apokalyptisch aneinander. Handy Shops sind nämlich die Vorboten des innerstädtischen Untergangs und sie sprießen in den Nebenstraßen wie Pilze aus dem Boden. Was bei großen Metropolen eher unproblematisch erscheint, kann für eine kleine Innenstadt schon der schleichende Tod sein.
Lokale Geschäfte haben in den sogenannten Arkaden kaum eine Chance, da die Mieten und die Energiekosten viel zu hoch sind. So einen Standort können sich nur große Handelsketten leisten, was auch ein Grund dafür ist, das alles so einheitlich ist. Mit dem Stromverbrauch für ein einziges!!! Geschäft innerhalb eines Shopping Centers, kann man 10 Einfamilienhäuser versorgen. Nur das man mal eine Vorstellung über die Höhe der Kosten bekommt.
Einen Blick in die Zukunft dieser Shopping Malls können wir uns übrigens sparen und einfach mal rüber in die USA schauen. Wie so oft setzte der Trend schon ein paar Jahre früher ein und mittlerweile kann man einen Niedergang der Malls beobachten. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und die Gewinne der Investoren verkleinern sich, so dass sie ihre Galerien usw. einfach aufgeben werden. Es sieht also nicht gerade gut aus, für Deutschlands Innenstädte und ich bin gespannt, wann man endlich umdenken wird, bzw. überhaupt mal das Hirn einschaltet.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Geschichtenerzähler
Noch ein abschließendes Wort: Ich frage mich schon seit einiger Zeit, wieso so viele Menschen diese künstlichen Bespaßungsoasen aus Plastik so toll finden. Wieso sie ihre Freizeit freiwillig mit Kaffeetrinken bei schönstem Wetter unter einem Glasdach in schlechter Luft verbringen, anstatt raus in die Natur zu gehen. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ehrlich jetzt!!
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Wählen Sie verbrauchsarm!! Weniger als 3 Prozent auf 100 Wähler Durchschnittsverbrauch!!
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 30. März 2011, 19:10

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Von Robotern und verstrahlten Journalisten
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 30. März 2011, 01:17
Dass sich Journalisten gerne als Experten sehen, ist ja nichts Neues. Scheinbar sind sogar schon einige zu Atomphysiker mutiert und stellen lauthals die Frage, warum die Japaner keine Roboter in Fukushima einsetzen.
Die Japaner sind aber auch doof!! Kommen die nicht auf die Idee einen ihrer Fußballroboter in die kaputten Reaktoren zu schicken und der baut, kontrolliert, managt dann alles und spielt nebenbei noch Tischfußball mit seinen Roboterkollegen? Warum noch Menschenleben aufs Spiel setzen, wenn es doch so einfach geht?
Natürlich ist die Informationspolitik über den gesamten Vorfall unter aller Sau und da kann man als Journalist schon mal anfangen wild herum zu spinnen, weil man einfach nicht weiß, was man vor lauter Eintönigkeit der Meldungen aus Fukushima schreiben soll.
Doch davon ausgehen, dass kein Japaner auf die Idee kam Roboter einzusetzen, ist schon verdammt weit hergeholt.
Natürlich sind die auf diese Idee gekommen!! So ein Fußballroboter kommt bei der intensiven Strahlung wahrscheinlich keine 10 Meter weit, so ungeschützt wie der herumläuft. Ein Roboter besteht unweigerlich aus Halbleitern und die werden von ionisierender Strahlung (wozu man radioaktive Strahlung zählt) in ihrer Funktion gestört.
Das größte Problem ist die harte Gammastrahlung, die sich erst durch dicke Bleiplatten wirkungsvoll abschirmen lässt. Da wird aus dem leichtfüßigen Fußballroboter schnell ein ungelenkes Monstrum, welches man höchstens noch ins Tor stellen könnte.
Die Japaner sind aber auch doof!! Kommen die nicht auf die Idee einen ihrer Fußballroboter in die kaputten Reaktoren zu schicken und der baut, kontrolliert, managt dann alles und spielt nebenbei noch Tischfußball mit seinen Roboterkollegen? Warum noch Menschenleben aufs Spiel setzen, wenn es doch so einfach geht?
Natürlich ist die Informationspolitik über den gesamten Vorfall unter aller Sau und da kann man als Journalist schon mal anfangen wild herum zu spinnen, weil man einfach nicht weiß, was man vor lauter Eintönigkeit der Meldungen aus Fukushima schreiben soll.
Doch davon ausgehen, dass kein Japaner auf die Idee kam Roboter einzusetzen, ist schon verdammt weit hergeholt.
Natürlich sind die auf diese Idee gekommen!! So ein Fußballroboter kommt bei der intensiven Strahlung wahrscheinlich keine 10 Meter weit, so ungeschützt wie der herumläuft. Ein Roboter besteht unweigerlich aus Halbleitern und die werden von ionisierender Strahlung (wozu man radioaktive Strahlung zählt) in ihrer Funktion gestört.
Das größte Problem ist die harte Gammastrahlung, die sich erst durch dicke Bleiplatten wirkungsvoll abschirmen lässt. Da wird aus dem leichtfüßigen Fußballroboter schnell ein ungelenkes Monstrum, welches man höchstens noch ins Tor stellen könnte.
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16000fach schlimmer!!
dergeschichtenerzaehler, Freitag, 25. März 2011, 20:41
„So schlimm waren wir damals als Kinder nicht.“ Kennen Sie diesen Satz? Sie haben ihn sicherlich schon mal gedacht oder vielleicht sogar öffentlich ausgesprochen.
Man kann sich sicher sein, dass diese Aussage von Generation zu Generation weiter vererbt wird und damit die Kinder quasi immer schlimmer werden. Vielleicht ist das sogar genetisch irgendwo fest verankert.
Irgendwann zwischen 20 und 30 Jahren wird man scheinbar erwachsen, indem man sich gedanklich von allem Jugendlichen oder Kindlichen abgrenzt und diese ganze Sache von außen betrachtet. So ungefähr als ob man jahrelang in einer Affenherde im Zoo lebte und dann zum Zoobesucher mutiert, der seine Nase gierig an der Scheibe platt drückt. Der eigene Platz im Käfig wird von einem anderen Affen übernommen und man kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass der neue Affe sich viel schlimmer verhält, als man es selbst getan hatte.
Die Falschheit dieser Aussage lässt sich relativ leicht widerlegen und das sogar in einer Sprache, die der Zoobesucher perfekt spricht. Und zwar in der zwingend logischen, mathematischen Sprache.
Wenn sich alle 10 Jahre die Schlimmigkeit der 10 bis 15 Jährigen erhöht und wir davon ausgehen, dass der Mensch schon seit mindestens 160000 Jahren auf dieser Erde sein Unwesen treibt, dann kommen wir auf einen 16000fach erhöhten Schlimmigkeitsfaktor. Die heutigen Kinder müssten also 16000 (In Worten: Sechzeeeeehntausend!!!!) Mal schlimmer sein, als die damaligen Menschen. Und die haben halbnackt in Höhlen gewohnt!!
Wir müssen uns demnach eingestehen, dass die Kinder doch nicht schlimmer sind. Vielleicht war man damals genau so, nur will man sich nicht so sehen.
Dabei sind Kinder nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. Wenn wir zum Beispiel eine landesweite Ausländerdebatte a la Sarrazin führen, dürfen wir uns nicht wundern, dass das Kinder auf ihre Weise nachmachen.
Wenn man sich unter diesem Gesichtspunkt diese vermeintlich böse Seite isharegossip.net anschaut, dann hat man einen Spiegel, der unsere Gesellschaft ungeschönt zeigt. Dort gibt es Hass, Neid, Niedertracht, Rassismus...all die Dinge die jeder in uns trägt und die wir sorgsam hinter einem Schloss verschließen.
Und was macht man? Man will es nicht sehen! Der Spiegel muss weg! Man tut das für sich selbst und nicht für die Kinder.
Ein Beispiel: Wenn man einem Kind die Schaufel wegnimmt, mit der es andere Kinder schlägt, ohne ihm zu sagen, dass das falsch ist, dann wird es sich einfach eine neue Schaufel suchen.
Es bringt also nix die Seite zu sperren oder das Internet zu zensieren, genauso wenig, wie man Schaufeln verbieten kann.
Eine Lösung wäre es, Kindern Toleranz, Freundlichkeit, Höflichkeit usw. vorzuleben, anstatt es ihnen nur in der Schule beizubringen.
Okay! Ich ändere meine Meinung, es ist doch leichter die Seite zu zensieren!
Man kann sich sicher sein, dass diese Aussage von Generation zu Generation weiter vererbt wird und damit die Kinder quasi immer schlimmer werden. Vielleicht ist das sogar genetisch irgendwo fest verankert.
Irgendwann zwischen 20 und 30 Jahren wird man scheinbar erwachsen, indem man sich gedanklich von allem Jugendlichen oder Kindlichen abgrenzt und diese ganze Sache von außen betrachtet. So ungefähr als ob man jahrelang in einer Affenherde im Zoo lebte und dann zum Zoobesucher mutiert, der seine Nase gierig an der Scheibe platt drückt. Der eigene Platz im Käfig wird von einem anderen Affen übernommen und man kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass der neue Affe sich viel schlimmer verhält, als man es selbst getan hatte.
Die Falschheit dieser Aussage lässt sich relativ leicht widerlegen und das sogar in einer Sprache, die der Zoobesucher perfekt spricht. Und zwar in der zwingend logischen, mathematischen Sprache.
Wenn sich alle 10 Jahre die Schlimmigkeit der 10 bis 15 Jährigen erhöht und wir davon ausgehen, dass der Mensch schon seit mindestens 160000 Jahren auf dieser Erde sein Unwesen treibt, dann kommen wir auf einen 16000fach erhöhten Schlimmigkeitsfaktor. Die heutigen Kinder müssten also 16000 (In Worten: Sechzeeeeehntausend!!!!) Mal schlimmer sein, als die damaligen Menschen. Und die haben halbnackt in Höhlen gewohnt!!
Wir müssen uns demnach eingestehen, dass die Kinder doch nicht schlimmer sind. Vielleicht war man damals genau so, nur will man sich nicht so sehen.
Dabei sind Kinder nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. Wenn wir zum Beispiel eine landesweite Ausländerdebatte a la Sarrazin führen, dürfen wir uns nicht wundern, dass das Kinder auf ihre Weise nachmachen.
Wenn man sich unter diesem Gesichtspunkt diese vermeintlich böse Seite isharegossip.net anschaut, dann hat man einen Spiegel, der unsere Gesellschaft ungeschönt zeigt. Dort gibt es Hass, Neid, Niedertracht, Rassismus...all die Dinge die jeder in uns trägt und die wir sorgsam hinter einem Schloss verschließen.
Und was macht man? Man will es nicht sehen! Der Spiegel muss weg! Man tut das für sich selbst und nicht für die Kinder.
Ein Beispiel: Wenn man einem Kind die Schaufel wegnimmt, mit der es andere Kinder schlägt, ohne ihm zu sagen, dass das falsch ist, dann wird es sich einfach eine neue Schaufel suchen.
Es bringt also nix die Seite zu sperren oder das Internet zu zensieren, genauso wenig, wie man Schaufeln verbieten kann.
Eine Lösung wäre es, Kindern Toleranz, Freundlichkeit, Höflichkeit usw. vorzuleben, anstatt es ihnen nur in der Schule beizubringen.
Okay! Ich ändere meine Meinung, es ist doch leichter die Seite zu zensieren!
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Nachrichten
dergeschichtenerzaehler, Mittwoch, 23. März 2011, 00:42
Baden-Württemberg:
Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus ist nun völlig im Wahlkampffieber angekommen. Nach Augenzeugenberichten kettete er sich in der Nacht vom Montag zum Dienstag nackt an das Eingangstor des AKW Neckarwestheim und demonstrierte lauthals schreiend gegen die Atomkraft, welche, seiner Meinung nach, völlig wahlschädigend für die kommende Landtagswahl sei. Der ehemalige Atomfreund und, in Kennerkreisen eher als Atomlobbyschlampe bekannte, Ministerpräsident, warnt vor den katastrophalen Risiken der Atomkraft und spricht von einer kompletten Auslöschung der CDU Wählerschaft.
Doch nicht nur die Atomkraft bereitet dem Ministerpräsidenten Sorgen: „Die Deutsche Bahn möchte den Stuttgarter Bahnhof abreißen und unter die Erde legen. Die wollen unseren schönen Bahnhof kaputt machen.. Dagegen müssen wir protestieren!“, sagte Mappus bei einer Pressekonferenz und drohte, dass für jeden Stuttgart 21 Befürworter mindestens 2 Wasserwerfer bereit stehen.Desweiteren bezeichnete Mappus den Bahnhofchef Grube öffentlich als „geldgeiler Terrorist“ und „Durchgangsbahnhofnazi“.
Berlin:
Die Hauptstadt liegt, politisch gesehen, nur einen Steinwurf von Baden-Württemberg entfernt und eine Wahlschlappe im Ländle wäre auch für die Kanzlerin eine Katastrophe.
Ein Atomkraftwerk zu betreiben, ist momentan einfach viel zu gefährlich für die CDU und aus diesem Grund nimmt man die alten Meiler vorübergehend vom Netz bis sich die Bevölkerung wieder enthysterisiert hat. Merkels Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass sich innerhalb von drei Monaten das Hysterielevel auf Normalnull einpegeln wird und die Atomkraftwerke gefahrlos wieder ans Netz gehen können.
Um kommende Krisen besser meistern zu können, benutzt die Bundesregierung eine neue Strategie die unter Historikern auch als politische Problemannihilation bekannt. Die ursprünglich von Walter Ulbricht entwickelte Strategie, beinhaltet die öffentliche Stellungnahme zu einem Problem und eine völlig entgegengesetzte Handlungsweise. Also, dass man zum Beispiel sagt, dass man nicht vor habe eine Mauer zu errichten und es dann doch irgendwie tut. Pro und Contra löschen sich beim Aufeinandertreffen in Luft auf, eben eine klassische Annihilation.
Ob das funktioniert, weiß aber keiner so recht. Außenminister Westerwelle ließ zum Beispiel probeweise verkünden, dass man einen Krieg gegen Libyen mit UN-Mandat nicht unterstützen, aber doch gerne noch mehr Soldaten nach Afghanistan in einen Krieg ohne UN-Mandat schicken möchte. Das ist ein wahres Musterbeispiel politischer Problemannihilation.
Aber auch die Kanzlerin probiert fleißig und stellt sich in Walter Ulbrichts Fußstapfen. Die Atomkraftwerke sind sicher, aber man will sie trotzdem vorübergehend abschalten, um die Sicherheit zu überprüfen. Das klingt nicht nur gut für Atomgegner und -befürworter gleichzeitig, das stiftet auch noch eine Menge Verwirrung.
Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus ist nun völlig im Wahlkampffieber angekommen. Nach Augenzeugenberichten kettete er sich in der Nacht vom Montag zum Dienstag nackt an das Eingangstor des AKW Neckarwestheim und demonstrierte lauthals schreiend gegen die Atomkraft, welche, seiner Meinung nach, völlig wahlschädigend für die kommende Landtagswahl sei. Der ehemalige Atomfreund und, in Kennerkreisen eher als Atomlobbyschlampe bekannte, Ministerpräsident, warnt vor den katastrophalen Risiken der Atomkraft und spricht von einer kompletten Auslöschung der CDU Wählerschaft.
Doch nicht nur die Atomkraft bereitet dem Ministerpräsidenten Sorgen: „Die Deutsche Bahn möchte den Stuttgarter Bahnhof abreißen und unter die Erde legen. Die wollen unseren schönen Bahnhof kaputt machen.. Dagegen müssen wir protestieren!“, sagte Mappus bei einer Pressekonferenz und drohte, dass für jeden Stuttgart 21 Befürworter mindestens 2 Wasserwerfer bereit stehen.Desweiteren bezeichnete Mappus den Bahnhofchef Grube öffentlich als „geldgeiler Terrorist“ und „Durchgangsbahnhofnazi“.
Berlin:
Die Hauptstadt liegt, politisch gesehen, nur einen Steinwurf von Baden-Württemberg entfernt und eine Wahlschlappe im Ländle wäre auch für die Kanzlerin eine Katastrophe.
Ein Atomkraftwerk zu betreiben, ist momentan einfach viel zu gefährlich für die CDU und aus diesem Grund nimmt man die alten Meiler vorübergehend vom Netz bis sich die Bevölkerung wieder enthysterisiert hat. Merkels Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass sich innerhalb von drei Monaten das Hysterielevel auf Normalnull einpegeln wird und die Atomkraftwerke gefahrlos wieder ans Netz gehen können.
Um kommende Krisen besser meistern zu können, benutzt die Bundesregierung eine neue Strategie die unter Historikern auch als politische Problemannihilation bekannt. Die ursprünglich von Walter Ulbricht entwickelte Strategie, beinhaltet die öffentliche Stellungnahme zu einem Problem und eine völlig entgegengesetzte Handlungsweise. Also, dass man zum Beispiel sagt, dass man nicht vor habe eine Mauer zu errichten und es dann doch irgendwie tut. Pro und Contra löschen sich beim Aufeinandertreffen in Luft auf, eben eine klassische Annihilation.
Ob das funktioniert, weiß aber keiner so recht. Außenminister Westerwelle ließ zum Beispiel probeweise verkünden, dass man einen Krieg gegen Libyen mit UN-Mandat nicht unterstützen, aber doch gerne noch mehr Soldaten nach Afghanistan in einen Krieg ohne UN-Mandat schicken möchte. Das ist ein wahres Musterbeispiel politischer Problemannihilation.
Aber auch die Kanzlerin probiert fleißig und stellt sich in Walter Ulbrichts Fußstapfen. Die Atomkraftwerke sind sicher, aber man will sie trotzdem vorübergehend abschalten, um die Sicherheit zu überprüfen. Das klingt nicht nur gut für Atomgegner und -befürworter gleichzeitig, das stiftet auch noch eine Menge Verwirrung.
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Schweben Sie weiter! Hier gibt es nix zu sehn!!
dergeschichtenerzaehler, Montag, 21. März 2011, 18:52
Ordnung ist das halbe Schweben! Dieser komische Satz stammt nicht von mir, sondern von der Betreibergesellschaft der Wuppertaler Schwebebahn. Und nicht dass Sie denken, ich verarsche Sie hier. Beweisfoto 1:

Nun ist das Wort Schweben natürlich nur ein Marketingtrick, um möglichst viele Menschen in dieses Höllengefährt und nach Wuppertal zu locken. Mit der sachlich richtigen Betitlung Einschienenhängebahn lassen sich weder bekloppte Wortwitze machen noch Touristen anziehen.

Die Bahn hängt 12 Meter über der Wupper, schaukelt wie ein Schiff und legt sich wie ein Motorrad in die Kurven.
Sie existiert ja schon mehr als 100 Jahre und sie ist tatsächlich nur ein einziges Mal in die Wupper gefallen. Man kann also ruhig alle Sicherheitsbedenken über Bord werfen und mitfahren.
Die Schwebebahn ist Beförderungsmittel und Highlight in einem und ich beneide die Wuppertaler ein bisschen. Es macht Spaß, man hat einen tollen Ausblick und man ist extravagant unterwegs. „Schatz, ich schweb dann mal rüber in die Innenstadt.“, könnte man sagen und es würde ein bisschen nach Zukunft klingen.

Futuristisch sehen übrigens einige Haltestellen der Schwebebahn aus. Diese hier heißt Ohligsmühle und ist wirklich sehenswert.
Wir sind übrigens vom Bahnhof zum Zoo geschwebt.
Ich bin bestimmt schon seit 10 Jahren in keinem Zoo mehr gewesen und diesmal wollte ich eigentlich auch nur hinein, weil ich das Teleobjektiv meiner Kamera austesten wollte. So ein Teleobjektiv lohnt sich immer dann, wenn man nicht nah genug an ein Objekt heran kann. Tiere im Zoo sind da ein gutes Beispiel.
Auch wenn das vielleicht komisch klingen mag, aber es ist verdammt schwierig kein langweiliges Foto in einem Zoo oder Tierpark zu machen. Einfach mal so das Tier ablichten sieht zwar gut aus, ist aber nichts Ungewöhnliches und langweilt das Auge schneller als man gucken kann.
Der Papagei ist natürlich eine Ausnahme:

Nicht langweilig, sind solche Bilder mit eingefrorenen Bewegungen:

Es tut richtig weh, dieses tolle Bild auf diese Größe einzudampfen.
Oder Löwen in Aktion:

Löwen beim Liebesspiel. Doch die Löwin wollte, zum Glück der anwesenden Eltern, nicht mitspielen. :)
Und noch ein Funfact zum Schluss: Im Zoo kann man auch super Eltern und ihre Kinder beobachten. Zum Beispiel das eine Mädchen, welches tatsächlich mit einem Nintendo DS (oder so :) ) vor der Nase gelangweilt an den Terrarien der Schlangen entlanglief. Sie hat immer nur mal kurz das Tier angeschaut und sich dann wieder ihrem Spiel hingegeben. Ich war schon ein bisschen verwundert, dass die Eltern das zulassen.
So! Das war dann der Bilderbeitrag vom Wochenende.

Nun ist das Wort Schweben natürlich nur ein Marketingtrick, um möglichst viele Menschen in dieses Höllengefährt und nach Wuppertal zu locken. Mit der sachlich richtigen Betitlung Einschienenhängebahn lassen sich weder bekloppte Wortwitze machen noch Touristen anziehen.

Die Bahn hängt 12 Meter über der Wupper, schaukelt wie ein Schiff und legt sich wie ein Motorrad in die Kurven.
Sie existiert ja schon mehr als 100 Jahre und sie ist tatsächlich nur ein einziges Mal in die Wupper gefallen. Man kann also ruhig alle Sicherheitsbedenken über Bord werfen und mitfahren.
Die Schwebebahn ist Beförderungsmittel und Highlight in einem und ich beneide die Wuppertaler ein bisschen. Es macht Spaß, man hat einen tollen Ausblick und man ist extravagant unterwegs. „Schatz, ich schweb dann mal rüber in die Innenstadt.“, könnte man sagen und es würde ein bisschen nach Zukunft klingen.

Futuristisch sehen übrigens einige Haltestellen der Schwebebahn aus. Diese hier heißt Ohligsmühle und ist wirklich sehenswert.
Wir sind übrigens vom Bahnhof zum Zoo geschwebt.
Ich bin bestimmt schon seit 10 Jahren in keinem Zoo mehr gewesen und diesmal wollte ich eigentlich auch nur hinein, weil ich das Teleobjektiv meiner Kamera austesten wollte. So ein Teleobjektiv lohnt sich immer dann, wenn man nicht nah genug an ein Objekt heran kann. Tiere im Zoo sind da ein gutes Beispiel.
Auch wenn das vielleicht komisch klingen mag, aber es ist verdammt schwierig kein langweiliges Foto in einem Zoo oder Tierpark zu machen. Einfach mal so das Tier ablichten sieht zwar gut aus, ist aber nichts Ungewöhnliches und langweilt das Auge schneller als man gucken kann.
Der Papagei ist natürlich eine Ausnahme:

Nicht langweilig, sind solche Bilder mit eingefrorenen Bewegungen:

Es tut richtig weh, dieses tolle Bild auf diese Größe einzudampfen.
Oder Löwen in Aktion:

Löwen beim Liebesspiel. Doch die Löwin wollte, zum Glück der anwesenden Eltern, nicht mitspielen. :)
Und noch ein Funfact zum Schluss: Im Zoo kann man auch super Eltern und ihre Kinder beobachten. Zum Beispiel das eine Mädchen, welches tatsächlich mit einem Nintendo DS (oder so :) ) vor der Nase gelangweilt an den Terrarien der Schlangen entlanglief. Sie hat immer nur mal kurz das Tier angeschaut und sich dann wieder ihrem Spiel hingegeben. Ich war schon ein bisschen verwundert, dass die Eltern das zulassen.
So! Das war dann der Bilderbeitrag vom Wochenende.
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